Darum gehts
- Franjo von Allmen startet am 11. April bei der Ski-SM
- Olympiasieger liebt neben Skifahren auch Motocross, fährt bald in Italien
- Seinen ersten Töff kaufte er mit seinem ersten selbstverdienten Geld
Obwohl Franjo von Allmen (24) seine Weltcup-Saison mit dem Finale in Kvitfjell abgeschlossen hat, ist sein denkwürdiger Winter mit den drei Olympia-Goldmedaillen noch nicht vorbei. Der Ski-Überflieger steht noch nach Ostern ein allerletztes Mal im Startzelt – an den Schweizer Meisterschaften in St. Moritz. «Ich fahre an der SM den Super-G, danach folgen im Engadin noch einige Trainingstage», sagt der Simmentaler am Rande der Sports Awards zu Blick. «Das ist dann der richtige Abschluss des Winters.»
Blick zeigt alle Rennen der Ski-SM (9. bis 13. April) im kommentierten Livestream, das Rennen mit dem Olympia-Champion am Start findet am Samstag (11.4.) statt.
Von Allmen macht aber auch deutlich, dass er froh sei, dass bald die ruhigere Phase im Leben eines Skiprofis anbricht. Also heisst es sofort nach den letzten Schneetagen ab ans Meer? «Nein, zuerst freue ich mich auf ein paar Tage einfach zu Hause. Ich muss daheim mein Privatleben etwas auf Vordermann bringen», sagt er lachend und meint, dass er nach den wochen- und monatelangen Absenzen über den Winter einfach etwas Zeit mit seiner Familie und engen Freunden verbringen möchte.
Mit Schmunzeln ergänzt er: «Nach Saisonende kann man sich auch das eine oder andere Mal mehr gehen lassen und mit gutem Gewissen auch als Spitzensportler mal etwas später ins Bett gehen.»
In Kooperation mit Swiss-Ski überträgt Blick den letzten Höhepunkt der Skisaison live im Stream. Bei den BRACK. Schweizer Meisterschaften vom 9. bis 13. April in St. Moritz GR kämpfen unsere Topathletinnen und Topathleten wie Franjo von Allmen und viele Nachwuchshoffnungen letztmals in diesem Winter um Medaillen. Kommentiert wird der Stream von Blick-Journalisten wie Ski-Experte Mathias Germann sowie Ex-Weltcup-Fahrer Reto Schmidiger.
In Kooperation mit Swiss-Ski überträgt Blick den letzten Höhepunkt der Skisaison live im Stream. Bei den BRACK. Schweizer Meisterschaften vom 9. bis 13. April in St. Moritz GR kämpfen unsere Topathletinnen und Topathleten wie Franjo von Allmen und viele Nachwuchshoffnungen letztmals in diesem Winter um Medaillen. Kommentiert wird der Stream von Blick-Journalisten wie Ski-Experte Mathias Germann sowie Ex-Weltcup-Fahrer Reto Schmidiger.
Am Strand liegen? Das ist nichts für von Allmen
Zum Thema Strandferien hat von Allmen eine klare Meinung: «Ich bin nicht der Typ, der fünf Tage am Meer liegt. Bei mir braucht es etwas Action.» In dieser Beziehung hat der Goldgigant von Bormio mit dem Töfffahren eine ganz grosse Leidenschaft, auf die er sich nun riesig freut. «Es geht sicher ein paar Tage nach Italien zum Motocross-Fahren.»
Woher stammt eigentlich die Liebe zum Töff? Es ist nicht so, dass von Allmen bereits im frühen Kindesalter auf winzigen 50-ccm-Motocross-Töffs herumkurvte, da stand sportlich das Skifahren im Vordergrund. Und Motocross-Fahren kostet. Von Allmen: «Ich habe erst mit Töfffahren angefangen, als ich es mir leisten konnte. Meinen ersten Töff habe ich mit dem ersten Geld gekauft, das ich verdient habe.»
Auf den Motocross-Geschmack gekommen ist er vor allem durch seinen guten Kollegen Kevin Wälti, den von Allmen an den Sports Awards auch als Begleitperson dabei hatte. «Durch einige Kollegen bin ich dazu gekommen und habe mich etwas reingesteigert. Motocross ist ein Hobby, das ich mittlerweile sehr aktiv betreibe.»
Neben Motocross hat von Allmen auch schon Supermoto ausprobiert. Das sind Motocross-Maschinen mit Slickreifen, die Pisten beinhalten Asphalt- und Offroadpassagen.
Töff-Kollege Wälti fuhr früher gegen Jason Dupasquier
Kollege Wälti fuhr früher in der Youngster-Klasse der Supermoto-SM mit. 2015 noch gegen Jason Dupasquier (†19), der danach den Weg in den Strassensport einschlug, es bis in die Töff-WM schaffte und tragischerweise 2021 in Mugello tödlich verunglückte.
Nun sind von Allmen und Wälti bald gemeinsam auf ihren Motocross-Töffs unterwegs. Aber zuerst warten auf den Gold-Jungen der Winterspiele zuerst noch die letzten Skitage.