«Können nicht zulassen, dass ein Land die Welt erpresst»
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Trump zum Iran:«Können nicht zulassen, dass ein Land die Welt erpresst»

Dank Waffenruhe
Iran öffnet Strasse von Hormus «für alle Schiffe»

Die USA und Israel führen Krieg gegen den Iran. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
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Blick Newsdesk
vor 43 Minuten

Nationen begrüssen die Öffnung der Strasse von Hormus

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Die Weltwirtschaft atmet auf! Mehrere Staats- und Regierungsvertreter haben auf die iranische Ankündigung zur Hormus-Öffnung reagiert. Die Massnahme gilt für die verbleibende Dauer der US-iranischen Waffenruhe, die am Dienstag ausläuft.

Aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kam Zustimmung zur Wiederöffnung der Meerenge. Gleichzeitig äusserte die Regierung deutliche Kritik am bisherigen Vorgehen Irans. In einer Stellungnahme wurden insbesondere die faktische Sperrung der Wasserstrasse sowie frühere Drohungen und Angriffe auf Schiffe in der Region scharf verurteilt. Ebenfalls zurückgewiesen wurden iranische Drohungen, im und rund um das Gebiet Minen zu verlegen.

Auch aus Nordeuropa gab es eine Reaktion: Der finnische Präsident erklärte auf der Plattform X, man begrüsse die Entscheidung Teherans. Wörtlich sagte er: «Wir begrüssen Irans Ankündigung zur Öffnung der Strasse von Hormus. Dauerhafte Lösungen erfordern Diplomatie.»

Auf europäischer Ebene betonte EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas die Bedeutung einer offenen Seeroute. Sie schrieb auf X: «Nach internationalem Recht muss die Durchfahrt durch Wasserstrassen wie die Strasse von Hormuz offen und kostenlos bleiben», und stellte damit klar, dass freie Schifffahrt aus ihrer Sicht zwingend gewährleistet sein müsse.

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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hob die Dringlichkeit stabiler Bedingungen in der Region hervor. Sie sagte: «Die Wiederherstellung der vollen und dauerhaften Schifffahrtsfreiheit in der Strasse von Hormus ist eine dringende, gemeinsame Priorität.» Gleichzeitig ergänzte sie auf X, sie habe im Rahmen eines virtuellen Treffens zur Lage in der Meerenge – ausgerichtet von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer – die Rolle der EU unterstrichen. 

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Dabei gehe es um Zusammenarbeit mit Partnern am Golf, unter anderem im Bereich der «Konnektivität, die die Spannungen in der Strasse verringern kann».

16:24 Uhr

Trump wütet gegen Nato: «Sie waren nutzlos, als man sie brauchte»

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Dass die Nato und der US-Präsident keine Freunde mehr werden, davon kann man ausgehen. NAch der Öffnung der Strasse von Hormus legt Donald Trump jetzt nach: «Jetzt, da die Hormus-Situation geklärt ist, habe ich einen Anruf von der Nato bekommen, ob wir Hilfe brauchen. ICH HABE IHNEN GESAGT, SIE SOLLEN WEGBLEIBEN, ES SEI DENN SIE WOLLEN IHRE SCHIFFE MIT ÖL VOLLADEN. Sie waren nutzlos, als sie gebraucht wurden. Ein Papiertiger!», wütet der 79-Jährige auf seiner Plattform Truth Social.

Der Iran habe zugestimmt, die Strasse von Hormus nie wieder zu schliessen, so Trump in einem weiteren Post. «Sie wird nicht länger als Waffe gegen die Welt eingesetzt!»

In einem weiteren Beitrag erklärte der US-Präsident: «Der Iran hat – mit Unterstützung der USA – sämtliche Seeminen entfernt bzw. ist derzeit dabei, diese zu räumen.»

Parallel dazu kamen in Paris im Rahmen eines Krisengipfels zur Strasse von Hormus die Staats- und Regierungschefs der Nato-Staaten Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien zusammen, um gegenüber den Konfliktparteien Forderungen zur Lage in der Meerenge zu formulieren. Hier geht es zum Text meines Kollegen Alexander Terwey.

15:03 Uhr

Iran: Strasse von Hormus ist offen

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Das klingt nach positiven Entwicklungen. Wie der iranische Aussenminister auf X bekannt gab, bleibt die Strasse von Hormus für alle Handelsschiffe offen – vorausgesetzt, der Waffenstillstand mit dem Libanon hält an.

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«Im Einklang mit dem Waffenstillstand im Libanon wird die Durchfahrt für alle Handelsschiffe durch die Strasse von Hormus für die verbleibende Dauer des Waffenstillstands auf der koordinierten Route, wie bereits von der Hafen- und Seeschifffahrtsorganisation der Islamischen Republik Iran angekündigt, für vollständig offen erklärt», schrieb der iranische Aussenminister Araghchi.

