«Steht uns nicht zur Verfügung»
Wo war Lara Gut-Behrami während den Sports Awards?

Rätsel um Lara Gut-Behrami bei den Sports Awards: Die Super-G-Gesamtweltcupsiegerin 2025 erscheint bei der Show weder persönlich noch virtuell. Eine wirklich plausible Erklärung gibt es nicht.
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Die Trophäen sind vergeben: Die Siegerinnen und Sieger zeigen sich zum Ende der Show beim Gruppenbild.
Foto: STEFAN BOHRER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lara Gut-Behrami fehlte an den Sports Awards in den SRF-Studios
  • Ihr Management begründet die Abwesenheit mit einer Grippe-Erkrankung
  • Gut-Behrami wurde 2025 Super-G-Gesamtweltcupsiegerin
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Als es bei den Sports Awards langsam aber sicher um die Wurst geht, folgt für viele Ski-Fans eine äusserst enttäuschende Botschaft. Lara Gut-Behrami (34), als Super-G-Gesamtweltcupsiegerin 2025 und WM-Medaillengewinnerin als Sportlerin des Jahres nominiert, taucht nicht in der Show auf.

Die rekonvaleszente Gut-Behrami ist weder persönlich vor Ort in den SRF-Studios in Zürich, noch wird sie wie einige andere abwesende Kandidatinnen und Kandidaten an diesem Abend per Videoschaltung zugeschaltet. Moderatorin Fabienne Gyr erklärt es so: «Lara Gut-Behrami steht uns nicht zur Verfügung.»

Die Abwesenheit von Gut-Behrami irritiert

Ihr Pendant, Marco Odermatt (28), bestreitet die Vorstellungsrunde statt wie alle anderen zuvor im Pingpong mit dem anderen Geschlecht alleine.

Die Gewinner und Gewinnerinnen der Sports Awards

Sportlerin des Jahres: Ditaji Kambundji (Leichtathletik, 1. Auszeichnung)

Sportler des Jahres: Marco Odermatt (Ski alpin, 5. Auszeichnung)

MVP des Jahres: Géraldine Reuteler (Frauen-Nationalteam, 1. Auszeichnung)

SRF 3 Best Talent: Debora Annen (Bob, 1. Auszeichnung)

Team des Jahres: Eishockey-Nationalmannschaft der Männer (3. Auszeichnung)

Para-Sportler/in des Jahres: Catherine Debrunner (Rollstuhlsport, 2. Auszeichnung)

Trainer des Jahres: Patrick Fischer (Eishockey-Nati, 3. Auszeichnung)

Sportlerin des Jahres: Ditaji Kambundji (Leichtathletik, 1. Auszeichnung)

Sportler des Jahres: Marco Odermatt (Ski alpin, 5. Auszeichnung)

MVP des Jahres: Géraldine Reuteler (Frauen-Nationalteam, 1. Auszeichnung)

SRF 3 Best Talent: Debora Annen (Bob, 1. Auszeichnung)

Team des Jahres: Eishockey-Nationalmannschaft der Männer (3. Auszeichnung)

Para-Sportler/in des Jahres: Catherine Debrunner (Rollstuhlsport, 2. Auszeichnung)

Trainer des Jahres: Patrick Fischer (Eishockey-Nati, 3. Auszeichnung)

Viele Fans freuten sich, die seit November verletzte Tessinerin seit langem wieder am Bildschirm zu sehen. Stattdessen: Mattscheibe bei Gut-Behrami. Die komplette Abwesenheit ohne echte Erklärung irritiert. Letztes Jahr zum Beispiel liess sich die Wahl-Italienerin aus Udine zuschalten. Diesmal nicht mal das.

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Rätsel um Gut-Behrami. Wo war sie an diesem Abend? SRF teilt auf Anfrage mit: «Natürlich würde es uns freuen, alle nominierten Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer sowie Teams live in der Sendung begrüssen zu dürfen. Leider ist dies nicht immer möglich. Wir bitten Sie, die jeweiligen Nominierten direkt nach ihren Gründen zu fragen.»

Die Grippe-Erklärung wirkt nicht sonderlich überzeugend

Ein Statement dazu von Gut-Behramis Management haben die Kollegen von CH Media eingeholt. Sie habe wegen einer Grippe nicht an den Sports Awards teilnehmen können, ist zu erfahren.

Sonderlich überzeugend wirkt diese nachträgliche Erklärung nicht. Dass sie krank sei, hätte als plausible Erklärung während der Sendung für Verständnis gesorgt. Moderatorin Gyr hätte Gut-Behrami ihr Bedauern ausdrücken und gute Besserung wünschen können. Stattdessen ist zu vermuten, dass SRF keine Kenntnis von einem Krankheitsfall hatte. Das Rätsel um Gut-Behramis Abwesenheit bleibt also.

Immerhin: Einen Auftritt am Bildschirm gibts dann doch. Den schon vor Monaten aufgezeichneten Einspieler, in dem Gut-Behrami über ihren Gala-Auftritt am Weltcupfinale 2025 in Sun Valley spricht.

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