Marco Odermatt streckt die grosse Kristallkugel in die Höhe
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Von Urs Lehmann überreicht:Marco Odermatt streckt die grosse Kristallkugel in die Höhe

Kohle-Ranking der Ski-Stars
Schweizer Duo verdient fast so viel wie ganzes Ösi-Team

Die Skisaison ist abgeschlossen, Zeit für den Kassensturz. Bei den Männern ist zum fünften Mal in Folge Marco Odermatt der Preisgeldkönig, bei den Frauen hingegen ist es eine andere Athletin als im Vorjahr.
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Ramona BieriRedaktorin Sport
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Marco Odermatt gewinnt zum fünften Mal den Gesamtweltcup.
Foto: Sven Thomann

Neun Siege und fünf weitere Podestplätze, dazu drei Olympiamedaillen, der fünfte Gesamtweltcuptriumph in Serie und zwei kleine Kugeln – Marco Odermatt (28) hat einmal mehr eine beeindruckend konstante Saison gezeigt. Auch wenn das Ende nicht dazu passt: Im Super-G reisst seine Megaserie von 30 Top-sieben-Klassierungen im Weltcup, im Riesenslalom scheidet er beim Weltcupfinal nach rund einer halben Minute aus und wird nach vier kleinen Kugeln in Folge als Riesen-König entthront.

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Ein anderer Thron ist dem Nidwaldner aber nach wie vor nicht zu nehmen: Die Erfolge schlagen sich auf seinem Konto nieder. Zum fünften Mal in Folge ist Odermatt der Preisgeldkönig. An seine Rekordsaison 2022/23 mit 941’200 Franken kommt er zwar deutlich nicht heran. Aber auch die 678'774 Franken der Saison 2025/26 können sich sehen lassen.

Hatte es in der letzten Saison im Kohle-Ranking noch einen Schweizer Dreifachsieg gegeben, reichte es dieses Mal nicht ganz dafür. Hinter Odermatt holte Lucas Braathen (25) am zweitmeisten Preisgeld, auf Rang drei landete Loïc Meillard (29). Daneben schaffte es auch Franjo von Allmen (24) in die Top Ten.

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Shiffrin wieder auf dem Thron

Bei den Frauen heisst die Preisgeldkönigin erneut Mikaela Shiffrin (31). Nachdem die Amerikanerin letzten Winter einen Teil der Rennen verpasst hat und «nur» Dritte wurde, ist sie nun zurück auf Platz eins – mit 563’315 Franken Preisgeld. Neun Slaloms hat Shiffrin gewonnen, hinzu kamen zwei weitere Podestplätze, Olympiagold und die Kugel im Slalom sowie der Gesamtweltcup.

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Während Odermatt mehr als doppelt so viel Preisgeld gewonnen hat wie der zweitplatzierte Braathen, ist Shiffrins Differenz zu Emma Aicher (22) nicht ganz so gross. Die beiden trennen knapp 210’000 Franken.

Rast in der Schweiz die Nummer zwei

Bestverdienende Schweizerin ist Camille Rast (26). Sie zeigte in Sachen Preisgeld ihre beste Saison, verdiente auf der Piste erstmals in ihrer Karriere fast 300’000 Franken. Und damit mehr als doppelt so viel wie Corinne Suter (31), die dank eines starken Saisonfinishs zweitbeste Schweizerin im Kohle-Ranking ist. Schweiz-intern ist Rast hinter Odermatt gar die Nummer zwei, hat mehr Preisgeld eingefahren als Meillard und von Allmen.

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Alessio Miggiano (23), der in diesem Winter unter anderem mit Platz fünf in der Gröden-Abfahrt brilliert hat, versüsste seine ersten Punkteresultate mit einem schönen Batzen. Auch Sue Piller (20) fuhr zu ihrem ersten Preisgeld. Die Schweizer Minimalverdiener heissen indes Jasmin Mathis (21) sowie Fadri Janutin (26) und Marc Rochat (33). Für Mathis gab es dank dem 23. Platz 1092 Franken, und den beiden Männern brachte jeweils ein 24. Platz 1066 Franken.

Ösi-Team nur knapp vor Schweizer Duo

Obwohl Odermatt und Meillard den Doppelsieg im Preisgeldranking verpasst haben, war es eine weitere starke Saison der beiden. Das zeigt auch der Vergleich mit unseren Lieblingsrivalen. Für Österreich haben 21 Männer bei Weltcuprennen Preisgeld eingefahren. In der Summe kommen sie auf 1’000’839 Franken und haben damit nur 31’487 Franken mehr geholt als das Schweizer Duo (969’352 Franken).

So oder so leben die Ski-Asse nicht allein von den Preisgeldern. Auch mit Sponsoring- und Ausrüsterverträgen verdienen sie Geld, zudem gibts von den Verbänden Erfolgsprämien für Podestplätze und Kristallkugeln. 

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