Darum gehts
- Iran will 50 Mio. Euro Kopfgeld auf Trump, Netanyahu, Cooper aussetzen
- Mullah-Regime sieht Mordpläne als Vergeltung für Chameneis Tötung
- Pakistaner plante schon 2024 Attentat im Auftrag Irans (wegen Tötung Soleimanis im Jahr 2020)
Im Iran-Krieg herrscht aktuell eine brüchige Waffenruhe. Doch während die USA und der Iran verhandeln, sinnt das Mullah-Regime offenbar weiterhin auf Rache für die Tötung des Obersten Führers Ali Chamenei (†86).
Laut Medienberichten will das iranische Parlament ein Kopfgeld von 50 Millionen Euro auf Donald Trump (79), Benjamin Netanyahu (76) und US-Admiral Brad Cooper (58) aussetzen. Der Iran macht sie für die Tötung Chameneis und weiterer iranischer Führungspersönlichkeiten wie Ali Larijani (†67) verantwortlich.
Attentat auf Trump geplant
Der US-Präsident, der israelische Premier und der Kommandeur des zuständigen US-Regionalkommandos (Cooper) müssten für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden, sagte der Vorsitzende der iranischen Kommission für nationale Sicherheit laut der deutschen «Bild»-Zeitung im Staatsfernsehen. «Das ist unser Recht!»
Iranische Mordpläne gegen Trump sind in Washington immer wieder ein Thema. Im März wurde in New York ein Pakistaner verurteilt, weil er 2024 im Auftrag des Irans ein Attentat auf den damaligen Präsidentschaftskandidaten plante. Damals ging es um Vergeltung für die Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani (1957–2020).
USA arbeiten auch mit Kopfgeld
Auch die Amerikaner verhängen oft auf Kopfgelder auf feindliche Politiker. So setzten sie 2003 ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar auf den irakischen Diktator Saddam Hussein (1937-2006) aus. Und für Nicolás Maduro (63) stand das Kopfgeld vor seiner Verhaftung im Januar sogar bei 50 Millionen Dollar.