Darum gehts
- Lenz Hächler wird im letzten Europacup-Super-G zweiter
- Damit triumphiert der Zuger in der Gesamtwertung
- Dieser Erfolg sichert ihm einen Startplatz für alle Weltcuprennen in der nächsten Saison
Parallel zum Weltcupfinal finden auch die letzten Skirennen im Europacup statt. Im abschliessenden Super-G der Männer muss sich Lenz Hächler nur dem Österreicher Manuel Traninger geschlagen geben. Dennoch hat der 22-jährige Zuger allen Grund zum Jubeln.
Denn mit dem Podestplatz – es ist sein neunter in dieser Europacup-Saison – sichert sich Hächler den Sieg in der Gesamtwertung. Zwei Rennen vor Schluss liegt er mit 266 Punkten Vorsprung uneinholbar vor seinem ersten Verfolger Hans Grahl-Madsen aus Norwegen. Der Triumph bedeutet, dass Hächler für den kommenden Winter für sämtliche Weltcuprennen einen fixen Startplatz hat. Und macht die leise Enttäuschung vergessen, dass er das Disziplinen-Podest und den Weltcup-Startplatz in der Abfahrt noch um einen Punkt verpasst hat.
Mit dem Gesamtsieg macht Hächler zudem das Schweizer Stängeli voll. Vor ihm gab es neunmal einen eidgenössischen Gewinner im Europacup. Dafür verantwortlich waren Luc Genolet (1985), Marcel Sulliger (1992 und 1993), Patrick Staub (1994), Ambrosi Hoffmann (2001), Christian Spescha (2010), Thomas Tumler (2014), Gilles Roulin (2017) sowie Josua Mettler (2023).
Starkes Schweizer Team-Ergebnis
Bereits vor dem Rennen stand Hächler zudem als Sieger der Super-G-Wertung fest. Gar ein dreifacher Schweizer Erfolg war noch möglich. Doch dazu kam es nicht. Lars Rösti als Fünfter und Gaël Zulauf als neunter sammeln fürs Disziplinen-Podest zu wenig Punkte und verpassen so auch die fixen Startplätze für den Weltcup. Diese schnappen sich stattdessen Sieger Traninger sowie der drittplatzierte Franzose Adrien Fresquet.
Die Schweizer zeigen im Super-G ein starkes Teamresultat. Neun von ihnen klassieren sich in den Top 16. Und dank Hächler setzen sie auch ihre Serie fort. Saisonübergreifend ist es der 14. Europacup-Super-G in Folge, in dem mindestens ein Swiss-Ski-Athlet aufs Podest fährt.