Polizei ermittelt gegen die Klinik
Finnische Influencerin (†27) stirbt bei Beauty-Eingriff

Die finnische Influencerin Olivia Oras starb nach Komplikationen bei einer Narkose. Geplant war eine Fettabsaugung. Die Polizei ermittelt gegen die Schönheitsklinik.
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Die finnische Influencerin Olivia Oras ist tot.
Foto: Instagram@ladyoliviaoras

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Influencerin Olivia Oras (†27) starb am 3. September in Helsinki
  • Sie verlor während einer örtlichen Betäubung das Bewusstsein und verstarb
  • Polizei ermittelt; Eltern erstatteten Anzeige gegen die Schönheitsklinik
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Sophie OferRedaktorin People

Olivia Oras (†27) besuchte eine Schönheitsklinik in Helsinki (Finnland), um eine Fettabsaugung durchführen zu lassen. Doch die Influencerin kam nicht mehr lebend zurück.

Als Komplikationen während der Narkose auftreten, verstirbt die 27-Jährige, wie TMZ berichtet. Derzeit ermittle die Polizei, wie es zu dem tragischen Vorfall kam.

Sie starb noch vor dem Eingriff

Der finnische Social-Media-Star starb am 3. September, wie ihre Eltern bestätigen. Noch bevor in einer Privatklinik in Helsinki die geplante Fettabsaugung durchgeführt werden konnte, musste Oras ins Universitätsspital gebracht werden.

Als sie eine örtliche Betäubung verabreicht bekam, soll sie unerwartet das Bewusstsein verloren haben. Im Unispital wurde sie später für tot erklärt. Oras' Eltern erstatteten Anzeige gegen die Schönheitsklinik. Die lokalen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen.

Oras begann ihre Social-Media-Karriere als Teenager. 2016 war sie in der Dokumentation «The Perfect Selfie» zu sehen, die eineinhalb Jahre ihres Lebens dokumentierte. 

Sie alle teilen ein Schicksal

Sie ist bei weitem nicht die einzige Influencerin, die während eines Schönheitseingriffs ihr Leben lassen musste. Immer wieder kommt es bei solchen Eingriffen zu Komplikationen oder Spätfolgen. Wie alle OPs bergen auch Beauty-OPs ernstzunehmende Risiken.

Im Februar dieses Jahres starb etwa die brasilianische Influencerin Derleya Alves (†26) nach einer Brustvergrösserung. Kurz nach dem Eingriff klagte sie über schwere Bauchschmerzen. Es wurden zwei Not-OPs durchgeführt, um Darmschäden zu reparieren und einen Eierstock entfernen zu lassen. Acht Tage nach dem Eingriff verstarb die 26-Jährige an den Komplikationen.

Im März starb der britisch-nigerianische Influencer Igho «Tiny» Ubiribo (43) in Bangkok (Thailand) nach einer Penisvergrösserung. Ihm sollen 40 Milliliter Hyaluronsäure und Lidocain injiziert worden sein. Später bekam er starke Brustschmerzen und verlor zwei Mal das Bewusstsein. Als er ins Spital gebracht wurde, wurde er erneut bewusstlos und verstarb noch vor Ort. 

Eine Obduktion in Grossbritannien brachte die Ursache für seinen Tod ans Licht. Er sei an einer tödlichen Lungenembolie gestorben. Diese wurde durch die Hyaluronsäure verursacht, die er bei der Behandlung erhielt.

Im Januar 2026 starb zudem die russische Influencerin Yulia Burtseva (†38). In Moskau wollte sie einen «Brazilian Butt Lift», eine spezielle Art der Po-Vergrösserung, durchführen lassen. Während ihr Injektionen verabreicht wurden, kam es zu einem medizinischen Notfall. Burtseva starb im Spital an den Folgen eines anaphylaktischen Schocks.

«Geht nicht in solche Metzger-Kliniken»

Schon 2023 warnte die ehemalige Bachelor-Kandidatin Fabienne Meier (33) vor den Risiken und Gefahren von Beauty-OPs. Sie selbst legte sich in der Türkei unters Messer, um ihre Brustimplantate auffrischen zu lassen. Zwei Tage später bemerkte sie, dass der Eingriff nicht durchgeführt wurde wie geplant: «Es sah nicht so aus, als ob die Implantate – wie zuvor mit dem Arzt abgemacht – hinter den Muskel gesetzt worden sind», sagt Meier. Ausserdem habe man ihr mehr Füllstoff injiziert als besprochen. «Der Arzt hat klar gepfuscht.» Weil die Implantate immer weiter abrutschten, musste sie sie entfernen lassen.

Meier sei bei der Klinikauswahl blauäugig gewesen: «Eine Freundin hat sie mir ja empfohlen, und ich habe nicht wirklich weiter recherchiert.» Meier warnt: «Checkt genau ab, bei wem ihr euch operieren lassen wollt, und hört auf euer Bauchgefühl. Und nehmt sonst bitte einfach etwas mehr Geld zur Hand, spart es euch zusammen, und macht solche OPs bei einem Experten und nicht in solchen Metzger-Kliniken. Sonst leidet ihr womöglich ein Leben lang.»

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