Das granatrote Herz der Ikone blutet nach dem Abstieg
Kubi hofft auf Einstieg von Lugano-Investor bei Bellinzona

Das granatrote Herz von Bellinzona-Ikone Kubilay Türkyilmaz blutet nach dem tristen Abstiegs-Montagabend. Blick Kolumnist Kubi befürchtet nun das Schlimmste und hofft auf einen Einstieg von Lugano-Besitzer Joe Mansueto.
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Tristesse und Tränen: Am Montag wurde im Comunale der Abstieg der AC Bellinzona besiegelt.
Foto: Michela Locatelli/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bellinzona steigt ab, Zukunft ungewiss: Konkurs droht und Fusion möglich
  • Klub hat rund zwei Millionen Franken Schulden unter Klubboss Trujillo
  • Promotion League als Chance: Weniger Geld nötig, sportlicher Aufstieg machbar
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Kubilay TürkyilmazBlick-Kolumnist

«Wegen des GC-Elends blutet mein blau-weisses Herz. Nun blutet auch mein granatrotes. Schon länger, aber am Montag, als der Abstieg besiegelt wurde, war es im Comunale besonders trist. Keine 400 Zuschauer. Die Wahrnehmung war aber vielmehr: Da ist gar niemand!

Selbst als Bellinzona nach dem Konkurs 2013 in der zweiten Liga neu starten musste, kamen über 2000 Fans. Die ganze Saison. Und jetzt das! Die Zuwendung ist weg, das Interesse auch. Ein anonymes Team, mit dem man sich nicht identifizieren kann. Und seit Juan Carlos Trujillo das Sagen hat, spielen auch keine Jungen mehr. Eine Tragödie!

Bellinzona-Boss hat rund zwei Millionen Franken Schulden

Aber es kann noch schlimmer werden. Für Dienstag hatte Trujillo eine Medienkonferenz anberaumt, diese aber kurzfristig aus persönlichen Gründen wieder abgeblasen und um eine Woche verschoben. Was das bedeutet? Keine Ahnung. Fakt ist: Der Kolumbianer hat im Dezember wohl den bereits feststehenden Lizenzentzug rückgängig machen können, aber er hat immer noch rund zwei Millionen Franken Verbindlichkeiten. So schuldet er seinem Vorgänger Pablo Bentancur 800'000 Franken für die Aktienübertragung, die immer noch nicht vollzogen ist.

Es droht also der nächste Konkurs … Man spricht für diesen Fall bereits von einer Fusion mit einem Zweitliga-Klub.

Lugano hat Bellinzona den Rücken gekehrt

Der FC Lugano hat sich schon im November für Drittligist Giubiasco als neuen strategischen Partner entschieden und die Zusammenarbeit mit der ACB gekündigt. Was bedeutet: Bellinzona ist ab diesem Sommer nicht mehr für die Eliteteams des Sopraceneri zuständig, sondern Giubiasco. Dem Tessiner Vorzeigeklub war das Chaos zu gross. Und bezahlt hat Bellinzona auch nie.

Ein unhaltbarer Zustand.

Für den Neustart muss man Trujillo und Bentancur loswerden

So gesehen ist die Promotion League eigentlich ein Segen für die ACB. Man kann dort in Ruhe einen Neustart vornehmen. Dazu muss man zuerst Bentancur und Trujillo loswerden – was kostet. Und man muss investieren. Das Gute ist: In der Promotion League braucht es nicht so viel Geld.

Sportlich ist ein baldiger Wiederaufstieg auch machbar, vor allem, solange nur drei Klubs aufsteigen wollen respektive dürfen. Kriens ersetzt wohl die Ticinesi. Bleiben Brühl und Biel sowie nächste Saison Schaffhausen.

Mansueto-Einstieg wäre die Superlösung!

Doch wer soll das Ganze stemmen? Die Superlösung, die einzig Erfolg versprechende Lösung, liegt auf der Hand: Lugano-Besitzer Joe Mansueto kann Bellinzona mit ein bisschen Kleingeld zum Partnerklub des FC Lugano machen. Sobald die Südamerikaner weg sind, ist das nicht mehr unrealistisch. Es braucht dann noch die richtigen Personen am richtigen Ort. Ich würde Hand bieten …»

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Challenge League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Aarau
FC Aarau
35
30
79
2
FC Vaduz
FC Vaduz
35
32
78
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
35
27
66
4
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
35
0
49
5
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
35
7
47
6
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
35
-11
41
7
FC Wil
FC Wil
35
-14
40
8
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
35
-8
39
9
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
35
-26
28
10
AC Bellinzona
AC Bellinzona
35
-37
22
Aufstieg
Aufstiegsspiel
Abstieg
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