Nach der Katastrophe um Jesus de Miguel (†30) äussert sich Andorra-Goalie Jesus Owono (25) am Mittwoch erstmals in der Öffentlichkeit. Er war es, der den Stürmer vom CD Tenerife am Montag mit einem brutalen Foul niederstreckte. Der spanische Stürmer erlag später im Spital seinen Verletzungen.
«In diesen schweren Zeiten möchte unser Spieler Jesus Owono persönlich einige Worte an uns richten», schreibt der FC Andorra auf X. «Dies sind die schwersten Tage meines Lebens. Mir fehlen die Worte und es fällt mir sehr schwer, das Geschehene zu verarbeiten. Ich empfinde tiefe Trauer über den Verlust von Jesus. Ich denke an ihn, seine Familie und all die Menschen, die ihn liebten», wird der Nationaltorwart Äquatorialguineas zitiert.
«Ich weiss, dass es viele Probleme zu lösen geben wird, und ich werde allem, was kommt, mit grösstem Respekt begegnen. Aber im Moment kann ich ehrlich gesagt an nichts anderes denken als an Jesus und den Schmerz, den wir gerade durchmachen. Ruhe in Frieden, Jesus.»
Dem Goalie, der für sein Foul des Platzes verwiesen wurde, schwappte nach der Todesnachricht eine Welle von Anfeindungen im Internet entgegen. Gut einen Tag danach hat er sich nun erstmals geäussert. Der FC Andorra, der dem Ex-Barça-Star Gerard Piqué (39) gehört, bittet in seinem Statement um «grösstmögliche Sensibilität und Respekt» in diesen traurigen Tagen.