Operation unumgänglich
Schurtenberger muss Saison nach Stoos-Drama beenden

Es folgt der nächste Rückschlag für Sven Schurtenberger: Nach seinem Unfall auf dem Stoos muss der Innerschweizer Spitzenschwinger operiert werden und fällt lange aus.
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Sven Schurtenberger verletzte sich auf dem Stoos. Danach war lange unklar, was genau passiert ist.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sven Schurtenberger muss nach Sturz auf dem Stoos operiert werden
  • Diagnose: Bandscheibenvorfall zwischen fünftem und sechstem Halswirbel
  • Schurtenberger steht bei 85 Kränzen, Ziel sind 100 Auszeichnungen
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Nicola AbtReporter Sport

Die Hoffnungen auf eine Behandlung ohne Operation haben sich zerschlagen. Sven Schurtenberger (34) muss sich nach seinem Sturz auf dem Stoos unters Messer legen. «Ich werde im Verlauf der Woche operiert», teilt er Blick mit. 

Damit erhält das Schwing-Drama vom vorletzten Sonntag ein weiteres Kapitel. Damals musste der Eidgenosse seinen vierten Gang gegen Kilian Kolb abbrechen. Wenig später wurde er mit einer Sauerstoffmaske auf einer Trage liegend in die Rega geschoben. «Ich schlug mit dem Gesicht im Sägemehl auf und sah plötzlich doppelt und dreifach», schilderte Schurtenberger.

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Herber Verlust für die Innerschweizer

Danach erlitt er ein Blackout. Die Diagnose folgte erst mehrere Tage später. Eine MRI-Untersuchung in Baden brachte einen Bandscheibenvorfall zwischen dem fünften und sechsten Halswirbel zum Vorschein. Bereits da war klar, dass eine Operation möglich sein könnte. Nun herrscht Klarheit. 

Mit dem medizinischen Eingriff endet auch die Saison von Schurtenberger. Für die Innerschweizer ist das ein herber Verlust. Er gewann in dieser Saison an sämtlichen Kranzfesten die Auszeichnung, stand am Luzerner Kantonalen im Schlussgang und hatte bis zu seinem Unfall noch keinen Kampf verloren. Selbst Unspunnen-Sieger Giger konnte ihn am Luzerner nicht bezwingen.

Zukunft bleibt ungewiss

Wie es mit ihm über diese Saison hinaus weitergeht, lässt Schurtenberger offen. «Ob ich meine Karriere fortsetzen kann, werde ich erst nach der Operation und dem Heilungsverlauf beurteilen können», erklärt er. Der Entscheid dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen. 

Schliesslich hat er sich noch ein grosses Ziel gesetzt. Der vierfache Eidgenosse steht derzeit bei 85 Kränzen und möchte die Marke von 100 Auszeichnungen erreichen. Vorerst geht es jedoch um etwas anderes. Bevor Schurtenberger wieder an den Schwingsport denken kann, muss er gesund werden.

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