Sportlerin des Jahres
Was für ein Kantersieg! Ditaji Kambundji ist unangefochten Sportlerin des Jahres. Die Berner Hürdensprint-Weltmeisterin liegt bei allen drei Bereichen, aus denen sich das Voting zusammensetzt, weit vorne. Bei den Medienvertretern heimst Kambundji 49,4 Prozent ein, bei den Sportlern sind es 44,9 Prozent. Und auch beim Publikum, das während der Sendung noch abstimmte, erreicht sie komfortable 44,19 Prozent.
Das Ranking vom Publikum ist am Ende genauso wie das Endergebnis: Hinter Kambundji reihen sich Camille Rast (16,32 Prozent) und Marlen Reusser (14,12 Prozent) ein. Bemerkenswert: Lara Gut-Behrami liegt bei den Medien als Dritte und bei den Sportlern als Zweite noch auf dem Podest. Doch beim Publikum ist es wie in der Endabrechnung Rang 4. Was die Tessinerin davon hält? Sie äussert sich als einzige Nominierte in der Sendung nicht. «Sie steht uns nicht zur Verfügung», sagt dazu Moderatorin Fabienne Gyr während der Show als Erklärung.
Alle drei Kategorien Medien (55 Wählende), Sportler (1421 Wählende) und Publikum fliessen zu je einem Drittel ins Gesamtergebnis ein.
Sportler des Jahres
Die grosse Frage bei den Männern: Würden die traumhaften Olympia-Erfolge 2026 von Franjo von Allmen den Berner Oberländer gar noch zum Sportler des Jahres 2025 machen? Die klare Antwort: Nein. Das Publikum scheint das Bewertungszeitfenster richtig interpretiert zu haben und sieht hinter Sieger Marco Odermatt (32,19 Prozent) und Noè Ponti (21,71 Prozent) den Ski-Aufsteiger (17,15 Prozent) wie auch im Endranking auf dem dritten Rang.
Alle drei Kategorien Medien (55 Wählende), Sportler (1421 Wählende) und Publikum fliessen zu je einem Drittel ins Gesamtergebnis ein.
Team des Jahres
Das Männer-Eishockey-Team setzt sich gegen die Frauen-Fussball-Nati durch. Allerdings relativ knapp, stellt man die beiden erzielten Erfolge mit WM-Silber der Hockey-Helden den EM-Viertelfinal am Heimturnier der Frauen einander nüchtern gegenüber. Während es bei den Medien noch klar ist (29,0 zu 19,9 Prozent), führen die Stimmen der Sportler (16,0 zu 14,7 Prozent) zum Endergebnis, wo das Fischer-Team mit 22,5 Prozent gegenüber der damaligen Sundhage-Elf (17,3 Prozent) obenaus schwingt.
Beide Kategorien Medien (55 Wählende) und Sportler (1421 Wählende) fliessen zur Hälfte ins Gesamtergebnis ein. Keine Publikumsstimmen.
Sportlerin des Jahres: Ditaji Kambundji (Leichtathletik, 1. Auszeichnung)
Sportler des Jahres: Marco Odermatt (Ski alpin, 5. Auszeichnung)
MVP des Jahres: Géraldine Reuteler (Frauen-Nationalteam, 1. Auszeichnung)
SRF 3 Best Talent: Debora Annen (Bob, 1. Auszeichnung)
Team des Jahres: Eishockey-Nationalmannschaft der Männer (3. Auszeichnung)
Para-Sportler/in des Jahres: Catherine Debrunner (Rollstuhlsport, 2. Auszeichnung)
Trainer des Jahres: Patrick Fischer (Eishockey-Nati, 3. Auszeichnung)
Sportlerin des Jahres: Ditaji Kambundji (Leichtathletik, 1. Auszeichnung)
Sportler des Jahres: Marco Odermatt (Ski alpin, 5. Auszeichnung)
MVP des Jahres: Géraldine Reuteler (Frauen-Nationalteam, 1. Auszeichnung)
SRF 3 Best Talent: Debora Annen (Bob, 1. Auszeichnung)
Team des Jahres: Eishockey-Nationalmannschaft der Männer (3. Auszeichnung)
Para-Sportler/in des Jahres: Catherine Debrunner (Rollstuhlsport, 2. Auszeichnung)
Trainer des Jahres: Patrick Fischer (Eishockey-Nati, 3. Auszeichnung)
Wahl zum MVP
Eine wilde Wahl mit diskutierbarem Ausgang. Fussball-Star Géraldine Reuteler siegt mit 29,3 Prozent vor Unihockey-Goalie Lara Heini (17,5 Prozent) und Eishockey-Keeper Leonardo Genoni (16,0 Prozent). Interessanterweise holte Reuteler bei den Medien einen riesigen Vorsprung (46,4 Prozent) heraus, während beim Publikum Lara Heini (36,4 Prozent) dominierte. Bei den Sportlern ist Heini wiederum nur Vierte, hier ist es Inter-Mailand-Goalie Yann Sommer, der mit 25,2 Prozent die meisten Stimmen einsackt. Die beiden Eishockey-Spieler Genoni und Sven Andrighetto versanden in keiner Teilwertung obenaus – vermutlich haben sich die beiden Nati-Teamkollegen gegenseitig Stimmen weggeschnappt.
Alle drei Kategorien Medien (55 Wählende), Sportler (1421 Wählende) und Publikum fliessen zu je einem Drittel ins Gesamtergebnis ein.
Paralympische Sportler des Jahres
Catherine Debrunner verteidigt im Jahr 1 nach ihrem gigantischen Auftritt an den Paralympics in Paris ihren Titel. Auf die Thurgauerin entfallen 18,2 Prozent der Stimmen, die sich aus den Medien, den Sportlern und den paralympischen Sportlern zusammensetzen. Marcel Hug erzielt 15,8 Prozent, Flurina Rigling schafft es mit 10,7 Prozent auch aufs Podest.
Alle drei Kategorien Medien (55 Wählende), Sportler (1354 Wählende) und Paralympische Sportler (67 Wählende) fliessen zu je einem Drittel ins Gesamtergebnis ein.
Trainer des Jahres
Die Eishockey-Nati garniert neben der Trophäe auch den Trainer-Titel. Patrick Fischer setzt sich mit 17,2 Prozent gegenüber Leichtathletik-Coach Florian Clivaz (14,6 Prozent) und der letztjährigen Frauen-Fussball-Natitrainerin Pia Sundhage (14,3 Prozent) durch. Etwas irritierend ist die Wertung der Sportler: Auf Sundhage entfallen 16,0 Prozent, während sich Clivaz als Mann hinter zwei WM-Titeln in der Weltsportart Leichtathletik durch Mujinga Kambundji (in der Halle) und Ditaji Kambundji (Freiluft) mit 9,4 Prozent begnügen muss. Clivaz ist handkehrum aber im Ranking der Schweizer Coaches Erster.
Alle drei Kategorien Medien (55 Wählende), Sportler (1421 Wählende) und Swiss Coaches (166 Wählende) fliessen zu je einem Drittel ins Gesamtergebnis ein.