Meillard fährt beim letzten Slalom auf Platz zwei
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Halbzeitführung vergeben:Meillard fährt beim letzten Slalom auf Platz zwei

«Das wird schöne Emotionen geben»
Mister Hafjell Meillard plaudert über Vaterfreuden

Mit einem weiteren Podestplatz beendet Loïc Meillard seine Saison. Ganz zufrieden ist er damit nicht. Er verrät, woran er arbeiten will und plaudert über ein privates Highlight, das bald ansteht.
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Loïc Meillard beendet die Saison auf dem Podest.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Loïc Meillard wird nach Halbzeit-Führung im Slalom Zweiter
  • Seine Saison-Bilanz fällt durchzogen aus – Olympiagold als Highlight
  • Bald wartet ein privates Highlight auf ihn, er und seine Partnerin werden erstmals Eltern
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Loïc Meillard (29) ist der Mister Hafjell. Vier Rennen hat der Walliser im norwegischen Skiort bestritten, viermal ist er aufs Podest gefahren. Im letzten Winter gewinnt er innert 24 Stunden den Riesenslalom und den Slalom, dieses Mal gibts zweimal einen zweiten Platz.

Dabei ist Meillard im Slalom zur Halbzeit auf Siegeskurs. Doch gegen die entfesselte Fahrt von Timon Haugan (29) hat er trotz acht Zehnteln Vorsprung keine Chance. «Ich bin enttäuscht, weil ich nicht mein bestes Skifahren gezeigt habe», sagt er ins SRF-Mikrofon. Nur zu gerne hätte er die Saison mit einem perfekten Lauf beendet. Letztlich ist es Platz 2 und Slalom-Podest Nummer 4 – mit einem kleinen Makel: Dreimal wird er Zweiter und einmal Dritter.

«Kein Sieg, ausser bei Olympia», bilanziert Meillard. Und fügt an: «Das wichtigste Rennen des Winters habe ich gewonnen.» Aber nicht nur wegen des fehlenden Sieges mischt er im Kampf um die kleine Kugel – diese holt sich Atle Lie McGrath (25) im letzten Rennen – dieses Mal nicht mit.

«Das muss ich unter Kontrolle bringen»

Daneben scheidet er im Slalom gleich viermal aus – das ist Meillard letztmals im Winter 2018/2019 passiert. «Jedes Mal, wenn ich ausgeschieden bin, war ich schnell unterwegs», fasst er zusammen. Das Niveau und das Skifahren seien also da gewesen. Aber: «Manchmal war ich fast ein bisschen vom Tempo überfordert. Das muss ich unter Kontrolle bringen.»

Daran will er im Sommer arbeiten. Wobei zunächst ein weiteres Highlight nach Olympiagold auf ihn wartet. Er und seine Partnerin Zoé Chastan werden im Frühling erstmals Eltern. «Eine Familie zu gründen, ist wunderschön», sagt Meillard und freut sich auf diese neue Challenge. «Ich glaube, es wird sehr schöne Emotionen geben.»

Das Kinderzimmer sei halbwegs bereit, verrät er gegenüber SRF. Auch wenn sich das Ganze schwierig gestalte, wenn man immer unterwegs sei. Aber sie hätten ja noch etwas Zeit. Ob das Paar einen Jungen oder ein Mädchen erwartet, dieses Geheimnis lüftet Meillard hingegen nicht. «Es ist eine Überraschung ... Ich weiss es, aber niemand sonst.»

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