Darum gehts
- Fribourg gewinnt erstes Finalspiel gegen Davos 3:2 dank Samuel Walser
- Walser erzielt 3:0, bereitete 1:0 vor, glänzt erneut in Playoffs
- Fribourg ohne Titel, Davos mit 31 Meisterschaften bisher
Samuel Walser (33) ist der Mann, der dem ersten Finalspiel den Stempel aufdrückt. Beim 3:2-Sieg von Fribourg bereitet er das 1:0 vor und erzielt das 3:0 selbst. Dabei sollten sie in Davos wissen, dass der Solothurner in den Playoffs jeweils noch eine Schippe drauflegen kann. Oder haben sie seine Heldentaten beim letzten HCD-Titel vor elf Jahren schon vergessen?
«Da war ich noch viel jünger», sagt Walser schmunzelnd. «Die Erinnerungen sind sehr schön, auch an den Overtime-Sieg zu Hause und an den Sieg im Penaltyschiessen auswärts. Das hat die Gruppe für immer zusammengeschweisst. Wir sind Freunde fürs Leben.» Walser hatte damals neben Du Bois als einziger im Game 3 des Finals gegen den ZSC im Penaltyschiessen getroffen und die nächste Partie in der Verlängerung entschieden.
In den Playoffs hatte Walser bereits letzte Saison bei Gottéron aufgetrumpft, als Wallmark und De la Rose ausfielen, und viermal so viele Tore (4) erzielt wie in der Quali. Eine solch frappante Steigerung wird auch nach seinem ersten Tor schwierig, nachdem Walser in der Regular Season auf fünf Treffer kam.
«Walsi ist erst einmal ein toller Typ»
Angesprochen auf die beiden Tore der vierten Linie fragt Trainer Roger Rönnberg keck: «Welches ist die vierte Linie? Es ist eine der vier Linien. Wir sind ein Vier-Linien-Team, jedes Mal schiesst eine andere die Tore. Das ist genau, was ich mir vorgestellt habe, als ich nach Fribourg kam.»
Sein Assistent Lars Leuenberger sagt: «Walsi ist erst einmal ein toller Typ, ein toller Mensch, der alles macht, damit die Mannschaft Erfolg hat. Er ist zufrieden mit dem, was er bekommt. Er kümmert sich extrem um seine Linie, spricht viel mit seinen Sturmpartnern. Im Penalty Killing ist er eine Bank für uns. Wenn er jetzt in den Playoffs auch noch damit beginnt, Tore zu schiessen, wird es noch interessanter.»
- 1986 Lugano – Davos 2:0
- 1987 Lugano – Kloten 3:0
- 1988 Lugano – Kloten 3:0
- 1989 Lugano – Bern 2:3
- 1990 Lugano – Bern 3:1
- 1991 Bern – Lugano 3:1
- 1992 Fribourg – Bern 2:3
- 1993 Kloten – Fribourg 3:0
- 1994 Fribourg – Kloten 1:3
- 1995 Zug – Kloten 1:3
- 1996 Bern – Kloten 0:3
- 1997 Bern – Zug 3:1
- 1998 Zug – Davos 4:2
- 1999 Ambri – Lugano 1:4
- 2000 Lugano – ZSC Lions 2:4
- 2001 Lugano – ZSC Lions 3:4
- 2002 Davos – ZSC Lions 4:0
- 2003 Davos – Lugano 2:4
- 2004 Lugano – Bern 2:3
- 2005 Davos – ZSC Lions 4:1
- 2006 Lugano – Davos 4:1
- 2007 Davos – Bern 4:3
- 2008 Servette – ZSC Lions 2:4
- 2009 Kloten Flyers – Davos 3:4
- 2010 Bern – Servette 4:3
- 2011 Davos – Kloten Flyers 4:2
- 2012 Bern – ZSC Lions 3:4
- 2013 Fribourg – Bern 2:4
- 2014 ZSC Lions – Kloten Flyers 4:0
- 2015 ZSC Lions – Davos 1:4
- 2016 Lugano – Bern 1:4
- 2017 Bern – Zug 4:2
- 2018 Lugano – ZSC Lions 3:4
- 2019 Bern – Zug 4:1
- 2021 Zug – Servette 3:0
- 2022 Zug – ZSC Lions 4:3
- 2023 Servette – Biel 4:3
- 2024 ZSC Lions – Lausanne 4:3
- 2025 Lausanne – ZSC Lions 1:4
- 2026 Davos – Fribourg
- 1986 Lugano – Davos 2:0
- 1987 Lugano – Kloten 3:0
- 1988 Lugano – Kloten 3:0
- 1989 Lugano – Bern 2:3
- 1990 Lugano – Bern 3:1
- 1991 Bern – Lugano 3:1
- 1992 Fribourg – Bern 2:3
- 1993 Kloten – Fribourg 3:0
- 1994 Fribourg – Kloten 1:3
- 1995 Zug – Kloten 1:3
- 1996 Bern – Kloten 0:3
- 1997 Bern – Zug 3:1
- 1998 Zug – Davos 4:2
- 1999 Ambri – Lugano 1:4
- 2000 Lugano – ZSC Lions 2:4
- 2001 Lugano – ZSC Lions 3:4
- 2002 Davos – ZSC Lions 4:0
- 2003 Davos – Lugano 2:4
- 2004 Lugano – Bern 2:3
- 2005 Davos – ZSC Lions 4:1
- 2006 Lugano – Davos 4:1
- 2007 Davos – Bern 4:3
- 2008 Servette – ZSC Lions 2:4
- 2009 Kloten Flyers – Davos 3:4
- 2010 Bern – Servette 4:3
- 2011 Davos – Kloten Flyers 4:2
- 2012 Bern – ZSC Lions 3:4
- 2013 Fribourg – Bern 2:4
- 2014 ZSC Lions – Kloten Flyers 4:0
- 2015 ZSC Lions – Davos 1:4
- 2016 Lugano – Bern 1:4
- 2017 Bern – Zug 4:2
- 2018 Lugano – ZSC Lions 3:4
- 2019 Bern – Zug 4:1
- 2021 Zug – Servette 3:0
- 2022 Zug – ZSC Lions 4:3
- 2023 Servette – Biel 4:3
- 2024 ZSC Lions – Lausanne 4:3
- 2025 Lausanne – ZSC Lions 1:4
- 2026 Davos – Fribourg
Mit Walser feierte Davos Titel Nummer 31, während Fribourg noch ohne Titel dasteht. «Klar haben wir noch keinen Meistertitel in der Vitrine. Doch das ist auch das Schöne: Wir können das ändern», sagt der Routinier, der bereits 2011 als Teenager im Playoff-Final stand, sich aber mit Kloten gegen den HCD geschlagen geben musste.

