«Unwahrheiten schmerzten mich»
Österreichs Ski-Trainer wehrt sich nach Knatsch-Gerüchten

Bei Österreichs Ski-Männern solls rumoren. Nun äussert sich Cheftrainer Marko Pfeifer zu den Gerüchten.
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Marko Pfeifer wurde zuletzt bei den Österreichern hinter vorgehaltener Hand als Fehlbesetzung bezeichnet.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hinter vorgehaltener Hand wird Österreichs Trainer Marko Pfeifer als Fehlbesetzung bezeichnet
  • Nun äussert er sich zu den Gerüchten und spricht davon, wie sehr ihn das schmerzt
  • Das Team hat sich geschlossen hinter seinen Trainer gestellt
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Vor den Olympia-Rennen in den technischen Disziplinen herrschte bei Österreichs Ski-Männern schlechte Stimmung. Nur eine Medaille (Silber von Vincent Kriechmayr und Manuel Feller in der Team-Kombi) hatten sie zu diesem Zeitpunkt eingefahren. Hinter vorgehaltener Hand bezeichneten immer mehr Athleten Cheftrainer Marko Pfeifer (51) als Fehlbesetzung.

Davon wissen will man bei den Österreichern allerdings nichts. «An diesen Gerüchten ist gar nichts dran», sagt Alpinchef Christian Mitter gegenüber ORF. «Wir haben ein gutes, kompaktes Team», führt er aus. Und bezeichnet Pfeifer als «grossartigen Fachmann und eine gute Führungspersönlichkeit».

Nur: Nach vier Jahren läuft Pfeifers Vertrag Ende Saison aus. Sorgen bereitet das Mitter nicht, er betont, dass man gerne mit ihm verlängern würde.

Gerüchte belasten Pfeifer

Rückblickend überschatten aber die Gerüchte um seine Person für Pfeifer die Spiele. «Die verbreiteten Unwahrheiten schmerzten mich am meisten, das hat mir richtig wehgetan», sagt er gegenüber ORF. Der Rückhalt aus dem Team bedeutet ihm viel, denn auch von höchster Stelle sei ihm Mut zugesprochen worden.

Für ihn ist es nicht selbstverständlich, dass sich das Team öffentlich hinter ihn stellt. «Das müssten sie nicht, aber scheinbar war es ihnen ein Anliegen.» Hätte er diesen Rückhalt nicht bekommen, sähe seine Gemütslage ganz anders aus. «Sonst wäre ich nah dran gewesen, mich zu fragen, ob es das alles für mich noch wert ist», gibt Pfeifer zu.

Auch Weltcup berücksichtigen

Würde er «Scheisse» bauen, «wäre ich der Letzte, der ein Sesselkleber ist», betont Pfeifer zudem. «Ich würde mein Amt sofort und gern zur Verfügung stellen.» Dazu sieht er keinen Anlass, denn trotz magerer Olympia-Ausbeute (Silber in Team-Kombi und Slalom) gebe es keinen Grund zur Kritik.

Man müsse berücksichtigen, dass Olympia zwar das Saison-Highlight sei, aber es daneben auch noch den Weltcup gebe. Dort haben die Österreicher in diesem Winter bisher fünf Siege herausgefahren.

Gleichzeitig gibt Pfeifer zu: «Natürlich würden wir bei Olympia wie die Schweizer gern alles in Grund und Boden fahren, aber auch wir sind auf einem guten Niveau.» Jetzt sei der Druck der Winterspiele endlich weg. Und man könnte die Saison im Weltcup noch gut zu Ende fahren.

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