Erfindung aus Basel
Diese App sorgt für perfekte Sicht auf die Sonnenfinsternis

Die totale Sonnenfinsternis am Mittwochabend begeistert die Schweiz – doch was, wenn die Sonne plötzlich hinter einem Haus verschwindet? Eine neue App von Riccardo Lardi aus Basel verspricht perfekte Sicht auf das Himmelsereignis.
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Die ganze Schweiz fiebert gerade eifrig auf die Sonnenfinsternis am Mittwochabend hin.
Foto: imago/Christian Ohde

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz erwartet Sonnenfinsternis heute um 20.17 Uhr
  • Basler Riccardo Lardi entwickelt App zur Sichtbarkeitsprüfung
  • App zählt bereits tausende Nutzer trotz weniger als 24 Stunden online
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Mattia JutzelerRedaktor News

Die ganze Schweiz fiebert gerade eifrig auf die Sonnenfinsternis am Mittwochabend hin. Für den perfekten Genuss des Spektakels muss natürlich alles stimmen. Das Horrorszenario vieler Himmelsgucker: Die Sonnenfinsternis-Brille ist gekauft und der schönste Platz zur Beobachtung ist ausgesucht – und dann verschwindet die Sonne plötzlich hinter einem Hügel oder einem Haus.

Eine neue App soll nun dafür sorgen, dass dem Sonnenfinsternis-Genuss wortwörtlich nichts im Weg steht. Unter www.schmelzmoment.app kannst du die Adresse von dem Ort eingeben, von wo aus du die Sonnenfinsternis verfolgen willst. Anhand eines 3D-Modells kannst du dann erkennen, ob die Sonne zum Zeitpunkt der Finsternis an dieser Stelle sichtbar ist oder nicht.

3D-Daten und ein Zeitstrahl

Programmiert hat die App Riccardo Lardi aus Basel. Der Geistesblitz dazu kam ihm sehr spontan. «Ich bin am Mittwochmorgen um 4 Uhr aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen», erzählt er Blick am Telefon. «Dann hatte ich die Idee von der App und habe mich gleich ans Programmieren gesetzt.»

Lardi, der auch beruflich als Programmierer arbeitet, habe «früher schon häufig solches Zeugs gebastelt». Seine App greift für ihre Darstellung von Landschaften auf Daten von Google-3D-Tiles zurück. Über einen Zeitstrahl können die Nutzer ausserdem die Laufbahn der Sonne verfolgen. So kann sichergestellt werden, dass sie zum Maximum der Sonnenfinsternis um 20.17 Uhr nicht plötzlich verschwindet. Dank künstlicher Intelligenz konnte die App in so kurzer Zeit umgesetzt werden.

«Mutter hat gefragt, ob ich Brillen verkaufe»

Obwohl die App noch keine 24 Stunden alt ist, kann der Basler bereits viele Besucher auf seiner Webseite verzeichnen. «Ich habe die App zuerst an Freunde geschickt, die sie dann wiederum weitergeschickt haben.» Mittlerweile sei der Andrang auf die Webseite teilweise so gross, dass die Besucher mit längeren Ladezeiten rechnen müssen.

Das Feedback, so Lardi, sei bisher durchgehend positiv. Das habe den Basler sehr überrascht. «Ich hätte nicht gedacht, dass die App so krass einen Nerv trifft. Meine Mutter hat sogar schon gefragt, ob ich auch die Sonnenfinsternis-Brillen verkaufen würde», erzählt der Basler lachend.

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