Darum gehts
- Albino-Wasserbüffel in Bangladesch begeistert wegen Ähnlichkeit mit Donald Trump.
- Das Tier, getauft auf «Donald Trump», wird trotz Berühmtheit geopfert.
- Über 12 Millionen Nutztiere werden zu Eid al-Adha in Bangladesch geopfert.
Lachende Kinder und neugierige Erwachsene umringen einen rund 700 Kilogramm schweren Wasserbüffel. Auf diesem Bauernhof in Narayanganj, einer Millionenstadt in Bangladesch, gehören diese Szenen mittlerweile zum Alltag. Der Grund für die Besucherströme: Der Albino-Wasserbüffel weist eine frappierende Ähnlichkeit zu Donald Trump (79) auf.
Das Tier ist sogar nach dem US-Präsidenten getauft worden. Besitzer Zia Uddin Mridha erklärt gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, sein Bruder habe dem Büffel den Namen wegen seiner wallenden Mähne gegeben.
«Donald Trump» soll geopfert werden
Der Trump-Büffel ist mittlerweile zu einem richtigen Social-Media-Star geworden. Sein Besitzer erzählt, dass den ganzen Mai über ein ständiger Strom neugieriger Besucher auf seinen Bauernhof gekommen sei. Die Fans wollen unbedingt ein Foto mit dem Büffel zusammen schiessen. «Mein Neffe hat eine einstündige Bootsfahrt auf sich genommen, nur um ‹Donald Trump› zu sehen», erzählt ein Besucher AFP.
Trotz seiner Berühmtheit in Bangladesch soll das Leben des Trump-Büffels schon bald ein Ende finden. Das mehrheitlich muslimische Land mit 170 Millionen Einwohnern bereitet sich gerade auf Eid al-Adha vor, das islamische Opferfest.
Es wird erwartet, dass während des Feiertags mehr als 12 Millionen Nutztiere in Bangladesch geopfert werden. Darunter auch der beliebte Albino-Büffel. «Ich werde ‹Donald Trump› vermissen, aber das ist der Kerngedanke von Eid al-Adha – ein Opfer zu bringen», sagt sein Besitzer dazu.
Trump als Raupe und Wurm
Der Büffel aus Bangladesch ist nicht das erste Tier, das mit Donald Trump in Verbindung gebracht wird. Schon während seiner ersten Amtszeit machte ein Vergleich zwischen dem Präsidenten und einer tropischen Raupe auf den sozialen Medien die Runde, wie SRF damals berichtete. Genau wie beim Wasserbüffel erinnerten die langen und wallenden Haare der Raupe «Megalopyge opercularis» viele an die Frisur des US-Präsidenten.
Im Dezember 2018 bezahlte das britische Unternehmen EnviroBuild ausserdem 25'000 Dollar, um eine neu entdeckte Wurmart nach Trump benennen zu lassen. Laut der «Zeit» sah die Firma einige Gemeinsamkeiten zwischen dem US-Präsidenten und dem «Dermophis donaldtrumpi». So stecke der Wurm bei Gefahr den Kopf in den Sand, sehe die Welt nur in Schwarz-Weiss. Hinter der Namensgebung steckte also eine deutliche politische Botschaft.