«Atomwaffen kein militärisches Ziel»
Wütende Republikaner stürmen aus geheimer Iran-Besprechung

Verwirrung in Washington: Mehrere Republikaner kritisieren Trumps wechselnde Kriegsziele im Iran. Eine Aussage zu Atomwaffen sorgt für Wirbel.
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Die Abgeordnete Nancy Mace kritisiert die Trump-Regierung: Man sei «in die Irre geführt» worden.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Republikaner verlassen Iran-Briefing wegen fehlender Klarheit zu Kriegszielen der USA
  • Pentagon widerspricht Aussage, dass Atomwaffen kein militärisches Ziel seien
  • US-Präsident Trump behauptet schon länger: Iran-Krieg bald vorbei
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Marian NadlerRedaktor News

Was sind die genauen Ziele der amerikanisch-israelischen Angriffe im Iran? Seit Wochen ändern sich die Angaben der Regierung von US-Präsident Donald Trump (79) dazu immer wieder. Das sorgt in Washington bei einigen Abgeordneten für Unmut.

«Sie haben Angst, dass wir sie umbringen»
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Trump über iranische Regierung:«Sie haben Angst, dass wir sie umbringen»

Am Mittwoch stürmten mehrere Republikaner wütend aus einem geheimen Iran-Briefing. Das berichtet «Daily Mail» unter Berufung auf Personen, die bei dem Briefing im Raum sassen. Die Befürchtung: Die Trump-Regierung bereitet eine Invasion des Landes vor, weil Teheran alle Friedensangebote des US-Präsidenten ablehnt.

«Wir bekommen keine Antworten»

Die Abgeordnete Nancy Mace (48) kritisierte, man sei «in die Irre geführt» worden. Sie schrieb auf X: «Die der amerikanischen Öffentlichkeit vorgelegten Begründungen für den Krieg im Iran waren nicht dieselben militärischen Ziele, über die wir heute im Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses unterrichtet wurden.» Der sonst eher Trump-freundliche Republikaner Mike Rogers (62) meckerte ebenfalls: «Wir bekommen keine Antworten.»

Eine nicht namentlich genannte Person, die an dem Treffen teilnahm, sagte der «Daily Mail» zudem: «Uns wurde gesagt, Atomwaffen seien kein militärisches Ziel.» Bislang hatte das Pentagon immer das Gegenteil behauptet. Dies wäre eine Abkehr von den vier Zielen, die das US-Verteidigungsministerium bislang öffentlich genannt hat: die Zerstörung der iranischen Raketen, Marine, bewaffneten Stellvertreter und nuklearen Fähigkeiten. Eine Sprecherin des Weissen Haus dementierte am Freitag, dass sich die Ziele punkto Atomwaffen geändert hätten.

Schon vor zwei Wochen hat US-Präsident Donald Trump behauptet, der Iran-Krieg sei bald vorbei. Doch noch immer ist ein Ende nicht in Sicht. «Gewonnen» hat bislang nur eine Person, schrieb mein Kollege Samuel Schumacher damals. Das gilt auch heute noch.

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