Darum gehts
- Acht Wissenschaftler starben oder verschwanden seit 2024 unter mysteriösen Umständen
- Einige arbeiteten an sensiblen Projekten wie Kernfusion oder Raumfahrttechnologie
- Zwei wurden erschossen, vier sind verschwunden, Todesursachen bleiben oft ungeklärt
Der Kongressabgeordnete Tim Burchett (61) sagt der «Daily Mail»: «Ich denke, wir sollten dem Aufmerksamkeit schenken.» Und der Ex-Vizechef des FBI, Chris Swecker (69), spekuliert über Aktivitäten ausländischer Geheimdienste. Was ist da los in den USA?
Sechs Wissenschaftler und zwei Forscherinnen sind in den vergangenen zwei Jahren entweder als vermisst gemeldet oder tot gefunden worden – alle arbeiteten an sensiblen Forschungsprojekten.
Die unheimliche Liste wird immer länger. Das sind die Betroffenen:
Februar 2026: Neil McCasland
Der ehemalige US-General Neil McCasland (68) ist am Air Force Research Laboratory in Dayton im Bundesstaat Ohio verantwortlich für die Weltraumüberwachung. Er soll streng geheime Kenntnisse in Bezug auf Atomwaffen und Ufos haben.
Zuletzt gesehen wurde er am 27. Februar 2026. McCasland verliess sein Haus in New Mexico ohne Handy und ohne seine Brille, dafür mit einer Handfeuerwaffe. Er beaufsichtigte die Arbeit von mehreren der von der unheimlichen Serie betroffenen Forscherinnen und Forscher.
Auffällig: In der Woche vor McCaslands Verschwinden gab US-Präsident Donald Trump (79) bekannt, er habe Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) um die Freigabe aller Regierungsakten im Zusammenhang mit Ausserirdischen und Ufos gebeten.
Februar 2026: Carl G.
Der Astrophysiker Carl G.* (†67) wurde am 16. Februar in seinem Haus erschossen. G. war unter anderem an wichtigen Weltraumteleskop-Missionen der Nasa beteiligt und arbeitete unter der Aufsicht von McCasland an Infrarotsensoren.
Dezember 2025: Jason T.
Der Pharmaforscher Jason T.* testete für die Schweizer Firma Novartis Krebsbehandlungen. Er verschwand am 12. Dezember 2025. Gut drei Monate später wurde seine Leiche am 17. März in einem See bei Wakefield im US-Bundesstaat Massachusetts gefunden, wie die Polizei bestätigte. Der See war zuvor monatelang zugefroren gewesen.
Dezember 2025: Nuno L.
Nuno L. wurde im Dezember 2025 in seinem Haus in Brookline tot aufgefunden. Er arbeitete im US-Bundesstaat Massachusetts an Entdeckungen im Bereich der Kernfusion als unerschöpflicher Energiequelle. Er wurde erschossen, vermeldete die Nachrichtenagentur AP.
Juni 2025: Melissa Casias
Melissa Casias (53) arbeitete am Los Alamos National Laboratory (Lanl), bevor sie am 26. Juni 2025 spurlos verschwand. Sie soll über eine Sicherheitsfreigabe für sensible Informationen verfügt haben, schreibt «Daily Mail».
Brisant: Nach Angaben ihrer Familie entschied sie sich, am Tag ihres Verschwindens ungewöhnlicherweise von zu Hause aus zu arbeiten. Zuletzt wurde sie aber kilometerweit von ihrem Haus entfernt gesehen, wo sie allein und ohne Portemonnaie, Privat- und Diensthandy oder Schlüssel unterwegs gewesen sein soll.
Mysteriös: Sowohl das private als auch das dienstliche Natel der US-Amerikanerin wurden am Tag ihres Verschwindens auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Das erklärte ihre Tochter gegenüber NBC News. Bis heute ist Casias verschwunden.
Juni 2025: Monica Reza
Monica Reza (60) leitete die Materialverarbeitungsgruppe am Jet Propulsion Laboratory (JPL). Das Unternehmen arbeitet für die Nasa. Sie machte am 22. Juni 2025 eine Wanderung mit Freunden im Los Angeles National Forest und war plötzlich weg. Sie arbeitete an einem von der US-Regierung finanzierten Raketenprojekt, berichtete «Newsweek». Bis heute ist ihr Verschwinden nicht aufgeklärt.
Mai 2025: Anthony Chavez
Anthony Chavez (79) ist ein ehemaliger Mitarbeiter des Lanl im US-Bundesstaat New Mexico. Er arbeitete bis 2017 in Los Alamos und verschwand am 4. Mai 2025 spurlos. Die Polizei der Kleinstadt sagte der «Daily Mail» am Mittwoch, dass die Suche nach dem vermissten Rentner noch immer andauere.
Juli 2024: Frank M.
Nasa-Wissenschaftler Frank M.* (†61) starb laut «Daily Mail» am 4. Juli 2024 in Los Angeles. Merkwürdig: Die offizielle Todesursache wurde nie öffentlich bekannt gegeben. Auch eine Autopsie soll nie durchgeführt worden sein.
Seit 1999 arbeitete der bekannte Forscher am JPL der US-Raumfahrtbehörde. Er beschäftigte sich in erster Linie mit fortschrittlicher Satellitentechnologie, die die Erde und andere Planeten scannen konnte.
* Namen bekannt