US-Präsident Donald Trump bestätigte die Ankündigung in einem Beitrag auf Truth Social und wiederholte, dass die Meerenge vollständig geöffnet sei. «DANKE!», fügte er hinzu.

In einem weiteren Post schreibt Trump: «Die Seeblockade bleibt jedoch, soweit sie den Iran betrifft, bis zum vollständigen Abschluss unserer Vereinbarungen mit dem Iran in vollem Umfang bestehen.» Dieser Prozess solle sehr schnell vonstattengehen, da die meisten Punkte bereits verhandelt seien, so Trump.

Die Ankündigung aus dem Iran hat unmittelbare Auswirkungen auf den Ölpreis, er ist seither um über 5 Prozent gefallen – über den ganzen Tag sind es sogar zehn Prozent. Die Ölsorte Brent kostet pro Fass noch etwas mehr als 90 Dollar.

03:12 Uhr

Trump spottet über den Iran-Krieg

Von Guido Felder, Auslandredaktor

Bei einem Auftritt zur Steuerreform verlor Trump am Donnerstagabend auch ein paar Worte zum Krieg gegen den Iran. Er bezeichnete ihn abschätzig als «kleine Ablenkung» (little diversion) im «wunderschönen Land Iran». Laut Trump wurden 111 von 111 iranischen Raketen von der US-Abwehr abgefangen. 158 iranische Schiffe seien versenkt worden. «Sie haben keine Navy mehr», so Trump. Erneut stellte er ein baldiges Ende in Aussicht. Dass der Dow Jones zeitgleich die Marke von 50'000 Punkten knackte, wertet er als ultimatives Vertrauensvotum der Märkte.

16.04.2026, 17:44 Uhr

Trump verkündet zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und Libanon

Von Alexander Terwey, Stv. Teamlead Newsdesk

US-Präsident Donald Trump hat eine zehntägige Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel bekanntgegeben. Auf seiner Plattform Truth Social schreibt Trump: «Die beiden Staatschefs haben vereinbart, dass sie, um Frieden zwischen ihren Ländern zu erreichen, einen zehntägigen Waffenstillstand offiziell beginnen werden.»

Er habe Vizepräsident J.D. Vance und Aussenminister Marco Rubio beauftragt, mit Israel und dem Libanon zusammenzuarbeiten, «um einen dauerhaften Frieden zu erreichen», schreibt Trump. Und weiter: «Es war mir eine Ehre, neun Kriege weltweit beizulegen, und dies wird mein zehnter sein. Packen wir es an!»

In einer ergänzenden Mitteilung kündigte Trump zudem an, den israelischen Premierminister Benjamin «Bibi» Netanyahu und den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun ins Weisse Haus einzuladen, um dort die ersten bedeutungsvollen Gespräche zwischen Israel und dem Libanon seit 1983 zu führen. Beide Seiten wollten Frieden, so Trump, und er sei überzeugt, dass dies rasch gelingen werde.

Seit Beginn der Angriffe auf den Iran am 28. Februar greift Israel den Libanon massiv an. Israel begründet seine Angriffe mit dem Ziel, militärische Strukturen der Hisbollah zu zerstören, darunter Raketenstellungen und Kommandozentralen im Süden des Landes.

16.04.2026, 16:49 Uhr

Deutschland will Minenjagdboote für Hormus bereitstellen

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) zeigt vor der Sicherheitskonferenz in Paris Bereitschaft, Deutschland nach dem Waffenstillstand im Iran an einer internationalen Mission zur Sicherung der Strasse von Hormus zu beteiligen. Wie aus Regierungskreisen hervorgeht, könnte die Bundeswehr Minenjagdboote, ein Begleitschiff und Aufklärungsflugzeuge entsenden – vorausgesetzt, die rechtlichen Grundlagen stimmen.

«Ich habe innerhalb der Bundesregierung die Position abgestimmt», sagte Merz. Voraussetzung seien ein Mandat der Vereinten Nationen, ein Kabinettsbeschluss sowie die Zustimmung des Bundestags. «Davon sind wir insgesamt noch weit entfernt.» In Paris soll ausserdem diskutiert werden, ob bei einer möglichen Mission nach dem Waffenstillstand auch US-Truppen beteiligt sein müssten.

Merz zeigt angesichts der Lage ander Strasse von Hormus Bereitschaft Bereitschaft.
Foto: keystone-sda.ch

Aus Regierungskreisen hiess es, Deutschland könne etwa Minenräumboote des Typs MJ332 oder Aufklärungsschiffe bereitstellen. Denkbar sei auch, die Marinelogistikbasis in Dschibuti am Horn von Afrika zu nutzen.

