Hier erfahren die Vaduzer, dass sie aufgestiegen sind
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«Das war mein grosses Ziel»
Vaduz-Captain Hasler nach Aufstieg den Tränen nahe

Vaduz ist zurück in der Super League, weil Aarau auf der Zielgeraden patzt. Während Nicolas Hasler den Tränen nahe ist und Cédric Gasser sein Glück kaum fassen kann, bleibt Trainer Marc Schneider cool.
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Nicolas Hasler (l.) freut sich über den Vaduzer Aufstieg.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Vaduz steigt nach 1:3-Sieg gegen Wil in die Super League auf
  • Captain Hasler und Spieler Gasser emotional über vierten Aufstieg in der Vereinsgeschichte
  • Trainer Schneider bleibt cool, ist jedoch stolz auf seine Spieler
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Um 22.08 Uhr brechen im Bergholz in Wil alle Dämme. Zwar hatte Schiedsrichterin Désirée Blanco das Spiel zwischen Wil und Vaduz (1:3) bereits drei Minuten vorher abgepfiffen, aber erst jetzt können die Vaduzer im strömenden Regen so richtig jubeln. Da Aarau auch mit den letzten verzweifelten Angriffen den Siegtreffer auf dem Brügglifeld nicht mehr bewerkstelligen kann, steigen die Vaduzer zum vierten Mal in die höchste Schweizer Spielklasse auf: nach 2008, 2014 und 2020.

Besonders emotional ist der Aufstieg für Captain Nicolas Hasler (35) und Cédric Gasser (28), der den Klub nach sieben Jahren verlassen wird. «Es ist einfach ein Traum und das, was ich mir noch gewünscht habe», so Gasser. «Wir waren unter der Woche nach der Niederlage am Montag am Boden, das macht das Ganze jetzt noch umso schöner. Es ist einfach nur geil.»

Den Tränen nahe ist Nicolas Hasler, der vier Tage zuvor bei der Last-Minute-Heimniederlage gegen Aarau noch gesperrt gefehlt hatte. «Als ich vor vier Jahren zurückkam nach Vaduz, war das mein grosses Ziel.» 2017 hatte Hasler Vaduz in Richtung Nordamerika verlassen, spielte dann auch noch zweieinhalb Jahre bei Thun. «Wir haben eine tolle Saison gespielt und unseren Fussball einfach durchgezogen», so Hasler. Nun hätten sie den Aufstieg endlich geschafft, dieses Gefühl sei unbeschreiblich.

Schneiders leise Vorahnung

Ganz cool nimmt Trainer Marc Schneider (45) den Aufstieg. Kurz nach dem Abpfiff in Aarau bricht zwar auch beim Thuner für einen Moment die Freude aus, dann gibt er sich aber in den Interviews relativ gefasst. «Wir wussten, dass wir einfach unseren Job erledigen mussten, das andere konnten wir nicht beeinflussen», so der FCV-Trainer. Und seine Jungs erledigten den Job, weshalb Schneider vor allem auch stolz auf seine Spieler ist. «Ich mag es ihnen von Herzen gönnen.»

Schneider hatte es gespürt, dass es doch noch mit dem direkten Aufstieg klappen könnte. «Ein Kollege hat mich am Nachmittag angerufen und gesagt, ich solle keine Angst haben, Aarau spiele nur unentschieden.» Und so kam es auch, sodass sich nicht die Aarauer, sondern der eine oder andere Vaduzer Spieler die Nacht auf Samstag um die Ohren schlug.

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Challenge League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Vaduz
FC Vaduz
36
34
81
2
FC Aarau
FC Aarau
36
30
80
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
36
27
67
4
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
36
8
50
5
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
36
-1
49
6
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
36
-10
44
7
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
36
-8
40
8
FC Wil
FC Wil
36
-16
40
9
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
36
-27
28
10
AC Bellinzona
AC Bellinzona
36
-37
23
Aufstieg
Aufstiegsspiel
Abstieg
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