Plötzlich saust dieses ToiToi über den Marktplatz
0:23
Leservideos vom Mittwochabend:Plötzlich saust dieses ToiToi über den Marktplatz

Neue Gewitter rollen an
Hier wird es am Donnerstag blitzen und donnern

Nach heftigen Stürmen am Mittwochabend bringt der Donnerstag in der Schweiz erneut Gewitter. Besonders das Tessin, Graubünden und Glarus sind betroffen – mit teils starken Niederschlägen und Gewitterzellen.
Kommentieren
1/5
Am Donnerstag muss in der Schweiz erneut mit Gewittern gerechnet werden.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz erlebt am Donnerstag Pause von Hitzewelle, ausser im Tessin
  • Im Tessin bis 35 Grad, im Flachland 26 bis 30 Grad
  • Ab 17 Uhr heftige Gewitter in Tessin, Alpen und Ostschweiz erwartet
Mattia_Jutzeler_Redaktor News_Blick_1.jpg
Mattia JutzelerRedaktor News

Am Donnerstag gibt es an vielen Orten in der Schweiz eine kurze Pause von der brutalen Hitzewelle. Im Flachland ist es in den meisten Regionen zwischen 26 und 30 Grad warm. Nur im Tessin brennt die Sonne laut Meteonews weiterhin bei bis zu 35 Grad.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Am Mittwoch entlud sich die Hitzewelle am Abend in einer heftigen Gewitterfront. In der Stadt St. Gallen rissen starke Sturmböen Bäume auf die Strassen. Ein ToiToi wurde vom heftigen Wind sogar durch die Strassen der Stadt getrieben. Am Dienstag waren in Huttwil BE wegen eines Gewitters bereits mehrere Bäume umgestürzt.

Am Donnerstag stehen uns erneut mehrere Gewitter ins Haus. Die Stürme dürften sich jedoch mehrheitlich auf die Alpen, die Ostschweiz und das Tessin konzentrieren.

Start in den östlichen Alpengebieten

Ab Donnerstagmittag ist in den Kantonen Graubünden und Glarus mit ersten Gewitterzellen zu rechnen, wie der Niederschlagsradar von Meteo Schweiz zeigt. Bis weit in den Abend hinein dürfte es in diesen Regionen blitzen und donnern.

Ab etwa 17 Uhr treffen die Gewitter dann den Kanton Tessin. Zuerst knallt es im Norden der Sonnenstube, ab 20 Uhr sollen dann heftige Stürme über den Süden und die Stadt Lugano hinwegfegen. Auch im Berner Oberland ist in dieser Zeit mit starken Niederschlägen, Blitzen und Donner zu rechnen.

Basel-Stadt verbietet Gastro unter Bäumen

Der Kanton Basel-Stadt ergreift sicherheitshalber Massnahmen. Wassermangel und Hitze haben den Bäumen in dem Kanton zugesetzt. Betreiber von Restaurationsbetrieben und Buvetten müssen den Betrieb unter Bäumen bei Sturmereignissen ab sofort einstellen. Grosse Äste oder ganze Kronenteile könnten jederzeit abbrechen, warnt der Kanton in einer Medienmitteilung. 

«Wir weisen darauf hin, dass der Aufenthalt unter und in der Nähe von Bäumen während eines Sturmereignisses eine Gefahr für Leib und Leben darstellt. Betreibende und Veranstaltende können im Schadenfall haftbar gemacht werden, sofern sie ihre Sorgfaltspflichten verletzt haben», betont das Bau- und Verkehrsdepartement. «Eine Entspannung der Lage ist derzeit leider nicht absehbar und hängt von einer längeren Regenphase ab.»

«Donnschtig-Jass» in Gefahr?

Das Flachland sollte am Donnerstag von den Gewittern weitestgehend verschont bleiben. Nur in der Ostschweiz könnten sich laut Meteo Schweiz einzelne kleine Zellen bilden. Betroffen sind davon voraussichtlich der Kanton Thurgau sowie das Gebiet nördlich der Stadt St. Gallen.

Die SRF-Sendung «Donnschtig-Jass» soll am Donnerstag nach 20 Uhr in Amriswil TG stattfinden. Noch ist offen, ob die Gewitter der Sendung erneut einen Strich durch die Rechnung machen. Bereits Mitte Juli musste der «Donnschtig-Jass» in Horgen ZH wegen starker Unwetter evakuiert werden.

Die genaue Vorhersage von Unwettern ist für die Experten jedoch äusserst schwierig, besonders bei dynamischen Gewitterlagen im Sommer. «Gewitter sind sehr sensibel und reagieren auf kleine regionale Eigenheiten», erklärte SRF-Meteorologe Thomas Bucheli. «Viele Gewitter fallen buchstäblich durch die Maschen. Denn es entscheidet sich oft auf wenigen hundert Metern, ob ein Gewitter entsteht oder nicht.»

Gibt es bei dir heftige Gewitter? Schicke uns deine besten Aufnahmen per WhatsApp auf +41 79 813 80 41 oder direkt in der Blick-App.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen