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Wieder gibts keine Strafe:Wallmark haut HCD-Zadina mit Stockschlag zu Boden

Stockschlag gegen HCD-Zadina
Fribourg-Star Wallmark kommt ohne Sperre davon

Beim HCD behalten die Spieler die Nerven. Obwohl die Schiedsrichter gleich mehrer Vergehen der Fribourger übersehen und Gottéron in der Finalserie nun 2:1 führt.
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Darum gehts

  • Fribourg besiegt Davos im dritten Finalspiel und führt in der Serie nun 2:1
  • Lucas Wallmark wird nach grobem Foul gegen Filip Zadina nicht gesperrt
  • Fribourg fehlen nur noch zwei Siege für den ersten Meistertitel
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef
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Späte Erlösung: Julien Sprunger (l.) schiesst Fribourg in der 2. Overtime zum Sieg – und zum zweiten Break in dieser Serie.
Foto: keystone-sda.ch

Die drei Besten von Finalspiel drei

  • ⭐️⭐️⭐️ Julien Sprunger (Fribourg)
  • ⭐️⭐️ Marcus Sörensen (Fribourg)
  • ⭐️ Chris Egli (Davos)

Keine Sperre für Wallmark

Das Schiedsrichterduo Michaël Tscherrig/Loïc Ruprecht übersieht einige Vergehen der Fribourger: Benoît Jeckers Kontercheck gegen Brendan Lemieux, Yannick Rathgebs Stockschlag gegen Filip Zadina kurz vor dem 2:2-Ausgleich und den Zweihänder von Lucas Wallmark gegen Zadina in der zweiten Verlängerung (siehe Video oben). Man darf davon ausgehen, dass Zadina nach dem Stockhieb des Schweden nicht simuliert hat. Doch das Vergehen des ersten Center von Fribourg wird nicht mit einer Sperre bestraft: Die Disziplinarkommission büsst den Schweden, der nachträglich eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhält, mit 1700 Franken. Glück also für Gottéron, denn eine Sperre wäre eine schwerwiegende Schwächung gewesen, zumal er mit seinem «Zwilling» Marcus Sörensen immer besser in Fahrt kommt.

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Mysports-Experte Helfenstein zu Wallmarks Stockschlag:«Das ist eine Strafe»

Davoser Zurückhaltung

Obwohl der HCD erneut wenig Glück mit den Schiedsrichtern hat, halten sich die Davoser Spieler in den Interviews nach dem Spiel zurück. Weder Captain Matej Stransky noch die Verteidiger Lukas Frick und Sven Jung, der nach Game eins noch fragte, ob das (Mikko Kaukokari und Cedric Borga) die besten Schiedsrichter seien, die wir in der Schweiz haben, wollten sich zur verpassten Strafe gegen Wallmark äussern. Ein gutes Zeichen für den HCD, bei dem der Tenor nach der Niederlage lautete: «Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen.» Die Nerven liegen beim HCD trotz der zweiten Heimniederlage und dem 1:2-Rückstand in der Finalserie noch nicht blank.

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HCD-Captain Matej Stransky:«Über Wallmarks Stockschlag rede ich nicht»

Ausfälle auf beiden Seiten

Beim HCD musste Nati-Verteidiger Michael Fora nach nur etwas mehr als zwei Minuten Eiszeit sein Comeback wieder abbrechen. Und nach dem Zweihänder von Lucas Wallmark fiel auch der tschechische Torschütze Filip Zadina verletzt aus. Für ihn würde mit Adam Tambellini ein valabler Ersatz bereitstehen. Bei Gottéron erwischte es derweil den finnischen Vertreter von Abwehrchef Patrick Nemeth: Juuso Arola blieb nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Zadina in der Kabine.

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Overtime-Krimi in Davos:So schiesst Sprunger Gottéron zum zweiten Final-Sieg

Prominente Zuschauer

Die HCD-Fans sind begeistert, als sie ihre ehemaligen Stars Magnus Nygren, der das Spiel mit der Davoser Ikone Andres Ambühl verfolgt, und Nino Niederreiter auf dem Videowürfel sehen. Die Sprechchöre für Nygren bringen aber kein Glück. Kurz darauf geht Fribourg durch Marcus Sörensen 1:0 in Führung.

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NHL-Star Nino Niederreiter in Davos:«Freue mich, die Nati-Kollegen zu sehen»

Fribourg fehlen nur zwei Siege

Der Meistertitel ist für Gottéron, das noch nie Meister wurde, zum Greifen nah. Die Drachen müssen «nur» noch zwei der möglicherweise vier verbleibenden Spiele gewinnen. Auch 2013 im Final gegen Bern fehlten den Fribourgern nur noch zwei Siege – allerdings aus drei Spielen. 1992 war Gottéron gegen den SCB gar nur ein Erfolg vom grossen Coup entfernt, verlor aber das letzte Spiel der Best-of-five-Finalserie in der Bundesstadt 1:4.

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Mario Brodmann spielte für beide Teams:Alter «Davos-Galööri» hofft mit Fribourg
National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
13
24
33
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
13
3
24
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
14
0
24
4
SCL Tigers
SCL Tigers
14
5
22
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
13
13
21
6
Lausanne HC
Lausanne HC
15
0
21
7
SC Bern
SC Bern
12
2
20
8
HC Davos
HC Davos
14
-6
19
9
HC Ajoie
HC Ajoie
14
-4
19
10
HC Lugano
HC Lugano
13
0
18
11
EV Zug
EV Zug
8
11
16
12
EHC Biel
EHC Biel
13
-5
16
13
EHC Kloten
EHC Kloten
14
-24
12
14
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
14
-19
11
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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