HCD-Ausländer im Final auf Tauchstation
Wann stempeln Stransky, Ryfors & Co. ein?

Der Schwede Simon Ryfors punktet seit dem Viertelfinal nicht mehr, Captain Matej Stransky meldet sich nach dem Halbfinal ab. Im Final gegen Fribourg bleiben die HCD-Söldner bisher blass.
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HCD-Captain Matej Stransky konnte sich im Final gegen Gottéron noch nicht so in Szene setzen wie in den Playoff-Serien davor.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • HCD gleicht Finalserie gegen Fribourg nach 2:2 in vier Spielen aus
  • Topskorer Simon Ryfors seit neun Spielen ohne Scorerpunkt
  • Defensive Spieler erzielten entscheidende vier Tore für Auswärtssiege
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Ist es eine gute oder eine schlechte Nachricht? Im Final wird das ausländische Personal der Davoser von Fribourg fabelhaft in Schach gehalten und – was dessen offensiven Einfluss betrifft – praktisch abgemeldet. Trotzdem steht es in der Serie 2:2, weil bei den Bündnern jene Sturmlinien mit Treffern in die Bresche springen, die eigentlich primär Gegentore verhindern sollen. Das sogenannte «Secondary Scoring» hält den HCD am Leben.

Denn den Söldnern gelingt derzeit noch nicht viel Entscheidendes. Der Tscheche Filip Zadina, der im dritten Spiel nach einem Stockschlag von Fribourgs Schweden Lucas Wallmark verletzt ausfällt, hat ein Tor geschossen. Der schwedische Defensiv-Verteidiger Klas Dahlbeck ebenso. Und der Rest des Septetts? Adam Tambellini vollbringt noch keine Wunder, der Kanadier springt im vierten Duell erstmals ein (für Zadina). Bleiben noch ein US-, ein tschechischer und zwei schwedische Stürmer.

Brendan Lemieux macht zwar Lemieux-Dinge und hat wie Rasmus Asplund immerhin einen Assist auf dem Konto. Ansonsten aber fehlt ihm die Durchschlagskraft. Ebenfalls von seiner Präsenz eingebüsst hat der Tscheche Matej Stransky. Der HCD-Captain, der im Viertelfinal gegen Zug und vor allem im Halbfinal gegen Meister Zürich mit seiner Strahlkraft dominant gewesen ist und viel Raum eingenommen hat, geht im Vergleich zu seinen vergangenen Playoff-Auftritten plötzlich unter.

«Stransky wurde komplett abgemeldet»
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Experte über HCD-Ausländer:«Stransky wurde komplett abgemeldet»

Komplett auf Tauchstation ist Simon Ryfors. Der Schwede ist mit vier Toren und fünf Assists der Topskorer dieser Playoff-Viertelfinals gewesen und hat das Eis gegen den EVZ gerockt. Seither müht sich der 28-Jährige zwar redlich ab, jedoch ohne Erfolg. Sowohl im Halbfinal gegen den ZSC als auch in den bisherigen vier Final-Partien gegen Gottéron wartet Ryfors noch auf den ersten Skorerpunkt. Also seit mittlerweile neun Spielen. In den Partien eins bis drei stürmt er zwischen Lemieux und Stransky, gestern bekommt er Tambellini und Yannick Frehner an seine Seiten. Den Zugriff aufs Geschehen findet er trotzdem nicht.

Für die vier Tore, die für die beiden Auswärtssiege entscheidend sind, sind Tino Kessler, Dahlbeck und Lukas Frick sowie Julian Parrée zuständig. Letzterer, der Torschütze des 1:0 in Spiel vier, sagt nach dem Ausgleich in dieser Final-Serie übers wichtige «Secondary Scoring»: «Das spielt sicher eine grosse Rolle. Aber schlussendlich muss jede Linie ihre Tore schiessen.» Die Defensiv-Blöcke geniessen denn auch von Trainer Josh Holden gewisse Freiheiten für offensive Kreationen. «Primär ist für uns aber wichtig, dass wir in der Defensive funktionieren und ihre Spieler müde machen», so Parrée, «wenn wir ab und zu noch ein Tor schiessen können, sind wir sicher froh.» Wie am Freitag in Fribourg.

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