Luxusleben ohne Kopftuch
ICE verhaftet Nichte und Grossnichte von General Soleimani

Die beiden Frauen genossen in den USA das Leben – während sie gleichzeitig über den «grossen Satan» herzogen. Doch nun wurde ihre Greencard für ungültig erklärt.
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Sarinasadat Hosseiny ist die Grossnichte von General Qassem Soleimani. In den sozialen Medien zeigt sie sich gern freizügig.
Foto: Sarinasadat Hosseiny/Instagram

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • USA verhaften Nichte und Grossnichte von Qassem Soleimani in Kalifornien
  • Frauen lebten luxuriös in Los Angeles, propagierten trotzdem iranisches Regime
  • Afshar reiste 2015 ein, bekam 2021 eine Greencard
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Viele Angehörige des iranischen Regimes geniessen ein Leben im freien Westen. Selbst der neue Ober-Mullah Modschtaba Chamenei (56) soll in Europa über ein Immobilienimperium im Wert von Hunderten Millionen Dollar verfügen. Jetzt greifen die USA gegen die Sippe des berüchtigten iranischen Generals Qassem Soleimani (1957–2020) durch.

US-Präsident Donald Trump (79) hatte den «Schattenkommandanten» in seiner ersten Amtszeit mit einem Drohnenangriff töten lassen. Nun verhaftete die Immigrationsbehörde ICE in Kalifornien die Nichte und die Grossnichte des Generals, wie die «New York Post» berichtet. Ihre Greencards wurden für ungültig erklärt.

Ohne Kopftuch auf Instagram

Posts auf Instagram zeigen den luxuriösen Lebensstil von Hamideh Soleimani Afshar und ihrer Tochter Sarinasadat Hosseiny in Los Angeles. Die beiden tragen auf den Bildern kein Kopftuch, was Frauen im Iran streng verboten ist.

Trotzdem verbreiteten Afshar und Hosseiny während ihres Aufenthalts immer wieder Propaganda des iranischen Regimes und feierten Angriffe auf amerikanische Soldaten, wie das US-Aussenministerium schreibt. So hätten sie die USA regelmässig als «grossen Satan» bezeichnet.

Mit Touristenvisum eingereist

Afshar reiste 2015 mit einem Touristenvisum in die USA ein, erhielt 2019 Asyl – und sicherte sich 2021 eine Greencard von der Biden-Regierung. Seit Erhalt ihrer Greenxard reiste sie mindestens viermal in den Iran zurück, wie das US-Heimatschutzministerium schreibt.

US-Aussenminister Marco Rubio (54) will die beiden Frauen nun abschieben. «Die Trump-Regierung wird nicht zulassen, dass unser Land zu einer Heimat für ausländische Staatsangehörige wird, die antiamerikanische Terrorregime unterstützen», schrieb Rubio in einem Beitrag auf X.

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