Darum gehts
- Frust statt Freude gabs bei Wendy Holdener an den Olympischen Spielen
- Nun gönnt sich der Ski-Star eine Auszeit und besucht seinen Bruder
- Dabei lernt Holdener auch ihr Patenkind kennen
An den Olympischen Spielen hat Wendy Holdener (32) alles auf die Karte Slalom gesetzt. Für eine zusätzliche Trainingseinheit verzichtete die Schwyzerin auf den Riesenslalom. Ein Poker, der nicht aufgegangen ist. Holdener wurde im Stangenwald Vierte – und trug ihren Teil dazu bei, dass die Schweiz diesbezüglich einen neuen Rekord aufstellte. «Am Schluss habe ich alles probiert – umso bitterer ist der vierte Rang», sagte Holdener nach dem Rennen mit Tränen in den Augen ins SRF-Mikrofon.
Die Enttäuschung ist gross. Zeit zum Verarbeiten hat Holdener genug. Das nächste Technik-Wochenende im Weltcup steht erst Mitte März in Are (Sd) auf dem Programm. Sie nutzt das für eine Auszeit und besucht ihren Bruder Steve und seine Frau Polly in Hongkong. Und lernt dabei jemand ganz Besonderes kennen. Denn Holdener ist vor kurzem Götti eines Mädchens geworden. Dieses süsse Geheimnis lüftet sie auf Instagram.
«Sophia trifft ihr Gotti zum ersten Mal», schreibt ihre Schwägerin zu einem Foto, das zeigt, wie Holdener ganz stolz den Kinderwagen schiebt. Der Ski-Star kommentiert das Ganze unter anderem mit einem Smiley mit Herzliaugen.
Strand-Hochzeit letztes Jahr
Die kleine Sophia wird Holdener helfen, den Olympia-Frust zu verdauen. Einen süsseren Trost gibt es wohl kaum. Umso schöner, lässt es der Rennkalender zu, dass das Kennenlernen mitten in der Saison stattfinden kann. Holdeners älterer Bruder Steve lebt schon seit Jahren in Hongkong, gründete einst gar einen Asien-Fanklub für seine Schwester.
Innerhalb eines Jahres ist es die zweite emotionale Reise, die Holdener zu ihrem Bruder führt. Letzten April haben Steve und Polly eine romantische Strand-Hochzeit gefeiert. «Stolze Schwester», schrieb Holdener damals auf Instagram. «Eure Liebe zu feiern ist etwas, das wir nie vergessen werden.» Nun krönt ihr Patenkind diese Liebe.
