Kilchberg feiert Samuel Giger
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Titel verteidigt:Kilchberg feiert Samuel Giger

Im Schatten von Sieger Giger
Fünf Top-Schwinger erleben eine Kilchberg-Enttäuschung

Samuel Giger rettet den Nordostschweizern mit seinem Sieg die Bilanz. Dahinter bleiben mehrere Mitfavoriten unter ihren Möglichkeiten. Ihre Enttäuschungen haben jedoch ganz unterschiedliche Gründe.
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Der Nordostschweizer Verband hat zwar Gigers Sieg zu bejubeln, doch daneben gab es einige Enttäuschungen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Samuel Giger überstrahlt mit seinem Sieg am Kilchberger die Leistungen seiner Teamkollegen
  • Armon Orlik verliert Titelchance durch Bieri nach Prachtsschwung
  • Die Berner bleiben unter den Erwartungen, nachdem sie im Vorfeld die stärkste Mannschaft hatten

Samuel Gigers Triumph überstrahlt bei den Nordostschweizern vieles, aber nicht alles. Armon Orlik, Werner Schlegel und Damian Ott verfehlen ihre Ziele. Und weil am Kilchberger keine Kränze verteilt werden, gibt es für sie keinen «Trostpreis».

Ein Moment kostet Orlik alles

Wie schmal der Grat zwischen Erfolg und Enttäuschung ist, zeigt Orlik. Nach drei Siegen hat der König den Schlussgang vor Augen. Dann reicht gegen Marcel Bieri ein unachtsamer Moment – und die Chance auf den Titel ist nach einem Prachtsschwung des Gegners weg.

Gegenüber Blick sucht Orlik kurz nach dem Fest allerdings keine Ausreden: «Ich bin sehr zufrieden mit meiner Saison. Ich war heute in Topform. Der Schlungg von Marcel war einfach gut und hat mich etwas überrascht.»

Gigers Triumph hat einen Makel
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Hilfe für Kilchberg-Sieger?Gigers Triumph hat einen Makel

Bei Schlegel fehlt dagegen nicht viel auf einmal, sondern immer wieder die letzte Konsequenz. Was damit zu tun hat, dass er nicht bei 100 Prozent war. Schlegel musste fitgespritzt werden. Er bleibt zwar ungeschlagen, doch drei Gestellte sind an einem Fest dieser Klasse zu viel. Mehr als Rang 7a liegt so nicht drin.

Ott spricht von einem Blackout

Damian Ott startet als einer der drei Titelverteidiger mit zwei Siegen optimal in den Tag. Dann folgt gegen Lars Zaugg der Bruch. «Im dritten Gang hatte ich ein Blackout», sagt der neunfache Kranzfestsieger. Schon auf der Schwägalp hatte er gegen Zaugg verloren. Darauf angesprochen, verrät er: «Dieser Kampf war wohl schon noch im Hinterkopf.»

Danach steckt Ott gegen Fabian Staudenmann im Dilemma: Er darf nicht verlieren, müsste aber gewinnen. «Sicher nicht die Ausgangslage, die man sich wünscht.» Der Gestellte hilft keinem. Ott beendet das Fest auf Rang 7b.

Berner bleiben unter ihren Erwartungen

Noch schwerer wiegt die Enttäuschung bei den Bernern, die eigentlich als stärkste Equipe angereist sind. Weder Topfavorit Staudenmann noch Michael Moser erreichen den Schlussgang. Letzterer wird zwar Dritter, hat aber keine Chance mehr auf den Sieg.

So krönt sich Giger zum Festsieger am Kilchberger
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Im Schlussgang gegen Bieri:So krönt sich Giger zum Festsieger am Kilchberger

Vor allem Staudenmann bleibt unter den Erwartungen. Drei Gestellte nehmen dem Saisondominator jede Chance auf den Festsieg. Der abschliessende Blitzsieg gegen Josias Müller ändert daran wenig.

So steht am Ende ausgerechnet Bieri für jene Entschlossenheit, die mehreren Favoriten fehlt. Der Innerschweizer nutzt seine Chance gegen Orlik und zieht überraschend in den Schlussgang ein, den er jedoch gegen Samuel Giger verliert.

Nach diesem Sieg bricht es aus Giger heraus
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Gegen Moser im 5. Gang:Nach diesem Sieg bricht es aus Giger heraus
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