Darum gehts
- Selenski sucht in Brüssel Rückhalt, weil die US-Unterstützung für die Ukraine unsicher ist
- Lettlands Regierungschef Kulbergs fordert, Europäer sollten für Ukraine-Hilfe weniger Bier trinken
- Merz will die Mittel aufstocken, um der Ukraine dauerhaft zu helfen und Europa zu schützen
Selten war die Situation für die Ukraine so angespannt wie gerade jetzt. US-Präsident Donald Trump (80) kritisierte den ukrainischen Staatschef Wolodimir Selenski (48) in den vergangenen Tagen mehrmals scharf. Die Unterstützung der USA scheint für die Ukraine im Krieg gegen Russland nun nicht mehr gesichert zu sein.
Umso stärker buhlt Selenski jetzt um den Rückhalt seiner Verbündeten in Europa. Im Rahmen eines EU-Gipfels bedankte er sich am Freitagmorgen bei den «richtigen Anführern» in Brüssel.
«Wenn die Ukraine stark bleibt, bleibt auch Europa stark»
Am selben Gipfeltreffen zeigte sich der lettische Regierungschef Andris Kulbergs (47) solidarisch mit der Ukraine. Er forderte die EU-Staaten dazu auf, weniger an den eigenen Komfort zu denken. «Wenn die Ukraine stark bleibt, bleibt auch Europa stark», sagte Kulbergs zu Reportern am Rande des Gipfels.
Eine Aussage des Letten geht dabei gerade in den sozialen Medien viral: «Die Ukraine zu unterstützen, kostet Geld. Es geht um ein Bier weniger pro Europäer, das können wir uns leisten.» Kulbergs bleibt bei dem kuriosen Vergleich. «Wenn wir weniger trinken, werden ihre Leben gerettet. So einfach ist das.»
Auch Merz zeigte sich solidarisch
Auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (70) warb im Rahmen des Gipfeltreffens für weitere Solidarität. «Wir werden hier noch einmal die Mittel aufstocken müssen, um der Ukraine wirklich dauerhaft zu helfen», sagte er, wie die «Bild» berichtete. In der Ukraine werde laut Merz «die politische Ordnung Europas verteidigt, die von Russland in jeder Hinsicht unter Druck gesetzt wird».