«Ich habe eine Superfrau»
Olympiasieger Meillard über die ersten Monate als Papi

Seit wenigen Monaten ist Loïc Meillard Papi. Nun spricht er erstmals darüber, wie die Geburt seiner Tochter sein Leben verändert hat. Und wie der Schlafmangel das Training beeinflusst.
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Loïc Meillard blickt auf aufregende Monate zurück.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Loïc Meillard ist Ende Mai erstmals Vater geworden
  • Seine Frau Zoé Chastan und er behalten den Namen für sich
  • Wegen Schlafmangels hat er sein Sommertraining angepasst
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Ramona BieriRedaktorin Sport

2026 jagt bei Loïc Meillard (29) ein Highlight das nächste. Im Februar krönt er sich zum Slalom-Olympiasieger und reist mit einem kompletten Medaillensatz aus Italien nach Hause. Gut zwei Monate später läuten bei ihm und seiner langjährigen Partnerin Zoé Chastan (33) die Hochzeitsglocken. Und Ende Mai krönt die Geburt des ersten Kindes die Liebe des Paares.

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Mit einem Foto, auf dem er das Babyfüsschen hält, verkündet Meillard damals, dass er Vater einer Tochter geworden ist. Weitere Details geben die frischgebackenen Eltern nicht preis. Auch nicht, wie sie heisst. «Das behalten wir uns, das ist gut so», sagt Meillard nun in einem Interview mit sport.ch darauf angesprochen. 

Mit der Geburt wurde das Leben von ihm und seiner Frau auf den Kopf gestellt. Es sei klar, dass sich ein paar Dinge ändern, vor allem auch beim Tagesrhythmus. «Aber wir haben uns wirklich gut daran gewöhnt», so Meillard. «Der ganzen Familie geht es gut.»

«Ich höre es oft gar nicht»

Trotz neuer Rolle als Vater ist vieles in Meillards Sommer gleich geblieben. Er hat fleissig trainiert, schliesslich steht in der kommenden Skisaison mit der Heim-WM in Crans-Montana VS das nächste Highlight an. Eltern wissen, dass die Nächte mit einem Baby oft kurz sind. Hat das Meillards Training beeinflusst? «Ich habe eine Superfrau, die in der Nacht sehr viel übernimmt», meint Meillard. Und fügt lachend hinzu: «Ich habe einen tiefen Schlaf und höre es oft gar nicht.» 

Allerdings melde sich die Kleine aktuell nur noch ein- bis zweimal pro Nacht. Das bezeichnet Meillard als einen sehr angenehmen Rhythmus. Anfangs sei dies noch anders gewesen, da sei er zu deutlich weniger Schlaf gekommen. «Das Training hat das aber nie negativ beeinflusst.» Der Grund: Meillard hat es den Umständen angepasst und für diese Zeit auf Qualität statt Quantität gesetzt. «Die letzten Wochen waren völlig problemlos, da sie gut schläft. So konnte ich mich nachts erholen und tagsüber gut trainieren.»

Nun wartet eine neue Herausforderung auf Meillard. Nachdem er zuletzt in Zermatt VS und damit in der Heimat trainiert hat, geht es nun nach Neuseeland. Damit wird er wohl erstmals für längere Zeit von seiner Tochter getrennt sein.

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