Luxus-Hotel in Dubai steht in Brand
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Luxus-Hotel steht in Brand:Hier schlägt die Rakete in Dubai ein

«Ich habe absolut keine Angst»
Schweizer Auswanderer berichtet über den Angriff auf Dubai

Der Schweizer Patrick Baiata lebt seit Jahren in Dubai. Die iranischen Angriffe sieht er gelassen. Er fühle sich im Emirat weiterhin sicher.
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Der Schweizer Patrick Baiata lebt in Dubai. Gegenüber Blick schilderte er den iranischen Angriff auf die beliebte Touristenmetropole.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Iranische Angriffe treffen Dubai, Touristen sind in Panik
  • Schweizer Auswanderer schildert Situation
  • Alle Flüge aus Dubai wegen Angriffs gestrichen
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Gabriel KnupferRedaktor News

Unter den Touristen in Dubai herrscht Panik, wie Auswanderer Patrick Baiata gegenüber Blick erzählt. Doch der Sänger und Besitzer einer Medienagentur sieht trotz des massiven iranischen Gegenangriffs keinen Grund zur Beunruhigung.

«Ich habe absolut keine Angst», sagt er zu Blick. «Ich war heute an einem Meeting auf der Palme und in der Dubai Mall direkt beim Burj Khalifa.» Das sei kein Problem. «Und morgen gehe ich ans Meer baden, falls die Behörden das erlauben.»

Regierung warnt vor Raketen

Was ist passiert? Nach der Attacke durch Israel und die USA reagierte der Iran mit Angriffen auf US-Verbündete im gesamten Nahen Osten. Iranische Raketen und Drohnen trafen Ziele in Bahrain, Katar und den Emiraten – unter anderem auch in Dubai.

Baiata zeigt Blick eine Warnung, die die Regierung auf alle Smartphones verschickte. Wegen der Gefahr durch Raketen solle man sofort Schutz im nächsten sicheren Gebäude suchen und sich von Fenstern und Türen fernhalten.

Burj al Arab von Drohne getroffen

Evakuiert wurden unter anderem das Luxushotel Burj al Arab und der Wolkenkratzer Burj Khalifa, mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt. «Es macht Sinn, Ziele wie das höchste Gebäude oder das luxuriöseste Hotel zu evakuieren», findet Baiata. Tatsächlich wurde das Burj al Arab kurz nach dem Gespräch von einer Drohne getroffen. Der Feuerwehr gelang es aber, den Brand am Hochhaus schnell zu löschen.

Auch Baiata lebt in einem Hotel, wo er ein Appartment bewohnt. Er habe die Angriffe von hier aus beobachtet und gefilmt. «Die Gäste aus der Schweiz, Deutschland und anderen Ländern sind ein bisschen in Panik», schildert er die Situation. «Ich versuchte die Leute zu beruhigen und riet ihnen, in die Zimmer zurückzukehren.»

Flughafen angegriffen und evakuiert

Die meisten Touristen wollten nun möglichst schnell nach Hause. Doch auch Dubais Flughafen wurde Ziel eines iranischen Angriffs – alle Flüge wurden gestrichen. Laut Baiata soll es am Flughafen vier Tote gegeben haben.

Schäden an Flughafen in Dubai
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Augenzeugen berichten Angriff:Schäden an Flughafen in Dubai

«Die Sicherheit der Bevölkerung und der Touristen hat in Dubai höchste Priorität», sagt der Schweizer. Nun versuchten die Behörden, die Menschen vom Flughafen in Hotels in Dubai und Nachbarstädten unterzubringen.

Für sich persönlich sieht der Schweizer hingegen keine grosse Gefahr. Er fühle sich sicher in seinem Hotel. Die iranischen Angriffe seien nicht in erster Linie gegen Dubai gerichtet, sondern vor allem gegen die amerikanischen Militäreinrichtungen im benachbarten Abu Dhabi.

Vor Baiata berichtete mit Peter Harradine bereits ein anderer Schweizer Auswanderer ziemlich gelassen über die iranische Gefahr.

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