Darum gehts
- Swatch bestätigt Zusammenarbeit mit Audemars Piguet
- Die Royal Pop kommt am 16. Mai auf den Markt
- Pop-Version der Royal Oak soll an Moonswatch-Erfolg anknüpfen
Swatch lässt die Katze aus dem Sack: Die Bieler Uhrenmarke von CEO Nick Hayek (71) kündigt auf ihren sozialen Medien die Kollaboration mit Audemars Piguet an – und bestätigt damit die bereits kursierenden Gerüchte. Diese hatte Swatch selbst mit kryptischen Werbeclips ausgelöst, das Netz hyperventilierte.
Jetzt dürfte bei den Uhrenfans die Vorfreude noch weiter steigen: Am nächsten Samstag erscheint die Royal Pop. Es handelt sich dabei wohl um ein Uhrenmodell, das der legendären Luxusuhr Royal Oak von Audemars Piguet nachempfunden ist. Um den zu erwartenden Ansturm zu bewältigen, hat die Swatch-Boutique an der Zürcher Bahnhofstrasse für den übernächsten Samstag bereits Security aufgeboten.
Eine poppige, günstigere Version der Royal Oak? Es ist der noch grössere Wurf als die Moonswatch – die Kollaboration von Swatch mit Omega. Die Royal Oak ist eine der begehrtesten Luxusuhren der Welt. Auf dem Sekundärmarkt sind viele Modelle teurer als beim Neukauf. Fans zahlen dafür gerne sechsstellige Beträge. Und: Omega gehört zur Swatch-Gruppe, Audemars Piguet nicht. Es ist also eine Zusammenarbeit mit einem direkten Konkurrenten.
An Erfolg der Moonswatch anknüpfen
Entsprechend ist der Royal-Pop-Hype noch grösser als bei der Moonswatch. Und schon diese war ein riesiger Coup. Die Uhr für rund 300 Franken in Zusammenarbeit mit der Luxus-Uhrenmarke Omega wurde weltweit zum Kassenschlager. Überall auf der Welt standen Uhrenfans Schlange, als erste Moonswatch-Modelle 2022 erstmals auf den Markt kamen.
Eine «Audemars x Swatch»-Uhr könnte derweil nicht nur die Verkäufe der Bieler Marke ankurbeln. Vom Moonswatch-Boom hat auch Omega profitiert. Die Absätze der klassischen Moonwatch stiegen um 50 Prozent, wie Swatch-Chef Hayek 2022 im Blick-Interview preisgab. Der Grund: Vor allem die Jungen kannten nun die Geschichte der Uhr, die auf dem Mond war. Mit der Swatch-Kollab will nun also auch die über 150 Jahre alte Uhrenmanufaktur Audemars Piguet junge Menschen für sich gewinnen.