Curdin Orlik bleibt verletzt liegen
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Bei Niederlage gegen Betschart:Curdin Orlik bleibt verletzt liegen

Auch ein König leidet mit
Orlik-Schock macht Festsieger Walther nachdenklich

Adrian Walther gewinnt das Schwarzsee-Schwinget auf beeindruckende Art und Weise. Die Verletzung eines Teamkollegen trübt jedoch seine Freude.
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Im dritten Anlauf schafft es Adrian Walther.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Curdin Orlik verletzt sich am Schwarzsee an der Schulter
  • Der Eidgenosse muss das Bergfest nach dem Mittag abbrechen
  • Festsieger Adrian Walther leidet mit seinem Kollegen mit
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Nicola AbtReporter Sport

Es ist ein gewaltiges Sägemehl-Beben, das die Schwing-Szene am Sonntagmorgen erschüttert. Nach rund einer Minute liegt Topfavorit Michael Moser (20) am Schwarzsee auf dem Rücken. Ausgerechnet Kollege Romain Collaud (24) bodigt das Supertalent.

Als Moser später gegen Samuel Schwyzer (24) stellt und dadurch den Schlussgang verpasst, scheint die grosse Geschichte dieses Bergfestes geschrieben. Doch es kommt anders.

Angst vor dem Horror-Szenario

Im fünften Gang verletzt sich Curdin Orlik (33) im Duell gegen Patrick Betschart (26) an der linken Schulter und bleibt liegen. Plötzlich spricht am Schwarzsee niemand mehr über die überraschende Niederlage von Moser. Die Sorgen um Orlik überwiegen. Minutenlang muss der Bündner im Dienst der Berner gepflegt werden. 

Immerhin kann er das Sägemehl auf eigenen Beinen verlassen. Das Horror-Szenario Saisonende geistert trotzdem durch die Arena. Auf der Medientribüne verfolgt König Matthias Glarner (40) das Ganze mit sorgenvollem Blick. 

Berner Duelle bereits vor dem Mittag

Als dessen Athletiktrainer kennt er Orlik sehr gut. Und weiss: Liegen bleibt dieser nur, wenn wirklich etwas passiert ist. «Es tut mir brutal leid für ihn», sagt der König zu Blick. «Ich sehe tagtäglich, wie viel er investiert.» 

Die harte Arbeit scheint sich an diesem Sonntag auszuzahlen. Der Bruder von König Armon bodigt am Morgen mit Sven Lang und Jonas Burch zwei Eidgenossen. Auch der Teilverbandskranzer Thomas Stoll bleibt chancenlos.

Im vierten Gang kommt es dann zum absoluten Kracher-Duell zwischen Orlik und Adrian Walther (24). Der Gestellte öffnet das Feld im Kampf um den Schlussgang. 

Ungewissheit im Berner Lager

Gemessen an der gezeigten Leistung sollte in diesem eigentlich Orlik stehen. So aber lautet das Schlussgang-Duell Walther gegen Überraschungsmann Daniel Tschumi (20). Walther setzt sich souverän durch. 

Noch am letzten Wochenende musste Walther das Berner Oberländische aufgrund von Rückenproblemen abbrechen. Nun triumphiert er dank einer Wunderheilung am Schwarzsee. Die Freude über den Sieg wird jedoch getrübt.

Walther trainiert regelmässig mit Orlik. Entsprechend nahe geht ihm die Verletzung seines Kollegen. «Das ist brutal unschön», sagt Walther und ergänzt nachdenklich: «Solche Momente zeigen einem, wie dankbar man sein muss, wenn man gesund ist.»

Dann richtet er sich direkt an seinen Kollegen: «Gute Besserung, Curdin!» Was Orlik genau fehlt, wissen zu diesem Zeitpunkt weder Walther noch Glarner. Beide hoffen, dass das Horror-Szenario ausbleibt. 

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