dossier background.png
Amnesty International
Krasse Warnung für Europa
Populisten bedrohen Recht auf Abtreibung
Amnesty International warnt vor einer zunehmenden Bedrohung des Abtreibungsrechts in Europa. Gleich zwei Gruppen sieht die Nichtregierungsorganisation als Gefahr an.
06.11.2025, 20:51 Uhr
Die Nichtregierungsorganisation Amnesty International sieht das Recht auf Abtreibung in Europa bedroht. (Symbolbild)
Über 500 Festnahmen
Proteste in London für verbotene Pro-Palästina-Gruppe
Bei Protesten für die verbotene pro-palästinensische Gruppe Palestine Action in London wurden 522 Menschen festgenommen. Die Polizei griff hart durch, was Amnesty International als Verletzung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit kritisierte.
11.08.2025, 07:56 Uhr
Sie nahm 522 Menschen fest, weil sie an Protesten zur Unterstützung der verbotenen Gruppierung Palestine Action teilgenommen hatten.
Bewilligung zurückgezogen
Uni Bern stoppt Palästina-Podium von Amnesty International
Das geplante Palästina-Podium von Amnesty International an der Uni Bern fällt ins Wasser. Die Hochschule hat die Bewilligung für die Nutzung ihrer Räumlichkeiten zurückgezogen, wie sie am Freitag mitteilte.
27.06.2025, 18:59 Uhr
Darf an der Uni Bern nicht auftreten: Uno-Sonderberichtserstatterin Francesca Albanese. (Archivbild)
Letztes Jahr festgenommen
81-jähriger Schweizer in Tunesien in Haft
Ein 81-jähriger schweizerisch-tunesischer Doppelbürger sitzt in einem tunesischen Gefängnis in Haft. Das ehemalige Kadermitglied des Uno-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sei vor einem Jahr festgenommen worden, schreibt Amnesty International.
04.06.2025, 16:33 Uhr
Der 81-jährige schweizerisch-tunesische Doppelbürger gründete 2016 eine Hilfsorganisation für Flüchtlinge in Tunesien. (Symbolbild)
Folternde Stromschläge
Amnesty deckt weltweiten Missbrauch von Elektroschockern auf
Amnesty International deckt weltweiten Missbrauch von Elektroschockgeräten auf. Ein neuer Bericht dokumentiert Fälle von Folter und Misshandlungen in über 40 Ländern zwischen 2014 und 2024. Die Organisation fordert ein globales Verbot und strenge Handelskontrollen.
06.03.2025, 07:35 Uhr
Polizeieinsatz mit Stromstöcken in Buenos Aires, Argentinien.
Schutz vor Ausbeutung
Amnesty kritisiert grosse E-Autohersteller
Die grossen Hersteller von Elektroautos können nicht ausreichend darlegen, wie sie Arbeiter und Gemeinden vor Risiken, Ausbeutung und Umweltschäden in ihren Rohstofflieferketten schützen. Dies beanstandete Amnesty International in einem Menschenrechtsranking.
15.10.2024, 08:58 Uhr
Ein Hyundai Kona Elektroauto faehrt ueber die Kreuzung an der Sihlporte am Dienstag, 4. Januar 2022 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Proteste in Nigeria
Amnesty kritisiert Tötung von Demonstranten
Im westafrikanischen Nigeria gehen Proteste auch nach mehreren Toten und Ausgangssperren weiter. Seit Donnerstag gehen vor allem junge Menschen auf die Strasse, um gegen die Wirtschaftspolitik in Afrikas bevölkerungsreichstem Staat zu demonstrieren.
02.08.2024, 16:29 Uhr
Tausende von meist jungen Menschen sind in Nigeria auf die Straße gegangen, um gegen die schlimmste Lebenshaltungskostenkrise seit einer Generation zu protestieren. Foto: Sunday Alamba/AP/dpa
Förderung der Menschenrechte
Amnesty International kritisiert die Schweiz erneut
In ihrem Jahresbericht 2024 prangert Amnesty International nicht nur die Verletzung des humanitären Völkerrechts durch russische Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine und israelische Angriffe auf die Bevölkerung im Gazastreifen an. Auch die Schweiz wird kritisiert.
24.04.2024, 09:12 Uhr
Menschenrechtsverletzungen bleiben weltweit an der Tagesordnung, wie Amnesty International im neuesten Bericht feststellt. Und auch die Schweiz kommt nicht ganz ungeschoren davon. (Archivbild)
Anti-Chaoten-Initiative
Amnesty droht bei Annahme mit Gericht
Am 3. März befindet das Zürcher Stimmvolk über die Anti-Chaoten-Initiative. Bei einem Ja droht Amnesty mit dem Gericht. Auch die gegnerischen Parteien warnen vor einem Abschreckungseffekt – weil Demonstranten neu die Polizeikosten zahlen müssten.
06.02.2024, 17:36 Uhr
Die Anti-Chaoten-Initiative hatte keine Chance, der Gegenvorschlag hingegen schon.
Amnesty, Greenpeace & Co.
Diverse NGOs halten «Anti-Chaoten-Initiative» für rechtswidrig
Organisationen wie Amnesty, Greenpeace oder Operation Libero haben sich vehement gegen die Anti-Chaoten-Initiative gestellt. Die kantonale Zürcher Initiative verstosse gegen geltendes Recht, hiess es.
06.02.2024, 10:39 Uhr
Demonstrationen sollen im Kanton Zürich bewilligungspflichtig sein, fordert die "Anti-Chaoten-Initiative". Das soll gemäss Amnesty International völkerrechtswidrig sein. (Archivbild)I