Besatzung schlägt Alarm
«Allahu akbar» löst Wirbel an Bord von KLM-Maschine aus

Ein KLM-Flugzeug in Málaga startete am Samstagabend erst mit deutlicher Verspätung, nachdem ein Passagier einen WLAN-Hotspot mit einem verdächtigen Namen entdeckt hatte. Der Übeltäter hinter dem «Allahu Akbar»-Wirbel wurde nicht gefunden.
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Ein frei verfügbarer WLAN-Hotspot namens «Allahu Akbar (Bombe an Bord)» sorgte am Samstag in einem KLM-Flugzeug für Wirbel. (Symbolbild)
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fluggast entdeckt am Samstag in KLM-Maschine Hotspot «Allahu Akbar (Bombe an Bord)»
  • Flugzeug in Malaga evakuiert, Sicherheitskräfte finden weder Verdächtigen noch Sprengstoff
  • Vier Stunden Verspätung, Landung der Maschine in Schiphol um 3 Uhr morgens
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Marian NadlerRedaktor News

Normalerweise ärgert man sich, wenn das WLAN an Bord nicht funktioniert. Bei einem brisanten Vorfall am Samstagabend sorgte allerdings ein funktionierender Internet-Hotspot in einem Flugzeug der Airline KLM für Aufregung. Das berichtet die niederländische Zeitung «De Telegraaf».

Ein Fluggast soll demnach einen frei verfügbaren Hotspot mit dem Namen «Allahu Akbar (Bombe an Bord)» entdeckt haben. Die Boeing war zu diesem Zeitpunkt am Flughafen der spanischen Stadt Málaga bereits in Richtung Startbahn gefahren. Der Passagier wandte sich ans Kabinenpersonal, welches sofort Alarm schlug. Der Flieger wurde anschliessend zurück zum Flughafengebäude gesteuert.

Übeltäter nicht gefunden

Alle Passagiere mussten das Flugzeug verlassen und wurden in einen separaten Raum am Airport gebracht. Sicherheitskräfte mit Spürhunden begaben sich laut «De Telegraaf» an Bord, durchsuchten den Flieger. Auch das gesamte Gepäck soll auf gefährliche Gegenstände durchsucht worden sein.

Wer für den Hotspot verantwortlich ist, bleibt unklar. Ein Verantwortlicher konnte nicht ausfindig gemacht werden.

Die niederländische Fluggesellschaft KLM teilte mit: «Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzung hat oberste Priorität, daher wurde das Flugzeug überprüft. Der Vorfall stellte sich als Fehlalarm heraus. Die Maschine startete schliesslich mit vierstündiger Verspätung nach Schiphol und landete dort gegen 3 Uhr morgens.»

Blick dokumentiert immer wieder kuriose Vorfälle an Bord. Diese drei musst du kennen:

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