Schurtenberger wird mit der Trage aus dem Ring gebracht
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Sanitäter-Einsatz im 4. Gang:Schurtenberger wird mit der Trage aus dem Ring gebracht

Rega-Einsatz auf dem Stoos
Familie meldet sich nach Schurtenberger-Schock zu Wort

Es sind unschöne Bilder, die das diesjährige Stoos-Schwinget lieferte. Sven Schurtenberger musste mit der Rega abtransportiert werden.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sven Schurtenberger musste am Stoos-Schwinget abtransportiert werden
  • Die Rega flog den Luzerner nach einer Erstversogung ins Spital
  • Seine Familie gibt gegenüber Blick eine erste leichte Entwarnung
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Nicola AbtReporter Sport

Es sind Geräusche, die den Schwing-Fans auf dem Stoos einen grossen Schrecken einjagen. In der Ferne ist ein Helikopter zu hören. Kurz darauf ist klar, dass die Rega unmittelbar in der Nähe landet. In diesem Moment dürfte einigen das Lachen auf den Tribünen vergangen sein. Denn manche witzelten Minuten zuvor noch darüber, was im Sägemehl passiert ist. 

Sven Schurtenberger (34) musste seinen vierten Kampf gegen Kilian Kolb (20) abbrechen. Der Familienvater kniete kurz vor Gangende erschöpft am Boden. Es schien so, als würde dem vierfachen Eidgenossen schwarz vor Augen werden. Sofort eilten Sanitäter herbei. Schurtenberger wurde letztlich mit der Bahre abtransportiert. 

Ein guter Tag endete abrupt

Auf den Zuschauerrängen hiess es spöttisch: «Das kommt halt davon, wenn man so schwer ist.» Auch rund um den Sägemehlring wurden abschätzige Kommentare gemacht. Einige bezeichneten die Schurtenberger-Szene als «peinlich und schlecht für den Schwingsport». 

Dass die Situation so ernst war und die Rega kommen musste, war da noch niemandem bewusst. Bis zum medizinischen Zwischenfall überzeugte Schurtenberger mit zwei Siegen und einem Gestellten. Bei einem Triumph über Kolb hätte er im fünften Gang um den Schlussgang-Einzug gekämpft. 

OK-Präsident erkundet sich bei der Familie

So aber musste er sich minutenlang versorgen lassen. Mehr als eine halbe Stunde nach dem Zwischenfall wurde Schurtenberger erneut auf eine Bahre gehievt und zur Rega getragen. Diese brachte ihn nach Luzern. Immer an Schurtenbergers Seite waren seine Eltern und seine Schwester.

Gegenüber Blick können sie eine erste leichte Entwarnung geben: «Sven ist nicht in Lebensgefahr.» Mehr sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht wichtig. Genauere Abklärungen werden zeigen, was das genaue Problem bei Schurtenberger war.

Auch OK-Präsident Daniel von Euw erkundigte sich bei der Familie nach dem Zustand des Eidgenossen. «Ich wünsche ihm gute Besserung», lässt er ausrichten. Der Sieg von Werner Schlegel im Schlussgang gegen den Überraschungsmann Elias Lüscher geriet an diesem Sonntag völlig in den Hintergrund.

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