SMI, Dow Jones, DAX – was ist das eigentlich?
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Leitindizes erklärt:SMI, Dow Jones, DAX – was ist das eigentlich?

SMI plötzlich im Plus
Börse reagiert euphorisch auf Angriffspause

Wie geht es den Schweizer Firmen? Was läuft an der Wall Street? Und wie entwickeln sich der Bitcoin- und Goldpreis? Im Liveticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen an den Märkten auf dem Laufenden.
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Blick Wirtschaftsdesk
12:39 Uhr

Grosses Börsen-Comeback wegen Angriffspause

Von Wirtschaftsredaktor Martin Schmidt

Der Iran-Krieg und ein massiv steigender Ölpreis haben die Börsen am Montagmorgen ins Elend gestürzt. Der SMI lag zwischenzeitig 2 Prozent im Minus noch knapp über der 12'000er Grenze. Nachdem US-Präsident Donald Trump (79) eine Angriffspause verkündet, legen die Börsen ein gewaltiges Comeback hin. Zur Mittagszeit steht der SMI vorübergehend knapp 1,6 Prozent im Plus. Derzeit sind es noch knapp 0,9 Prozent. 

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Auch deutsche Leitindex DAX dreht aus dem Minusbereich und liegt kurzzeitig mehr als 3 Prozent im Plus. Aktuell sind es noch gut 1,5 Prozent. 

Foto: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER
10:01 Uhr

Auch der Goldpreis büsst am Montag deutlich ein

Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschafts-Desk

Nicht nur die Aktienmärkte sind zum Start in die neue Woche unter Druck, auch der Goldpreis büsst deutlich ein. Am Montag rutschte der Kurs des Edelmetalls in den frühen Morgenstunden zeitweise um fast 9 Prozent ab. Derzeit liegt er noch 6 Prozent im Minus. Eine Unze Gold kostet derzeit 4250 Dollar. Es ist der neunte Handelstag in Folge, an dem der Goldpreis sinkt.

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Nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs ist der Goldpreis stark unter Druck geraten. In den ersten Kriegstagen kletterte das Edelmetall noch auf über 5400 Dollar pro Unze. Seither hat es aber rund 18 Prozent verloren. Dabei gilt Gold in Kriegszeiten eigentlich als sicherer Hafen. Mit dem erneuten Rückgang hat der Goldpreis die starken Zugewinne von Anfang Jahr komplett eingebüsst.

Foto: KEYSTONE/AP/SETH WENIG
09:04 Uhr

SMI verliert zum Wochenstart 1,8 Prozent

Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschafts-Desk

Die Gefahr einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg verunsichert die Aktienmärkte. Der Schweizer Leitindex verliert zum Börsenstart 1,8 Prozent. Seit Beginn des Krieges hat der SMI damit rund 14 Prozent eingebüsst. Zuvor waren bereits die Börsen in Asien tiefrot in die Woche gestartet. Der Nikkei 225 in Tokio büsste 3,5 Prozent ein. Der koreanische Kospi stürzte gar um 6,5 Prozent ab.

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Der Hintergrund: Die für Ölexporte so wichtige Strasse von Hormus ist in den letzten Tagen noch mehr in den Fokus gerückt. Die Kriegsparteien haben am Wochenende ihre Rhetorik verschärft. US-Präsident Donald Trump (79) drohte am Samstag mit der Zerstörung der iranischen Kraftwerke, sollte das Land die Meerenge nicht freigeben. Die iranische Revolutionsgarde reagierte mit der Drohung, die Meerenge vollständig zu schliessen und Unternehmen mit US-Beteiligung anzugreifen. 

Für die Weltwirtschaft ist diese Unsicherheit Gift. Noch immer können praktisch keine Öl-Tanker die Strasse von Hormus passieren. Trotz der militärischen Überlegenheit haben die USA bisher keinen Weg gefunden, dieses Nadelöhr der Weltwirtschaft gefahrlos befahrbar zu machen. Mehr dazu liest du im Artikel von meinem Kollegen Guido Felder.

Foto: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER
18.03.2026, 14:19 Uhr

Aktien der Titlisbahnen brechen nach Gondelabsturz ein

Von Patrik Berger, Redaktor Wirtschafts-Desk

Was in Engelberg OW passiert ist, ist der Albtraum eines jeden Wintersportlers: Am Fusse des Titlis ist am Mittwochvormittag eine Gondel abgestürzt. Leservideos zeigen, wie eine Kabine einen Hang herunterrollt und sich mehrmals überschlägt. 

