Darum gehts
Am Kilchberger Schwinget werden traditionell keine Kränze verteilt. Mit leeren Händen musste am Samstag trotzdem niemand nach Hause. Im Gabentempel warten Preise im Gesamtwert von gut 200’000 Franken. Doch wer entscheidet sich für welche Gabe?
Samuel Giger – Rang 1
Für den Sieger ist die Auswahl simpel. Traditionell steht ihm nämlich der Siegermuni oder dessen Gegenwert zu. Mit einem Bier in der Hand läuft Giger (28) deshalb nur noch durch den Gabentempel, um die zum 1200 Kilo schweren Ultimo gehörende Treichel als Erinnerungsstück abzuholen. Vor einem Jahr verliess er den Gabentempel am ESAF in Mollis GL noch als glücklicher Besitzer eines Kleinwagens.
Marcel Bieri – Rang 2
Traditionell stehen am Kilchberger neben dem Siegermuni noch weitere wertvolle Lebendpreise oder deren Gegenwert zur Auswahl. Diese Chance nutzt Schlussgangteilnehmer Marcel Bieri (31) und entscheidet sich für den Gegenwert eines Rindes.
Michael Moser – Rang 3
Ebenfalls für den Gegenwert eines Lebendpreises entscheidet sich Michael Moser. Offenbar findet auch auf dem heimischen Hof des Berners kein weiteres Rind Platz.
Fabian Staudenmann – Rang 4e
Der 26-jährige Saisondominator läuft nach seinem durchzogenen Fest etwas enttäuscht durch den Gabentempel. Dank seiner Platzierung kann sich der Berner dennoch eine wertvolle Gabe sichern. Seine Wahl fällt auf einen Tisch.
Joel Ambühl – Rang 5a
Joel Ambühl (28) erfüllt sich dank seiner starken Platzierung am Samstag einen Bubentraum: Der Entlebucher schnappt sich einen Rasenmähertraktor. Bevor er damit seine Runden drehen kann, muss er allerdings noch den Transport organisieren.
Michael Gwerder – Rang 5b
Deutlich einfacher zu transportieren ist die Gabe von Michael Gwerder (25). Seit Samstag ist der Innerschweizer Besitzer einer hölzernen Wanduhr mit integrierter Beleuchtung.
Adrian Walther – Rang 6a
Adrian Walther (25) darf Ferien in seinem Heimatkanton machen. Der Mann aus Bolligen BE wählt einen Gutschein im Wert von 2500 Franken für die Ferienregion Meiringen-Hasliberg. Wann er diesen einlöst, weiss Walther bereits ungefähr: «Eher im Winter. Dann passt es etwas besser als im Sommer. Ich habe aber gehört, dass es dort auch im Sommer schön sein soll.»
Armon Orlik – Rang 6b
Schwingerkönig Armon Orlik sorgt für neuen Komfort in seinem Zuhause in Rapperswil-Jona SG. Der Bündner entscheidet sich für ein Eckmöbel.
Domenic Schneider – Rang 6c
Der Klubkollege von Sieger Samuel Giger wählt eine Gabe, die schwierig zu transportieren ist: einen Whirlpool. Die Strapazen beim Transport dürften aber spätestens dann vergessen sein, wenn Schneider in seinem Zuhause in Friltschen TG erstmals darin entspannt.
Werner Schlegel – Rang 7a
Werner Schlegel (23) entscheidet sich für einen Lebendpreis. Das Rind Zirbe, ein Original Braunvieh, gehört neu dem Toggenburger. Das passt: Schlegel ist gelernter Zimmermann und absolviert zusätzlich eine Lehre als Landwirt.
Damian Ott – Rang 7b
Der 26-jährige Titelverteidiger aus der Nordostschweiz darf sich in seinem Zuhause bald eine brandneue Eckbank einbauen lassen.
Lars Zaugg – Ranc 7c
In der Landi findet sich immer etwas, das man gebrauchen kann. Das denkt sich auch Lars Zaugg (24) beim Gang durch den Gabentempel auf dem Stockengut. Der Berner entscheidet sich für einen Landi-Gutschein im Wert von 2000 Franken.
Marius Frank – Rang 8c
Genau wie Adrian Walther setzt auch Marius Frank (21) auf Erlebnisse statt Hartwaren. Der Nordwestschweizer wählt einen Feriengutschein und darf demnächst eine Woche in der Region Grindelwald BE verbringen.
Sinisha Lüscher – Rang 8e
Sinisha Lüscher (20) entscheidet sich wie so oft für eine Treichel. Weil in seinem Zuhause bei Mutter Petra dafür aber langsam der Platz ausgeht, erhält das besondere Erinnerungsstück einen anderen Ehrenplatz: Der Aargauer schenkt die Treichel seinem Athletiktrainer Jürg Monhart.
Jonas Amrhyn – Rang 9a
Der 22-jährige Luzerner entscheidet sich für ein TV-Möbel mit königlichem Hintergrund. Es wurde in der Schreinerei vom dreifachen Schwingerkönig Jörg Abderhalden gefertigt.