Darum gehts
- Lindsey Vonn bekommt in der Reha Gesellschaft von ihrer Schwester
- Kurz nach dem Ski-Star hat sich Karin Kildow das Kreuzband gerissen
- Die beiden gehen mit ihrer Situation humorvoll um
«Geteiltes Leid ist halbes Leid» – das scheint aktuell das Motto in der Familie von Lindsey Vonn (41) zu sein. An den Olympischen Spielen ist die Speed-Queen mit gerissenem Kreuzband an den Start gegangen und hat sich bei ihrem Sturz in der Abfahrt einen komplizierten Unterschenkelbruch zugezogen.
Nun bekommt sie in der Reha unverhofft Gesellschaft. Denn ihre Schwester Karin Kildow (33), die den Abfahrts-Sturz live vor Ort miterlebte, hat sich nun ebenfalls schwer verletzt. Der guten Laune tut dies aber bei beiden keinen Abbruch. «Karin, Patientin Nummer 2 – gerissenes vorderes Kreuzband», schreibt Vonn zu einem Video, das ihre Schwester mit Krücken zeigt. Trotz der Gehhilfen winkt sie fröhlich in die Kamera.
Vonns Hund Chance, den sie letzten Sommer adoptiert hat, scheint sich ebenfalls über die zusätzliche Gesellschaft zu freuen. «Willkommen im Vonn-Reha-Center», ergänzt die Abfahrts-Olympiasiegerin von 2010 scherzhaft.
Vonn versucht sich als Physiotherapeutin
Ob sich Kildow wohl ebenfalls beim Skifahren verletzt hat? Das bleibt offen. Mehr als die Diagnose gibt Vonn nicht bekannt. Dafür versucht sie sich als Physiotherapeutin, testet die Beweglichkeit der Kniescheibe ihrer Schwester.
«Erster Termin bei meiner Physiotherapeutin», schreibt Kildow dazu. Vonn repostet das kurze Video in ihrer Instagram-Story und ergänzt ganz frech die Umfrage: «Soll ich sie dafür bezahlen?» Die Mehrheit ihrer Follower sind dafür – 79 Prozent stimmen mit Ja.
Auch wenn das Ganze als Scherz gemeint ist, hat Vonn leider schon vor dieser Saison Erfahrungen mit einem Kreuzbandriss gemacht. Die gleiche Verletzung zog sie sich bereits 2013 an der Ski-Weltmeisterschaft zu.