Das hat umgehend Folgen für die Aktien der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis. Die Namenaktie kostete unmittelbar vor dem Unglück noch 52 Franken. Kurz danach ist das Papier auf 47.30 Franken eingebrochen – ein Minus von 9 Prozent. Am frühen Nachmittag hat sich die Aktie der Titlisbahnen dann wieder auf 50 Franken erholt, liegt aber immer noch 4 Prozent unter dem Schlusskurs von Dienstag.

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18.03.2026, 11:57 Uhr

Stadler-Aktie nimmt dank starken Zahlen richtig Fahrt auf

von Milena Kälin, Redaktorin Wirtschaft

Die Aktie des Zugbauers Stadler geht am Mittwoch durch die Decke. Der Kurs klettert bei einem Plus von über 10 Prozent auf fast 20 Franken je Aktie. 

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Die Investoren sind mit den Ergebnissen zum Geschäftsjahr 2025 also genauso zufrieden wie der Zugbauer selbst. «Die harte Arbeit der vergangenen Jahre hat sich ausgezahlt», sagt CEO Markus Bernsteiner (60) an der Medienkonferenz. Der Reingewinn hat sich auf 101 Millionen Franken fast verdoppelt. Das dürfte auch Stadler-Patron und Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler (66) freuen. 

Foto: Stadler

«Wir gehen dieses Jahr weiterhin von einem starken Wachstum aus», so Bernsteiner weiter. Für 2026 peilt Stadler einen Umsatz von über 5 Milliarden Franken an. Im vergangenen Jahr betrugen die Verkäufe 3,7 Milliarden Franken. Wegen des Iran-Kriegs rechnet der Stadler-CEO bisher nicht mit Einbussen oder Lieferkettenproblemen.

Die Aktionäre dürfen sich über eine deutlich höhere Dividende freuen: Diese klettert auf 50 Rappen je Aktie. Im Vorjahr gabs nur 20 Rappen.

Die Aktie des Zugbauers hat seit dem Börsengang 2019 einen schweren Stand. Nun ist der Kurs jedoch auf einem günstigen Niveau angelangt. Für Neuanleger eröffnen sich deshalb neue Chancen, wie Cash-Kollege Luca Niederkofler in seiner Analyse schreibt

09.03.2026, 18:36 Uhr

Übertriebene Panikreaktion an den Märkten

Von Wirtschaftsredaktor Martin Schmidt

Die grosse Unsicherheit rund um den Iran-Krieg bescherte den Märkten einen tiefroten Start in die Woche. Am Abend sieht das Bild aber bereits wieder deutlich versöhnlicher aus. Der Schweizer Leitindex SMI steht bei Börsenschluss noch gut 0,7 Prozent im Minus, nachdem er am Vormittag um knapp 3 Prozent eingebrochen ist. 

Der DAX in Deutschland erholt sich nach einem Taucher um 2,4 Prozent und schliesst rund -0,8 Prozent unter dem Niveau des vorangegangenen Handelstags. Die US-Märkte reagierten bei ihrer Öffnung am Nachmittag nur noch geringfügig. 

Der Grund: Der Ölpreis hat bis dahin wieder deutlich nach unten korrigiert – auf rund 100 US-Dollar pro Fass. In den frühen Morgenstunden lag ein Fass der Marke Brent kurzzeitig bei über 120 US-Dollar. Das hatte die Märkte vorübergehend in Panik versetzt. 

Weitere Preisanstiege beim Öl sind deshalb aber noch lange nicht vom Tisch, wie eine Rohstoffexpertin im Interview mit meinem Kollegen Christian Kolbe ausführt. 

Die Ölpreisentwicklung am heutigen Tag erklärt, weshalb sich der japanische Leitindex Nikkei 225 bis zum Börsenschluss deutlich weniger stark erholt hat. Die japanische Börse öffnet wegen der Zeitdifferenz acht Stunden vor jener in Zürich, weshalb ein Teil der Ölpreiserholung nach dem dortigen Börsenschluss erfolgte. Der Nikkei 225 schloss mit knapp 5 Prozent im Minus. 

An den Märkten herrscht seit Tagen grosse Unruhe. Wie sollen Anlegerinnen und Anleger mit dieser Situation umgehen? Nathalie Benn und Michael Hotz haben die entsprechenden Ratschläge bei einem Experten eingeholt

Gemäss US-Regierung soll der Krieg innerhalb von vier Wochen beendet sein. Sollte er deutlich länger dauern, sagt der Ökonom Nouriel Roubini harte Zeiten für die Weltwirtschaft voraus. Analysten ordnen für Blick ein, was an Roubinis Prognosen dran ist. 