Das Vorhaben markiert für Merz einen Schritt hin zu einer aktiveren deutschen Rolle in internationalen Sicherheitsfragen, bleibt aber bewusst vorsichtig formuliert. Der Kanzler will offenbar zeigen, dass Deutschland Verantwortung übernehmen will – ohne vorschnell militärisches Risiko einzugehen. 

Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten dürfte das Angebot vor allem als Signal der Bereitwilligkeit verstanden werden: Deutschland steht bereit, sofern Bedingungen und Mandate klar definiert sind.

16.04.2026, 14:57 Uhr

Hegseth reagiert mit maximaler Härte auf iranische Drohungen

Von Alexander Terwey, Stv. Teamlead Newsdesk

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth reagierte mit maximaler Härte auf die iranischen Drohungen. Nachdem ein Berater des iranischen Regimes angekündigt hatte, «alle amerikanischen Schiffe» zu versenken, falls die USA ihre Präsenz in der Strasse von Hormus nicht reduzierten, kündigte Hegseth an, die US-Marine werde ihre Blockade gegen Iran konsequent durchsetzen. 

Hegseth erklärte am Donnerstag im Pentagon, die USA würden jedes iranische Schiff oder jedes Schiff, das Iran materiell unterstütze, verfolgen und nötigenfalls stoppen. Gemeinsam mit Generalstabschef Dan Caine betonte er, dass Verstösse gegen die Blockade auch in internationalen Gewässern nicht toleriert würden. Caine sagte wörtlich: «If you do not comply with this blockade, we will use force.» Bereits 13 Schiffe hätten umgedreht, um eine Konfrontation mit der US-Marine zu vermeiden.

Foto: AFP

Zugleich verschärfte Hegseth seine Drohungen gegenüber Teheran. Iran könne sich entweder für «eine goldene Brücke» und Wohlstand entscheiden oder mit Bombardierungen auf Infrastruktur, Energieanlagen und Stromversorgung rechnen. Die US-Streitkräfte seien bereit, «jederzeit» wieder in den Krieg einzutreten, falls Iran keinen Deal akzeptiere. 

Die Aussagen passen zu Hegseths bisheriger Linie im Konflikt. Bereits in früheren Pressekonferenzen hatte er erklärt, Iran sei «allein und verliere», die USA würden «den Ton angeben» und iranische Kräfte «jagen, wie keine andere Armee es tun kann». Immer wieder verband er diese Botschaften mit direkten Warnungen an die iranische Führung. 

Im Zentrum steht dabei die strategisch wichtige Strasse von Hormus. Hegseth sagte, die USA hätten die Kontrolle über die Wasserstrasse und würden die Blockade «so lange wie nötig» aufrechterhalten. Angriffe auf Handelsschiffe bezeichnete er als «Piraterie» und «Terrorismus». Mehr erfährst du im Ticker meiner Kollegin Janine Enderli.

16.04.2026, 10:08 Uhr

Chamenei-Berater droht: «Werden amerikanische Soldaten als Geiseln nehmen»

Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk

Nähert sich der Krieg im Nahen Osten bald dem Ende? Ein wichtiger pakistanischer Vermittler hält sich derzeit in Teheran auf und die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat am Mittwochabend eine potenzielle Einigung in Aussicht gestellt. 

«Wir sehen die Aussichten auf eine Einigung positiv», sagte die Pressesprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, und bezeichnete die von Pakistan vermittelten Gespräche als «produktiv und andauernd».

Gleichzeitig ist die Rhetorik der Kriegsparteien weiterhin von Eskalation geprägt. Während Trump immer wieder droht, Irans «letzte Schiffe» zu zerstören, warnt der iranische Militärberater des Obersten Führers Modschtaba Chamenei: «Wir werden alle amerikanische Schiffe versenken.» Dies, sollten die USA ihre Präsenz in der Strasse von Hormus nicht bald einstellen. 

Mohsen Rezaei, der vergangenen Monat von Chamenei zum Militärberater ernannt wurde, drohte zudem damit, amerikanische Soldaten als Geiseln zu nehmen, sollten sie an Land gehen, und «eine Milliarde Dollar für jeden Gefangenen zu fordern».

«Trump will zum Polizisten der Strasse von Hormus werden, aber wir werden unter keinen Umständen von unseren zehn Bedingungen abrücken», sagte er gestern Abend im staatlichen Fernsehen. Der Iran hat einen Zehn-Punkte-Plan verfasst, in dem Teheran Bedingungen für eine Wiedereröffnung der Strasse von Hormus dargelegt hat. 

