Etappenplan ist da
Tour de Suisse startet im Ausland – Königsetappe als Abschluss

Vom 17. bis zum 21. Juni findet die Tour de Suisse statt. Erstmals fahren Frauen und Männer parallel mit denselben Start- und Zielorten. Wir stellen die fünf Etappen vor.
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Die Grafik zeigt den Männer-Plan, die Frauen fahren ähnliche Strecken.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tour de Suisse 2026: Erstmals Frauen und Männer parallel in fünf Tagen
  • Start in Italien: Erste Etappe am 17. Juni in Sondrio
  • Königsetappe in Villars-sur-Ollon: 4226 Höhenmeter über 151,1 Kilometer
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Die Etappenführung für die 89. Ausgabe der Tour de Suisse steht fest. Wie bereits bekannt, werden dabei erstmals Frauen und Männer parallel anstatt nacheinander fahren. Dafür dauert die Tour nur noch fünf statt wie bisher acht Tage, die der Frauen jedoch einen Tag länger als im letzten Jahr.

Beim Blick auf den Streckenplan fällt auf: Start und Ziel befinden sich bei allen fünf Etappen am gleichen Ort, es wird also immer in einem Rundkurs gefahren. Das sind die fünf Etappen in der Übersicht: 

Erste Etappe – Sondrio (It)

Gestartet wird in diesem Jahr im Ausland. Die erste Etappe am 17. Juni startet und endet in Sondrio (It). Über 144 Kilometer und 2455 Höhenmeter hoch und runter geht es durchs Veltlin. Die Frauenstrecke unterscheidet sich nur durch ein verkürztes Finale. Insgesamt sind es 109,3 Kilometer und 1642 Höhenmeter. «Die Rundstrecke verspricht ein ständiges Auf und Ab und ist technisch anspruchsvoll im Stil der Lombardei-Rundfahrt. Ein Massensprint ist praktisch ausgeschlossen», erklären die Organisatoren in einer Medienmitteilung.

Zweite Etappe – Locarno TI

Am zweiten Tag (18. Juni) geht es für die Männer von Locarno entlang des Lago Maggiore über den Monte Ceneri (157,7 km; 2110 Höhenmeter). Die Frauen fahren direkt ins Bleniotal (105,3 km; 1242 m), wo die Männer nach dem Ceneri ebenfalls noch durchfahren werden. «In beiden Rennen sorgt der Schlussteil für Spannung: Zwei kurze, teils steile Anstiege kurz vor dem Ziel sorgen für die Vorselektion», macht das OK die Strecke schmackhaft. 

Dritte Etappe – Bad Ragaz SG

Die Mitteletappe führt die Männer am 19. Juni aus dem St. Galler Rheintal nach Norden und dann nach einer Schlaufe durch das Appenzellerland wieder zurück. Direkt nach dem Start wartet mit dem St. Luzisteig ein erster Anstieg. Die Abfahrt führt nach Balzers, wodurch mit Liechtenstein nach Italien ein zweites Nachbarland hinzukommt. Die Strecke ist 157,9 Kilometer lang, und es müssen 2690 Höhenmeter überwunden werden. Bei den Frauen fällt die Runde durch Appenzell Inner- und Ausserrhoden weg (120,3 km; 1330 m). Die Organisatoren rechnen bei den Frauen mit einem Schlusssprint und auch bei den Männern werden den Sprintern Chancen zugetraut, sofern sie sich von der Schwägalp genug erholen. «Es ist eine klassische Taktiketappe. Für die Sprinter ist dies die einzige realistische Siegchance», wird der sportliche Leiter der Tour, David Loosli (45), zitiert.

Vierte Etappe – Aarburg AG (Zeitfahren)

Am zweitletzten Tag (20. Juni) steht das Zeitfahren auf dem Programm. Start und Ziel liegen im Aargau, die Strecke grösstenteils im Kanton Solothurn. Frauen und Männer absolvieren die identischen 23 Kilometer. «Die Strecke weist wenige Höhenmeter aus (270) und entspricht so einem klassischen Zeitfahren für Spezialistinnen und Spezialisten», wird die Strecke beschrieben. 

Fünfte Etappe – Villars-sur-Ollon VD

Zum Abschluss wartet am 21. Juni die Königsetappe in den Waadtländer Alpen. Die Männer fahren den Rundkurs, der über den Col de la Croix führt, dreimal, die Frauen zweimal. Insgesamt ergibt das 151,1 Kilometer und 4226 Höhenmeter, bei den Frauen 100,3 Kilometer mit 2794 Höhenmetern. «In dieser Etappe geht es praktisch nur bergauf oder bergab. Hier entscheidet sich die Tour – und das Gesamtklassement kann bis zum Schluss komplett auf den Kopf gestellt werden», erklärt Loosli.

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