Seuchenschiff «MV Hondius»
Mehrere Länder schicken Evakuierungsflieger nach Teneriffa

Nach einem Hantavirus-Ausbruch auf der «MV Hondius» nehmen die Pläne für die Evakuierung Gestalt an. Immer mehr Länder setzen auf Rettungsflüge. Spanische Staatsbürger dürfen als Erste von Bord gehen.
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Die Evakuierungspläne für die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs «MV Hondius» nehmen immer mehr Gestalt an.
Foto: IMAGO/Elton Monteiro

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff «MV Hondius» gemeldet
  • EU schickt zwei Flugzeuge nach Teneriffa, USA und Grossbritannien planen Evakuierung
  • Spanier dürfen Schiff als Erste verlassen, Leiche von nach Infektion verstorbener Person bleibt vorerst an Bord
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Marian NadlerRedaktor News

Deutschland, Frankreich, Belgien, Irland, die Niederlande, die USA und Grossbritannien: All diese Länder planen laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, Flugzeuge nach Teneriffa zu schicken, um Menschen von dem Kreuzfahrtschiff «MV Hondius» zu evakuieren. Auf dem Boot war ein Hantavirus-Ausbruch aufgetreten

Die Europäische Union schickt zwei weitere Flugzeuge für die verbliebenen EU-Bürger, teilte der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska (63) am Samstag mit. Die USA und Grossbritannien würden Notfallpläne für Nicht-EU-Bürger erarbeiten, stellte Grande-Marlaska in Aussicht.

Gesundheitsbehörden legen Reihenfolge fest

Den Passagieren wird es gestattet sein, notwendige Gegenstände mitzunehmen. Das übrige Gepäck sowie die Leiche des verstorbenen Passagiers bleiben an Bord.

Spanische Staatsbürger sollen als Erstes von Bord gehen. Die Reihenfolge der Evakuierung der übrigen Passagiere wird von den Gesundheitsbehörden festgelegt. Die Bürger könnten erst von Bord gehen, wenn ihr Evakuierungsflugzeug zum Abflug bereit ist, fügte Grande-Marlaska hinzu.

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