Das sagt die Polizei über die tote Frau
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«Erschien nicht zur Arbeit»:Das sagt die Polizei über die tote Frau

Ukrainerin in Buchackern TG getötet
Rührender Spendenaufruf für Beerdigung von Yulia P. (†40)

Yulia P. wurde in Buchackern getötet – ein 53-jähriger Deutscher sitzt in Haft. Nun starten ihre Vorgesetzten einen Spendenaufruf für die Mutter der Ukrainerin. Auf Gofundme geben sie neue Einblicke in Yulias Leben.
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Yulia P. wurde vergangene Woche tot in ihrem Zuhause in Buchackern aufgefunden.
Foto: Facebook

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In Buchackern TG wurde Yulia P. (†40) tot aufgefunden, Mordverdacht
  • Spendenaktion für Beerdigung: 4500 Franken sind das Ziel, bisher wurden 2000 Franken gesammelt
  • Ein 53-jähriger Deutscher wurde festgenommen, Ermittlungen wegen vorsätzlicher Tötung laufen
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Daniel MacherRedaktor News

Nach dem Tod von Yulia P.* (†40) steht die 176-Einwohner-Ortschaft Buchackern TG immer noch unter Schock. Die Ukrainerin wurde vergangene Woche tot in ihrem Zuhause aufgefunden, nachdem sie nicht zur Arbeit erschienen war. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus, ein 53-jähriger Deutscher wurde festgenommen.

Die ehemaligen Vorgesetzten des Opfers haben nun auf der Plattform Gofundme eine Spendenaktion ins Leben gerufen. «Sie war ein wunderbarer, herzlicher Mensch, der viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde», schreiben sie. Sie sollen auch am vergangenen Mittwoch Alarm geschlagen haben, als Yulia P. nicht zur Arbeit kam.

«Für uns alle ein unfassbarer Schock»

«Als sie eines Tages nicht zur Arbeit erschien und sich auch nicht abgemeldet hatte, machten wir uns grosse Sorgen», erklären die beiden. Sie suchten Yulia zu Hause auf, konnten sie dort jedoch nicht antreffen und verständigten daraufhin die Polizei. Kurz darauf erhielten sie die Nachricht, die niemand hören will: Yulia P. ist tot. «Für uns alle war und ist dies ein unfassbarer Schock», schreiben die Chefs.

Im Spendenaufruf geben die Initiatoren weitere Details zum Leben der 40-Jährigen preis. Yulia P. hatte demnach bereits schwere Schicksalsschläge hinter sich. Durch den Krieg in der Ukraine verlor sie ihren Vater und floh gemeinsam mit ihrer Mutter in die Schweiz. Hier suchten die beiden Sicherheit und die Chance auf einen Neuanfang. Doch das erhoffte neue Leben endete nun auf tragische Weise.

Spenden sollen Beerdigungskosten decken

Yulia P. hatte keine Kinder und keine Geschwister. Ihre Mutter hat nun nicht nur ihre einzige Tochter verloren, sondern steht auch völlig allein da. «Wir möchten ihr in dieser Zeit zumindest die finanziellen Sorgen abnehmen», erklären die Initiatoren im Aufruf. Die Spenden sollen die Kosten der Beerdigung decken und die Mutter in den kommenden Wochen und Monaten unterstützen.

Das Spendenziel liegt bei 4500 Franken. Seit der Erstellung des Aufrufs vor drei Tagen sind bis Dienstagmorgen bereits knapp 2000 Franken zusammengekommen – über 50 Spender haben sich beteiligt. «Jeder noch so kleine Betrag zählt und kann ihre Mutter in dieser schweren Zeit entlasten», appellieren die Initiatoren.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen vorsätzlicher Tötung gegen den festgenommenen Deutschen dauern derweil an. Gegen ihn bestand ein Annäherungsverbot, nachdem es im Herbst 2024 bereits einen Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt gegeben hatte.

* Name geändert 

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