«Da gibt man auch keine Tipps»
Frick vergleicht FCL-Abschied mit Trennung von Freundin

Die Trennung naht. Viereinhalb Jahre war Mario Frick Trainer des FC Luzern. Aber die Kreativität bei den Sprüchen hat er in dieser Zeit nicht verloren. Das FCL-Inside.
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Vor den letzten drei Spielen als FCL-Trainer: Mario Frick.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Frick: Es ist wie bei der Trennung von der Freundin
  • «Dieser Traditionsverein ist für mich immer noch ein schlafender Riese»
  • Es gibt Belgien-Gerüchte um Dantas Fernandes

Die News der Woche

Die Trainersuche geht weiter voran. Sportchef Remo Meyer (45) hält seine Arbeit aber sehr diskret. Also wird der abtretende Mario Frick (51) gefragt, wie er einem Trainer den Job in Luzern schmackhaft machen würde. «Das Umfeld ist sehr speziell, die Fans sind unglaublich treu. Auch wenn es mal nicht so läuft, hört man selten Pfiffe. Dieser Traditionsverein ist für mich immer noch ein schlafender Riese. Es ist so viel mehr noch möglich, als wir zusammen erreicht haben. Ich glaube, die Basis ist jetzt gelegt», sagt der Liechtensteiner. Aber Frick wäre nicht Frick, würde er nicht noch einen flotten Spruch nachlegen: «Aber ich habe es bereits gesagt: Wenn ich mich von meiner Freundin trennen würde, würde ich keine Tipps für meinen Nachfolger geben.»

Die grosse Frage

Ist Andrej Vasovic gerade der grösste Schatz beim FCL? Erst gerade hat der 18-Jährige den FCL mit einem Doppelpack zum Sieg über Lausanne geschossen. «Andrej ist ein absoluter Knipser. Ein Neuner, wie man es von früher kennt. Einer, der ein unglaubliches Näschen, einen sehr guten Torriecher hat. Er hat einen Instinkt, wohin der Ball kommt», sagt Frick. Was er verbessern muss? «Das Spiel mit dem Rücken zum Tor und dass er technisch sauber bleibt.» Als Schatz will Frick aber keinen seiner Spieler bezeichnen.

Gesagt ist gesagt

«Vermissen werde ich sehr vieles. Viereinhalb Jahre sind eine ganz lange Zeit. Es ist eine Region, die in diesem Ausmass in der Schweiz einzigartig ist mit ihren Bergen und Seen. Es sind unglaublich herzliche, offene Leute. Vor allem dort, wo ich gewohnt habe, direkt am Stanserhorn und am Vierwaldstättersee. Das wird mir am meisten fehlen.» – So langsam, aber sicher werden die Abschiedsworte von Frick aktuell.

Mögliche Aufstellung

Loretz; Ottiger, Knezevic, Bajrami, Fernandes; Abe, Owusu, Ferreira, Di Giusto; Kabwit, Vasovic.

Wer fehlt?

Dorn (gesperrt). Xhemalija, Zimmermann (beide verletzt).

Neben dem Platz

Seit gefühlter Ewigkeit prangt Otto’s auf der Brust des FC Luzern – und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Wie der Klub am Dienstag bekannt gibt, wird die Zusammenarbeit mit dem Detailhändler aus Sursee verlängert. Während sich viele über die langjährige Zusammenarbeit freuen, sorgt das Logo bei einem Teil der Fans weiterhin für Diskussionen. Vor allem der farbliche Kontrast auf dem Trikot wird seit Jahren kontrovers beurteilt. Zwar wurden im Laufe der Zeit kleinere Anpassungen vorgenommen – etwa ein dunklerer Farbverlauf gegen unten –, restlos zufrieden sind aber längst nicht alle.

Hast du gewusst, dass ...

... Luzern hinter Thun am zweitmeisten Heimtore erzielt hat. Es sind 38, der Meister hat 42. Interessant: Trotzdem hat Luzern nur vier Heimspiele gewonnen – der schlechteste Wert seit der Saison 2014/15 zu diesem Zeitpunkt!

Aufgepasst auf

Ruben Dantas Fernandes (22). Nach seiner Gelbsperre ist er zurück im Team. In dieser Saison hat der Linksverteidiger einen grossen Entwicklungssprung hingelegt. Stellt sich die Frage, wie es mit ihm im Sommer weitergeht? Aus Belgien heisst es, dass unter anderem Anderlecht hinter Fernandes her ist. Das deckt sich mit Blick-Informationen. Sportchef Meyer dürfte für ihn ungefähr zwischen 2 und 3 Millionen Franken verlangen.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 35 Runden:

  1. Vasovic 4,4
  2. Di Giusto 4,3
  3. Owusu 4,1

Hier gehts zu allen Luzerner Noten.

Der Schiedsrichter

Hüseyin Sanli.

VAR: Fedayi San.

Der Gegner

Nach dem bekanntgewordenen Abgang von Joël Mall (35) spricht Servette-Trainer Jocelyn Gourvennec über die Goaliehierarchie, die in Genf immer wieder Thema war. «Eine klare Hierarchie auf dieser Position ist besser für alle.» Mehr dazu? Hier erscheint das Servette-Inside.

36

Runde

Sa., FCZ – GC, 18 Uhr
Sa., Winterthur – Lausanne, 18 Uhr
Sa., Luzern – Servette, 20.30 Uhr
So., Lugano – St. Gallen, 14 Uhr
So., Sion – Thun, 16.30 Uhr
So., YB – Basel, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
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