«Eine Verlängerung des Waffenstillstands ist keineswegs in unserem Interesse; das ist meine persönliche Meinung. Der Druck muss verstärkt werden. Unsere Raketenwerfer sind nun auf die Schiffe ausgerichtet und wir werden sie alle versenken.»

Die US-Blockade gegen Schiffe mit Ziel iranischer Häfen im Golf trat am Montagabend in Kraft – als Reaktion auf die weitgehende Sperrung der Strasse von Hormus durch den Iran seit Kriegsbeginn. Das US-Zentralkommando (Centcom) meldete, in den ersten 48 Stunden zehn Schiffe am Auslaufen gehindert zu haben. Schiffsverfolgungsdaten zufolge passierten jedoch mindestens drei aus iranischen Häfen gestartete Schiffe die Strasse von Hormus. In diesem Artikel erklären wir dir, warum sich Trumps Blockade immer mehr als Hormus-Filter entpuppt. 

16.04.2026, 04:12 Uhr

Europäer wollen die Schifffahrt wieder in Gang bringen

Von Guido Felder, Auslandredaktor

Jetzt ist klar, wer in der Strasse von Hormus wieder für freie Fahrt sorgen soll: Frankreich und Grossbritannien, zusammen mit weiteren Verbündeten. Paris gab heute bekannt, dass der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer eine Konferenz leiten werden, die sich mit der Koordinierung des Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus befassen soll.

Keir Starmer (l.) und Emmanuel Macron.

Die erste Sitzung der «Initiative für die Seeschifffahrt in der Strasse von Hormus» ist auf Freitag in Paris angesetzt. Dabei wolle man auch weitere Verbündete gewinnen. Rund 40 Länder sind aufgerufen worden. Ziel ist, den Schiffsverkehr durch die Meeresenge in einer «rein defensiven, multinationalen Mission» wieder zum Laufen zu bringen – natürlich erst, wenn es die Sicherheitslage zulässt. 

Es kommt also, wie wir es beschrieben haben: Europa muss Trumps Scherbenhaufen aufräumen.

Der US-Präsident hat auf die Initiative der Europäer noch nicht reagiert. Er hat aber ein grosses Interesse daran, dass der Schiffsverkehr wieder in die Gänge kommt. Doch zuerst muss er die Kriegshandlungen gegen den Iran einstellen.

15.04.2026, 16:24 Uhr

USA und Iran treffen sich nächste Woche in Pakistan

Von Angela Rosser, Redaktorin am Newsdesk

Nachdem die ersten Friedensverhandlungen am vergangenen Wochenende wenig befriedigend geendet hatten, soll es ein neuer Versuch richten. Wie Sky News berichtet, werden die USA und der Iran die Verhandlungen nächste Woche wieder aufnehmen. Diese sollen wieder in Pakistan geführt werden.

Dafür, dass die ersten Verhandlungen ergebnislos verliefen, geben sich die Parteien gegenseitig die Schuld. Beide Parteien wollen von ihren ultimativen Forderungen nicht abrücken. 

Die ersten Verhandlungen um Frieden im Nahen Osten in Pakistan, verliefen im Sand.
Foto: AFP

So steht es für die USA fest, dass der Iran für 20 Jahre alle nuklearen Aktivitäten aussetzen muss. Der Iran seinerseits besteht darauf, dass er «die Urananreicherung fortsetzen können muss». Experten glauben, dass der Iran keinem Abkommen zustimmen werde, dass die Urananreicherung vollständig einschränke. 

Auch die Strasse von Hormus und wer dort die Kontrolle innehat, bleibt ein Streitpunkt. Die USA fordern eine sofortige Öffnung vonseiten des Iran. Diese wollen einer Öffnung nur zustimmen, wenn die dem Land auferlegten Sanktionen fallen – für die USA bislang keine Option. Über die ersten Friedensgespräche hat mein Kollege Daniel Macher hier detaillierter berichtet.

Der Premierminister von Pakistan versucht zwischen den verhärteten Fronten zu vermitteln.
Foto: keystone-sda.ch

Auch einer Verlängerung der Waffenruhe, die offiziell am 22. April fällt, hat die USA noch nicht formell zugestimmt. Dies sagte ein hochrangiger US-Beamter gegenüber CNN. «Die Vereinigten Staaten haben einer Verlängerung des Waffenstillstands noch nicht formell zugestimmt. Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Erzielung einer Einigung werden fortgesetzt», sagte der Beamte. Auch zur Waffenruhe gibt es hier noch weitere Details.

Wie bei solch verhärteten Fronten und sich im Kreis drehenden Parteien eine Einigung erzielt werden soll, gilt es noch herauszufinden. 

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