Krieg in Nahost macht Nachschub für die Ukraine knapp
Trump hat sich brutal verschätzt

Trump hat sich im Krieg gegen den Iran verschätzt – und zieht die Ukraine mit in den Abgrund. Europa muss jetzt handeln.
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US-Präsident Trump gerät wegen der Blockade im Persischen Golf immer stärker unter Druck.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Trump verschätzt sich im Irankrieg, Europa sieht ernste Konsequenzen
  • Pentagon verlegt womöglich für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten
  • Ukraine droht Mangel an Luftabwehrraketen durch Umleitung von US-Vorräten
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Lino SchaerenRedaktor

Die Munitionsvorräte der USA seien unendlich, betont Donald Trump gerne – und wischt damit europäische Bedenken vom Tisch, die Amerikaner könnten im Nahen Osten gerade ihre Vorräte verschiessen. Die «Washington Post» berichtet vom Gegenteil: Demnach erwägt das Pentagon, für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umzuleiten. Denn der US-Präsident hat sich bei seinem Krieg gegen Iran gewaltig verschätzt. Die Folgen für Europa sind bedrohlich.

Auslöser ist die Strasse von Hormus. Trotz einhelliger Expertenwarnungen wurde Trump von Teherans Wirtschaftskrieg offenbar überrascht – und ist nun dazu verdammt, sich auf einen asymmetrischen Krieg einzulassen. Seine Rache: noch mehr Eskalation.

Die Hände reiben sich nun ausgerechnet Irans Verbündete China und Russland. Während das Pentagon ganze Waffensysteme aus dem Pazifik nach Nahost verlegt, steht die Ukraine vor einem noch grösseren Mangel an überlebenswichtigen Luftabwehrraketen.

Damit erweist der US-Präsident, der in seinen Vermittlungsbemühungen immer wieder durch Russland-Freundlichkeit aufgefallen ist, Kiew den nächsten Bärendienst. Europa muss endlich aufhören, auf Washington zu warten, und seine Unterstützung der Ukraine eigenständig auf ein neues Niveau heben. Die Lehre ist bitter, aber eindeutig: Solange Trump regiert, ist Europas Sicherheit zu wichtig, um sie Amerika zu überlassen.

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