Géraldine Reuteler (26) wurde am Sonntagabend bei den Sports Awards zur MVP ausgezeichnet. Die Nati-Spielerin setzte sich gegen Unihockey-Goalie Lara Heini, Handballerin Tabea Schmid (22), Ex-Nati-Goalie Yann Sommer (37) und die Hockey-WM-Helden Leonardo Genoni (38) und Sven Andrighetto (33) durch. Die Wahl sorgte für Aufregung. Und sie spaltet auch die Blick-Leser.
Über 11'000 Blick-User haben bis am Dienstagvormittag an der entsprechenden Umfrage teilgenommen. 56 Prozent gehen mit Blick-Reporter Stephan Roth einig, sie finden, dass 2025 andere Sportler mehr erreicht haben als Reuteler. Unter dem Meinungsartikel wird intensiv diskutiert, knapp 200 Kommentare sind bisher zusammengekommen.
Angeregte Diskussion unter Blick-Lesern
Blick-User Christian Utzinger pflichtet dem Autor bei: «So in etwa dachte ich auch.» In die gleiche Kerbe schlägt Thomas Hofmänner: «Genoni war MVP der WM!» Walter Gugolz macht einen Schritt zurück und erinnert an die Grundsätze der Demokratie: «Ich bitte zu bedenken, dass dies eine Wahl ist! Wahlen gilt es zu respektieren, ein Wahlsieger hat den Sieg verdient!»
Max Morgenthaler fordert eine nach Geschlechter aufgeteilte Wahl: «Macht doch einfach eine Kategorie Männer und eine Kategorie Frauen. Dann erübrigen sich solche Diskussionen.» Zum Abschluss erinnert Hans-Ulrich Burri daran, vor welche Luxusprobleme uns die Schweizer Sportler stellen: «Sind wir bitte stolz auf unsere Sportlerinnen und Sportler. Polemik ist nicht angebracht. Gönnen wir es der Siegerin.»