Darum gehts
- Werner Schlegel hat sich am Kilchberger Schwinget das Aussenband gerissen
- Das teilt der Brünig-Sieger rund zweieinhalb Wochen nach dem Fest mit
- Trotz Verletzung hat er den Gang zu Ende geschwungen
Als einer der Mitfavoriten ist Werner Schlegel (23) beim Kilchberger Schwinget angetreten. Am Ende hat es eine Enttäuschung abgesetzt. Zwar hat der Toggenburger keinen Gang verloren, aber drei Gestellte reichen an einem Fest dieser Klasse für nicht mehr als Rang 7. Rund zweieinhalb Wochen danach offenbart Schlegel, dass er nicht nur das verarbeiten muss. Denn daneben hat er sich beim Saisonhöhepunkt auch noch eine Verletzung zugezogen.
«Zum Abschluss eines zähen Tages riss ich mir im sechsten Gang das Aussenband im rechten Knie», schreibt er auf Instagram. Ob er sich zu Beginn oder erst gegen Ende des Duells mit dem Berner Adrian Walther (25) verletzt hat, lässt er offen. Nichtsdestotrotz hat er durchgezogen und den Kampf, der gestellt endete, nicht vorzeitig abgebrochen.
Auf dem Programm steht bei Schlegel nun vor allem eines: Erholung. «Ich gönne meinem Körper eine Pause und lasse die Verletzung heilen», erklärt er. Erst danach will er «voller Motivation ins Training für die neue Saison» starten.
Rückschläge und Erfolge
Das Schwing-Jahr 2026 ist für Schlegel gespickt mit Höhen und Tiefen. Mitte Mai schlägt die Verletzungshexe ein erstes Mal zu. Schlegel zieht sich eine kleine Muskelverletzung im Rippenbereich zu und muss zwei Wochen pausieren. Sein Comeback ist fulminant, er triumphiert beim St. Galler Kantonalen. Und jubelt danach auch auf dem Stoos und dem Brünig. Doch dann folgt der nächste Rückschlag.
«Nach einer starken Saison verlief die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt leider nicht ideal», blickt Schlegel zurück. Knieprobleme machen ihm zu schaffen. Den Schwägalp-Schwinget muss er nach vier Gängen abbrechen. Er zieht sich beim Gestellten gegen den Berner Lars Zaugg (24) eine weitere Verletzung zu. Dennoch ist die Vorfreude auf den Saisonhöhepunkt gross – auch wenn Schlegel dafür fitgespritzt werden muss. Da ahnte er allerdings noch nicht, dass er am Ende eine weitere Verletzung davontragen wird.