Foto: KEYSTONE/dpa/ARNE DEDERT
09.03.2026, 09:03 Uhr

Schweizer Börse startet erneut rot in den Tag

Von Nathalie Benn, Redaktorin Wirtschafts-Desk

Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs steht der Schweizer Aktienmarkt enorm unter Druck: Die ganze letzte Woche über schrieb der Leitindex der Schweizer Börse SMI tiefrote Zahlen, insgesamt verlor er 6,6 Prozent – das grösste Wochenminus seit Ausrufung von Donald Trumps (79) sogenanntem «Liberation Day» Anfang April 2025.

Von den Folgen des Kriegsausbruchs haben sich die Märkte noch nicht erholt. Die Schweizer Börse startet am Montag erneut mit Verlusten in den Tag. Der Leitindex SMI verliert zum Handelsauftakt 1,03 Prozent, wenig später büsst er gar knapp 3 Prozent ein.

Bereits in der Nacht auf Montag gaben die asiatischen Börsen einen Vorgeschmack auf den heutigen Handelstag in Europa: In Tokio stürzte der Nikkei-Index um mehr als 6 Prozent ab. Hohe Verluste verzeichnete auch die Börse in Südkorea, wo der KOSPI über 7 Prozent verlor. 

Foto: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER
06.03.2026, 18:06 Uhr

SMI geht nach Kriegsausbruch auf Tauchstation

von Wirtschafts-Redaktorin Milena Kälin

Der Leitindex der Schweizer Börse SMI schrieb diese Woche tiefrote Zahlen. Am Freitagabend schloss der Kurs bei 13'095,5 Punkten. Innerhalb einer Woche verlor der SMI 6,6 Prozent. Erst gerade in der Vorwoche knackte der Leitindex die wichtige Marke von 14'000 Punkten zum ersten Mal.

Das ist das grösste Wochenminus seit einem Jahr. Damals im letzten April verlor der SMI in einer Woche 9,3 Prozent. Schuld war die Ankündigung der US-Zölle am sogenannten Liberation Day durch US-Präsident Donald Trump. 

Besonders hart trifft es die Papiere der Uhren- und Luxusgüterkonzerne. Die Aktien von Richemont sind in einer Woche um über 9 Prozent eingebrochen. Der Uhrenhersteller Swatch muss ein Minus von 13 Prozent wegstecken. 

Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs gingen die Börsen weltweit auf Tauchstation. Vor allem der starke Anstieg des Ölpreises verunsicherte die Investoren. Ähnlich wie diese Woche sah es beim Ausbruch des Kriegs in der Ukraine aus: Innert einer Woche verlor der SMI damals 5,7 Prozent. 

Für überhastete Verkäufe gibt es gemäss Experten aber keinen Grund. Meine Kollegen Nathalie Benn und Michael Hotz haben für dich zusammengefasst, was Anleger nun wissen müssen

Foto: imago/MIS
03.03.2026, 12:34 Uhr

Anleger werden nervös – SMI bricht um 3 Prozent ein

Von Patrik Berger, Redaktor Wirtschafts-Desk

Der Schweizer SMI ist am zweiten Handelstag nach Ausbruch des Irankriegs mit einem Minus von 1,5 Prozent gestartet. Die Anleger sind nervös. Im Laufe des Vormittags hat der Leitindex immer stärker nachgegeben. Am Mittag steht bereits ein Minus von 3 Prozent zu Buche.

Der deutsche Dax steht mit einem Minus von 4 Prozent da. Der Euro Stoxx 50 steht bei einem Minus von 3,6 Prozent. Auch der französische CAC 40 ist tiefrot: Minus 3,2 Prozent. 

03.03.2026, 09:05 Uhr

SMI büsst auch am Dienstag ein – Start mit einem Minus von 1,5 Prozent

Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschafts-Desk

Erneut startet der SMI mit einem deutlichen Minus. Der Schweizer Leitindex verliert am Dienstag zum Handelsstart 1,5 Prozent. Die Anspannung an den Finanzmärkten bleibt also auch am zweiten Börsentag nach dem Beginn des Iran-Kriegs gross. 

Bereits am Montag mussten die Börsen bluten. Der SMI ging mit einem Minus von 1,3 Prozent aus dem Handel. Der breite Index SPI büsste ebenfalls 1,3 Prozent ein. Am meisten litten die Aktien der Uhren- und Luxusgüterunternehmen. Der Titel von Richemont verlor 5,8 Prozent, jener von Swatch gar 6,5 Prozent.

Foto: KEYSTONE/dpa/ARNE DEDERT
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