Darum gehts
- Premier League investierte 2025 total 2,3 Milliarden Franken
- Aufstiegsprämie 2026 mindestens 217 Millionen Franken laut Deloitte-Bericht
- Letztes Jahr brachten TV-Gelder allein rund 95 Millionen Franken
Ob Transferablösen, Gehälter oder Einnahmen: Finanziell macht der Premier League niemand etwas vor. Die mit Abstand reichste Liga der Welt sorgt gefühlt in jedem Transferfenster trotz Financial Fairplay für neue Rekorde und leistete sich etwa im Sommer 2025 Spieler für total 2,3 Milliarden Franken.
Bei solchen Summen überrascht auch nicht, dass allein die Aufstiegsprämie für die drei Teams aus der Championship exorbitant hoch ist. Einem Deloitte-Bericht zufolge liegt diese 2026 bei mindestens 205 Millionen Pfund (ca. 217 Mio. Franken)!
TV-Gelder allein bringen fast 100 Millionen Franken
Diese Zahlungen setzen sich aus vier Komponenten zusammen, wobei die Einnahmen aus dem Verkauf der TV-Rechte den Löwenanteil ausmachen. Vergangenes Jahr waren sie für rund 95 Millionen Franken verantwortlich. Zusammen mit Werbegeldern sind sie die einzigen, die unter allen Klubs gleichmässig aufgeteilt werden.
Zusätzliche Gelder fliessen abhängig des Schlussrangs sowie der Anzahl live gezeigter Spiele. In der Saison 2024/25 verdiente das letztplatzierte Southampton, das wegen Spionage von den diesjährigen Playoffs ausgeschlossen wurde, trotz nur zwölf Punkten aus 38 Spielen über 115 Millionen Franken. Mit diesem Betrag könnte man sich den gesamten aktuellen FCB-Kader kaufen – zweimal.
Mindestens ein ehemaliger Superligist kommendes Jahr in der Premier League
Am Samstag nun stehen sich Hull City und Southampton-Ersatz Middlesbrough im weltweit wertvollsten Klubspiel gegenüber; dort spielen sie im Final der Championship-Playoffs um den Aufstieg in die Premier League. Auf den beiden Matchblättern finden sich dabei zwei Spieler mit Super-League-Vergangenheit.
In Diensten von Hull City steht mit Liam Millar ein Offensivspieler, der für keinen Verein mehr Spiele machte als für den FC Basel (98, 13 Tore). Seit Sommer 2024 bei seinem aktuellen Verein unter Vertrag, zählt er dort zum Stammpersonal und absolvierte diese Saison schon 37 Partien.
Bei Middlesbrough hält Kaly Sène die Super-League-Fahne hoch. Bis vergangenen Sommer wirbelte der Stürmer bei Lausanne, nachdem er zuvor schon das Trikot von GC und Basel trug. Mit Seny Dieng wird ein weiterer Spieler mit Schweiz-Vergangenheit im Kader aufgelistet, auch wenn es bei den Hoppers nie zu einem Profi-Einsatz reichte. Genau wie in dieser Saison bei seinem aktuellen Verein.
Mindestens 217 Millionen: Am Samstag geht es für die beiden Vereine um weitaus mehr als «nur» den sportlichen Aufstieg. Und für die (einstigen Super-League-)Spieler darum, sich kommende Saison auf der grösstmöglichen Bühne präsentieren zu dürfen. Sie wären nicht die Ersten ihrer Art.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Arsenal FC | 37 | 43 | 82 | |
2 | Manchester City | 37 | 43 | 78 | |
3 | Manchester United | 37 | 16 | 68 | |
4 | Aston Villa | 37 | 6 | 62 | |
5 | Liverpool FC | 37 | 10 | 59 | |
6 | AFC Bournemouth | 37 | 4 | 56 | |
7 | Brighton & Hove Albion | 37 | 9 | 53 | |
8 | Chelsea FC | 37 | 7 | 52 | |
9 | Brentford FC | 37 | 3 | 52 | |
10 | FC Sunderland | 37 | -7 | 51 | |
11 | Newcastle United | 37 | 0 | 49 | |
12 | Everton FC | 37 | -2 | 49 | |
13 | FC Fulham | 37 | -6 | 49 | |
14 | Leeds United | 37 | -4 | 47 | |
15 | Crystal Palace | 37 | -9 | 45 | |
16 | Nottingham Forest | 37 | -3 | 43 | |
17 | Tottenham Hotspur | 37 | -10 | 38 | |
18 | West Ham United | 37 | -22 | 36 | |
19 | Burnley FC | 37 | -37 | 21 | |
20 | Wolverhampton Wanderers | 37 | -41 | 19 |