Das steckt dahinter
Mysteriöse Kringel am Himmel über Solothurn

Seltsame Kringel tauchen am Dienstag über Solothurn auf. Und viele Leser wundern sich, was das sein könnte. Blick hat das Rätsel gelöst.
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Diese Kringel waren am Dienstag am Schweizer Himmel zu sehen.
Foto: Blick-Leserreporter

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zwei mysteriöse Kringel am Himmel bei Bettlach sorgten für Aufsehen
  • Schweizer Luftwaffe bestätigt, dass Kampfjets die Kondensstreifen verursachten
  • Training mit F/A-18 Jets diese Woche in Bern und Obwalden
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Johannes HilligRedaktor News

«Ein seltener Anblick», schreibt ein erstaunter Leserreporter aus Bettlach SO. Wie gemalt schweben nämlich dicht beieinander zwei Kringel am Himmel. 

Tatsächlich sehen die Kreise mysteriös aus. Aber wie kamen sie dorthin? Ein Wetterphänomen? Nein! «Das ist nicht natürlich», sagt Klaus Marquardt von Meteo News zu Blick. Er vermutet, dass Kampfjets dahinterstecken. «Verkehrsmaschinen oder Kleinflugzeuge machen so etwas nicht.» Die Spur führt also zum Schweizer Militär. Treffer! 

Mehrtägiges Training mit F/A-18 Kampfjets

Hinter den Kringeln stecken wirklich unsere Kampfjets. Solche Kondensationserscheinungen «entstehen, wenn ein Kampfflugzeug in einer Luftschicht mit entsprechender Luftfeuchtigkeit Manöver – beispielsweise einen Vollkreis – fliegt, wodurch sichtbare Kondensstreifen entstehen können», sagt Nadine Schröder, Leiterin Kommunikation Luftwaffe, zu Blick. 

Dazu passt auch: Diese Woche findet ein mehrtägiges Training mit F/A-18 Kampfjets und Leichtflugzeugen statt. Die Maschinen starten jeweils von den Flugplätzen St. Stephan im Kanton Bern und von Alpnach im Kanton Obwalden.

«Dezentralisierung als passive Luftverteidigungsmassnahme»

«Der Flugbetrieb erfolgt durch das Flugplatz-Kommando 13 in Meiringen, welches dieses Training zur Dezentralisierung im Rahmen eines Wiederholungskurses durchführt», hiess es dazu in einer Medienmitteilung vom Montag.

Das Training ist wichtig und notwendig. Alle Mittel der Luftwaffe konzentrieren sich auf drei Militärflugplätze (Payerne, Meiringen, Emmen). «Dadurch werden sie für weitreichende gegnerische Waffensysteme verwundbar. Um dieses Risiko zu minimieren, setzt die Luftwaffe unter anderem auf die Dezentralisierung als passive Luftverteidigungsmassnahme», heisst es weiter in der Mitteilung. Und mit der Übung wird die Fähigkeit trainiert, Truppen und Material innert kürzester Zeit in der Schweiz zu verteilen. 

Ein solches Training fand zuletzt Ende März 2025 auf dem Flughafen Bern statt.

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