Schweizer spielt für Andorra
Ex-Winti- und FCSG-Profi erlebt Tragödie in Spanien hautnah mit

Ex-Super-League-Spieler Randy Schneider erlebte das Horrorfoul gegen Jesus de Miguel (†30), dessen Folgen der spanische Stürmer später erlegen ist, hautnah mit.
Kommentieren
1/7
Der Schweizer Randy Schneider war bei der Tragödie auf Teneriffa dabei.
Foto: Pius Koller
RMS_Portrait_AUTOR_228.JPG
Carlo SteinerRedaktor Sport

Der tragische Tod von Jesus de Miguel (†30) erschüttert die Fussballwelt. Der spanische Stürmer wurde am Montagnachmittag beim Zweitligaspiel zwischen Teneriffa und Andorra in der Nachspielzeit vom herauseilenden Andorra-Torhüter Jesus Owono (25) mit dem Knie mit voller Wucht im Brustbereich getroffen. Der Goalie wurde des Feldes verwiesen und das Spiel danach abgebrochen.

Medienberichten zufolge hat er anschliessend auf dem Weg ins Spital einen Herzstillstand erlitten. Am Dienstagvormittag meldet der CD Tenerife das Schlimmstmögliche.

Die Bestürzung über den Tod des 30-jährigen Familienvaters ist riesig. Etliche Klubs und Spieler, unter ihnen auch Nati-Captain Granit Xhaka (34), drücken in den sozialen Medien ihr Mitgefühl aus.

VA Schweigeminuten Real und Arsenal
1:05
Stille in Madrid und London:Mbappé und Co. halten für verstorbenen Fussballer (†30) inne

Ex-Super-League-Spieler hautnah dabei

Einer, der beim Horrorfoul auf den Kanarischen Inseln hautnah dabei war, ist Randy Schneider (25). Der Schweizer, der für die philippinische Nationalmannschaft spielt, steht seit Sommer beim FC Andorra, der mehrheitlich Barça-Legende Gerard Piqué (39) gehört, unter Vertrag und spielt mit dem Team aus dem Zwergstaat in der spanischen LaLiga2.

Sein siebtes Spiel für seinen neuen Arbeitgeber wird der Schaffhauser aus traurigem Anlass nie vergessen. Der Mittelfeldspieler wurde bei seinem zweiten Startelfeinsatz für Andorra in der 72. Minute ausgewechselt.

Da sich der Zusammenprall auf Höhe der Gästebank kurz hinter der Mittellinie ereignete, ist davon auszugehen, dass Schneider die Szene aus rund 35 Metern direkt vor sich beobachtet hat. Auf Instagram veröffentlichte er kurz nach der Todesnachricht die Trauermeldung seines Vereins. Der ehemalige Aarau-, St.-Gallen- und Winterthur-Akteur will sich auf Anfrage von Blick nicht weiter zum Vorfall äussern.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen