Nach dem zweiten Lauf
Wendy Holdener mit Tränen in den Augen: «Ich hatte grosse Ziele, ich habe über Jahre dafür gearbeitet. Schon im ersten Lauf war es zu wenig für mein grosses Ziel. Am Schluss habe ich alles probiert – umso bitterer ist der vierte Rang. Ich würde es nächste Saison sicher anders machen, dass ich noch viele andere Rennen habe. Grundsätzlich kann ich meine Olympia-Vorbereitung nicht besser machen. Ich wusste, ich bin in Form und kann mein Ziel erreichen. Ich wusste, ich bin im Reinen mit mir, egal was passiert. Darum bin ich den Riesenslalom nicht gefahren, weil ich mich nicht darauf konzentrieren konnte. Es ist nicht ganz aufgegangen – im ersten Lauf zu wenig Gas gegeben, im zweiten Lauf waren da zu viele Spuren. Vor dem zweiten Lauf habe ich mich gefreut, runterzufahren. Jetzt kannst du noch einmal alles geben und dann siehst du, was passiert.»
Camille Rast: «Im ersten Lauf war ich nicht so eine coole Socke. Im zweiten Lauf wollte ich alles probieren. Meine Kollegen haben auf einem Plakat geschrieben: ‹Fast Rast›. Das musste ich zeigen und hatte keine andere Wahl. All-in und so schnell wie möglich – ich bin wirklich zufrieden. Shiffrin hatte über 1 Sekunde Vorsprung, dass sie auf einer so einfachen Strecke so viel verliert, war fast unmöglich. Ausser sie macht einen Fehler. Aber im Skifahren weiss man nie. Unser Sport ist manchmal nicht so sympathisch. Jetzt bin ich einfach zufrieden. Leider war der erste Lauf nicht so gut, aber es ist eine Medaille.»
Eliane Christen emotional: «Ich bin einfach nur von mir selber enttäuscht. Schon in der Team-Kombi bin ich ausgeschieden und nun schon wieder. Es liegt nicht am Hang, ich bin einfach selber schuld. Ich fädle nicht oft ein, ich war einfach zu früh dran. Um das zu akzeptieren, brauchts ein bisschen Zeit.»
Nach dem ersten Lauf
Wendy Holdener: «Ich war auf den Ski ein bisschen zu wenig locker. Ich wollte eine frechere Linie fahren, war aber etwas zu sauber. Das tut ein bisschen weh. Aber wir haben noch einen zweiten Lauf. Ich bin in einer guten Lage. Ich habe nichts zu verlieren – das hatte ich vorher schon nicht. Es gibt nur eines: Einen richtig guten Lauf zeigen und dann schauen, was es gibt.»
Camille Rast: «Die Ausgangslage ist nicht top und nicht flop. Es sind gute Sachen drin, aber ich kann noch einiges verbessern. Ich bin platziert, es ist noch viel möglich im zweiten Lauf. Die Piste ist nicht richtig eine Weltcup-Piste, aber es geht um die Medaillen. Dafür musst du gut und schnell Skifahren – wie im Weltcup, wenn du aufs Podest fahren willst. Ich probiere alles im zweiten Lauf.»
Eliane Christen: «Ich habe zu fest zugemacht. Das ist allgemein ein bisschen mein Problem, das passiert mir oft. Manchmal gehts mir besser und ich kanns besser laufen lassen. Aber ich falle immer wieder zurück.»
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