Heisses Gerücht um Audemars Piguet
Lanciert Swatch-Chef Hayek die nächste Mega-Kooperation?

Uhrenfans hyperventilieren: Nach der Omega-Kooperation für die Moonswatch bahnt sich ein nächster Swatch-Coup an. Das Netz spekuliert heiss über eine neue Billig-Version einer Luxusuhr von Audemars Piguet. Was steckt dahinter?
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Offenbar plant Swatch, den Coup mit der Moonswatch zu wiederholen.
Foto: Bloomberg via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Swatch kündigt Neuigkeiten für 16. Mai an, Gerüchte um Audemars Piguet
  • «Royal Pop» offenbar bereits 2024 als Marke registriert
  • Absatz der Omega Moonwatch stieg 2022 um 50 Prozent nach Moonswatch
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Robin WegmüllerRedaktor Wirtschaft

Swatch-Chef Nick Hayek (71) mag die grosse Bühne. In einer ansonsten verschwiegenen Branche ist der Uhrenpatron bekannt für markige Worte. Und für Marketing-Stunts. Einer seiner grössten Coups: die Moonswatch. Die Uhr für rund 300 Franken in Zusammenarbeit mit der Luxus-Uhrenmarke Omega wurde weltweit zum Kassenschlager. Überall auf der Welt standen Uhrenfans Schlange, als erste Moonswatch-Modelle 2022 erstmals auf den Markt kamen. 

Jetzt sind die Uhren-Liebhaber wieder in heller Aufruhr. In den letzten Tagen hat die Bieler Uhrenmarke kurze Werbeclips im Netz veröffentlicht – mit Hinweis auf kommenden Samstag, 16. Mai. Was dann passiert? Noch unklar. Aber die Gerüchteküche brodelt gewaltig. Spekuliert wird über eine Kooperation mit der Schweizer Luxusuhrenmarke Audemars Piguet. Darauf weist der Begriff «Royal Pop», den Swatch in der Ankündigung präsentiert – im selben Schriftschnitt präsentiert wie der Logozug der bekannten Royal-Oak-Uhr von Audemars Piguet.

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Offizielle Bestätigung fehlt

Eine poppige, günstigere Version der Royal Oak? Es wäre der noch grössere Wurf als die Moonswatch. Die Royal Oak ist eine der begehrtesten Luxusuhren der Welt. Auf dem Sekundärmarkt sind viele Modelle teurer als beim Neukauf. Fans zahlen dafür gerne sechsstellige Beträge. Und: Omega gehört zur Swatch-Gruppe, Audemars Piguet nicht. Es wäre also eine Zusammenarbeit mit einem direkten Konkurrenten.

Ebenfalls spannend: Swatch soll den Begriff «Royal Pop» bereits vor zwei Jahren als Marke registriert haben. Zudem hat die Swatch-Boutique an der Zürcher Bahnhofstrasse für den übernächsten Samstag bereits Security aufgeboten, wie die «Handelszeitung» in ihrem Newsletter «Lunch Topics» geschrieben hat. 

Eine offizielle Bestätigung liegt aktuell nicht vor. Swatch hält sich bedeckt. Nur so viel: «stay tuned» – «bleib(t) gespannt», teilt das Unternehmen auf Blick-Anfrage mit. Mit der Geheimniskrämerei befeuert Swatch die Vorfreude weiter. Man spricht von einem noch grösseren Hype als bei der Moonswatch. Im Internet kreieren Fans bereits KI-Bilder davon, wie die neue Uhr aussehen könnte.

Eine «Audemars x Swatch»-Uhr könnte derweil nicht nur die Verkäufe der Bieler Marke ankurbeln. Als die erste Moonswatch auf den Markt kam, profitierte auch Omega vom Boom. Die Absätze der klassischen Moonwatch stiegen um 50 Prozent, wie Swatch-Chef Hayek dazumal im Blick-Interview preisgab. Der Grund: Vor allem die Jungen kannten nun die Geschichte der Uhr, die auf dem Mond war. Spätestens in gut einer Woche wird Swatch das Geheimnis um die «Royal Pop» lüften.

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