Medwedew gewinnt ATP Dubai ohne Finalduell
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Griekspoor muss absagen:Medwedew gewinnt ATP Dubai ohne Finalduell

Holger Rune in «grosser Angst»
Mehrere Tennisstars sitzen im Nahen Osten fest

Der Krieg im Nahen Osten zieht die Welt in den Bann. In mehreren Ländern herrscht Ausnahmezustand, der Flugverkehr liegt praktisch still. Davon betroffen sind auch diverse Tennisspieler, die nun festsitzen.
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Daniil Medwedew ist einer der Tennisspieler, die in Dubai festsitzen.
Foto: Imago

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • USA und Israel greifen Iran an, Chamenei getötet, Iran reagiert mit Bomben
  • Flugverkehr in Dubai lahmgelegt, Tennisstars wie Medwedew sitzen wegen der Angriffe fest
  • Auger-Aliassime erreichte Indian Wells, Bublik entkam knapp
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Cédric HeebRedaktor Sport

Seit Samstagmorgen ist im Nahen Osten Kriegszustand. Die USA und Israel haben in einer gemeinsamen Militäroperation Ziele im Iran angegriffen, wobei Staatsführer Ali Chamenei (†86) getötet wurde. Als Gegenmassnahme lancierte der Iran Bomben auf Israel und auf diverse US-Stützpunkte in der Region – darunter in Dubai.

Der Flugverkehr wurde daraufhin lahmgelegt und sämtliche Flüge annulliert. Davon betroffen sind auch diverse Tennisprofis, die vergangene Woche beim ATP-500-Turnier in der Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten teilgenommen haben. «Die Situation ist aussergewöhnlich», berichtet etwa die aktuelle Weltnummer elf Daniil Medwedew (30).

Dem Russen, der das Turnier gewinnen konnte, weil sein Finalgegner Tallon Griekspoor (29, ATP 27) nicht angetreten ist, gehe es aber gut. «Niemand weiss, wann eine Abreise möglich sein wird. Es kann plötzlich so weit sein oder noch lange dauern.»

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Holger Rune in «grosser Angst»

Auch Griekspoor gehört zu den Spielern, die in Dubai festsitzen. Genauso Medwedews Landsmann Andrey Rublew (28, ATP 16). Sie alle sollten in dieser Woche nach Kalifornien reisen, wo das erste Masters-Turnier des Jahres in Indian Wells ansteht.

Holger Rune (22, ATP 25) wollte eigentlich am Sonntagmorgen von Doha (Katar) nach Los Angeles reisen. Der Däne befindet sich nach seinem Achillessehnenriss noch in der Reha und liess sich in Doha behandeln. «Wir sind sicher», meldet der 22-Jährige am Samstagnachmittag auf seinen Social-Media-Kanälen.

Seine Mutter Aneke Rune berichtet am Sonntag gegenüber dem dänischen Sender TV 2 Sport von einer «wilden Nacht»: «Wir haben nicht viel geschlafen. Nachts wirkt alles noch brutaler, mit den Feuerbällen am Himmel und den wiederholten Einschlägen.» Ihr Sohn habe «grosse Angst» gehabt: «Schliesslich werden wir von den Medien mit brutalen Nachrichten und Bildern von Angriffen um uns herum überschwemmt.» Auch sie wissen nicht, wann sie wegkommen.

Zwei Stars erwischten Last-Minute-Flüge

Geschafft haben das andere Tennisstars in letzter Sekunde. Der Kanadier Félix Auger-Aliassime (25, ATP 8) habe noch einen der letzten Flüge von Dubai erwischt, wie sein Agent Olivier van Lindonk gegenüber der Zeitung «The Gazette» bestätigt. Der 25-Jährige sei mittlerweile schon in Indian Wells.

Alexander Bublik (28, ATP 10) hat ebenfalls noch einen Flug erwischt, bevor der Luftraum geschlossen wurde. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt der Kasache: «Wir verliessen Dubai mit dem Gedanken: ‹Wenn Gott will, wird der Flug ruhig verlaufen.› Wir waren gerade aus dem iranischen Luftraum heraus, als ich die Nachrichten checkte und sah, was passiert ist.»

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