Sie hinterlässt Mann und Kind
Russische Influencerin (†38) stirbt nach Po-OP

Yulia Burtseva, eine Influencerin aus Russland, ist nach einer Schönheitsoperation in Moskau gestorben. Der sogenannte Brazilian Butt Lift führte zu einem tödlichen anaphylaktischen Schock. Die Polizei ermittelt jetzt gegen die Klinik.
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Yulia Burtseva ist tot.
Foto: Instagram/burtseva_italia

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Influencerin Yulia Burtseva starb 2026 in Moskau nach einer Schönheitsoperation
  • Sie erlitt einen tödlichen anaphylaktischen Schock durch eine Injektion
  • Der Eingriff kostete 5000 Euro, Risiko tödlicher Komplikationen besonders hoch
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Laszlo SchneiderTeamlead People-Desk

Die russische Influencerin Yulia Burtseva (†38) ist nach einer Schönheitsoperation in Moskau gestorben. Nur Stunden vor ihrem Tod postete sie ein letztes Video auf Instagram aus einem Café in der russischen Hauptstadt – sie hinterlässt ihre kleine Tochter und ihren Ehemann. Die russischen Behörden haben bereits begonnen, den Vorfall zu untersuchen.

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Die Mutter lebte mit ihrer Familie in Italien und teilte regelmässig persönliche Momente auf Instagram. Wenige Tage zuvor reiste sie nach Russland, um ihren langgehegten Wunsch nach einem grösseren und strafferen Po zu erfüllen. Der Eingriff, ein sogenannter Brazilian Butt Lift, sollte in einer privaten Schönheitsklinik durchgeführt werden. Dabei wird körpereigenes Fett verwendet, um den Po zu formen und zu vergrössern. Die Operation kostete über 5000 Euro (etwa 4700 Franken).

Besonders schwere allergische Reaktion

Doch während der Prozedur kam es zu massiven Komplikationen. Wie die britische Zeitung «The Sun» berichtet, erlitt Burtseva «kurz nach der Verabreichung von Injektionen während der Operation einen plötzlichen medizinischen Notfall». Ihr Zustand verschlechterte sich so drastisch, dass sie nicht mehr gerettet werden konnte. Sie starb im Spital an den Folgen eines anaphylaktischen Schocks, einer besonders schweren allergischen Reaktion.

Ein «Butt Lift» gilt laut der deutschen Krankenkasse AOK als eine der gefährlichsten Schönheitsoperationen. Die Sterberate ist im Vergleich zu anderen ästhetischen Eingriffen deutlich höher. Besonders das Risiko von Fettembolien mache den Eingriff gefährlich. 

Laut «The Sun» seien jetzt Dokumente aus der Klinik beschlagnahmt und forensische Untersuchungen angeordnet worden, darunter medizinische Tests. Die Klinik beschreibt sich selbst als Zentrum für ästhetische Medizin, das «zertifizierte, wissenschaftlich validierte Produkte» verwendet.

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